In Markus 16,16 sagte Jesus: „Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird errettet werden; wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden.“
Verdammt sein bedeutet, ewig von Gott getrennt zu sein, ohne eine Gelegenheit der Rettung oder Wiedergutmachung zu haben. Für immer verloren. Denk bitte gut darüber nach!
Erinnere dich an die Geschichte, die Jesus über den reichen Mann erzählte, der starb. Sie sollte selbst durch das Herz des hartnäckigsten Sünders einen Schauer senden.
Jesus berichtet uns, dass der reiche Mann starb und voller Qualen im Feuer der Hölle saß. Jesus sagt weiter, dass der reiche Mann den Blick nach oben richtete und um Erbarmen flehte.
Aber es kam kein Erbarmen, denn Offenbarung 14,11 sagt: „Der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit.“
Ich weiß, dass es in der Kirche kein beliebtes Thema ist, über die Hölle zu reden, aber Jesus sprach mehr über die Hölle als über den Himmel. Es ist ein sehr realer Ort. Wenn wir nur einen Moment lang das Ende des Mannes oder der Frau bedenken, die Jesus ablehnen, dann sollte es unser Herz mit Erbarmen erfüllen.
Wann war das letzte Mal, dass du und ich eine Träne über die verlorene Menschheit vergossen haben? Wann war das letzte Mal, dass die Dinge, die Gott das Herz brechen, auch dir und mir das Herz gebrochen haben?
Unser Erbarmen für die Verlorenen sollte uns bewegen, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um ihnen von Jesus zu erzählen!
Bayless Conley
Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Wie nur kann ich beten? 3/5“:
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Der erste ist der Befehl, den wir in Markus 16,15 finden. Diese Worte gehören zu den letzten, die Jesus kurz vor seiner Himmelfahrt sagte: „Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!“
Deutlicher geht es doch nicht, oder? Jesus sagte: „Geht hin!“ Können wir es wagen, Nein zu sagen? Er sagt: „Geht.“ Das ist das Gegenteil von „bleiben“, nicht wahr? Geht!
Gott will, dass du und ich anderen das Evangelium bringen!
Du und ich müssen in die Welt hinausgehen! Jesus wurde nicht zwischen zwei Kerzen auf einem Kirchenaltar gekreuzigt. Er wurde draußen auf den Wegen und Plätzen der Menschheit gekreuzigt, und dorthin müssen wir die Botschaft bringen.
Jesus sagte: Folgt mir nach und ich mache euch zu Menschenfischern! Das ist eine Verheißung. Aber weißt du was? Du musst zum Wasser gehen, wenn du Fische fangen willst. Du musst die vier Kirchenwände verlassen und dorthin gehen, wo die Menschen sind und sie mit dem Evangelium bekannt machen.
Vor einiger Zeit machte ich mit meinen zwei Söhnen eine Wandertour in eine sehr entlegene Gegend. Wir fanden einen unberührten See, wo wir fast jedes Mal einen Fisch fingen, wenn wir die Angelschnur ins Wasser warfen.
Wir hatten auch einen fantastischen Platz zum Zelten. Aber weißt du was? Wenn wir Fische fangen wollten, dann mussten wir ans Wasser gehen. Niemand kann einen Fisch fangen, wenn er nur bei seinem Zelt sitzt.
Viele Christen halten sich nur beim Zelt auf. Sie tun sich in „Angelvereinen“ zusammen und reden darüber, wie wichtig es ist zu fischen. Aber sie fischen nicht.
Gott will, dass wir fischen gehen!
Bayless Conley
Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Der große Auftrag“:
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In den Versen davor sagt uns Jesus, dass Gott, wenn er bei unserem Geben an erster Stelle steht, wirklich unser Herz hat. Wenn er unser Herz besitzt, dann kann er uns führen und unseren Nöten begegnen, sodass wir uns keine Sorgen um die Versorgung für unser Leben zu machen brauchen.
Er ernährt die Vögel. Er wird auch dich ernähren und versorgen. Deshalb mach dir keine Sorgen. Gehorche ihm, vertraue ihm und erwarte von ihm dein tägliches Brot.
Matthäus 6,33 sagt: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden!“
Bayless Conley
Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Psalm 23 (Wie Gott sich um dein Leben kümmert) 2/2“:
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Auch wenn es vielleicht nicht so aussieht, spricht Jesus hier über das Herz.
In den letzten Andachten sahen wir: wenn du Gott etwas aus den richtigen Motiven heraus gibst, gehört ihm dein Herz. Wenn Gott dein Herz besitzt, kann er dich führen. Das ist Gottes „Leitsystem“: Er leitet dich durch dein Herz.
Darum geht es im Grunde in dieser Illustration. Nichts anderes meint Jesus, wenn er sagt: „Das Licht des Leibes ist das Auge.“
Überleg einmal, welche Rolle Licht spielt, wenn du versuchst, auf einem engen, unebenen Weg zu laufen. Wenn deine Augen Licht haben, kannst du den Weg erkennen. Deine Augen sind ein eingebautes Leitsystem, wenn Licht in sie eindringen kann, nicht wahr?
Und weißt du was? Du hast ein Leitsystem, das Gott benutzt, um dich zu führen. Dieses Leitsystem ist dein Herz. Wenn Gott deinen Schatz besitzt, dann hat er dein Herz. Aber Gott kann dich nicht durch dein Herz leiten, wenn er dein Herz nicht hat.
Wenn Gott jedoch dein Herz besitzt, kann er anfangen, dich dadurch zu leiten. Du kannst überall hingehen, wo er dich hinschickt. Und interessanterweise drückt sich die Treue unseres Herzens auch durch unser Geben aus. Sind Geben und Gottes Leitung miteinander verknüpft? Nach dem, was Jesus sagt – garantiert!
Bayless Conley
Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Sicher durchs Leben“:
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In Matthäus 6,19-21 befasst sich Jesus weiter mit Fragen des Herzens: „Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde, wo Motte und Fraß zerstören und wo Diebe durchgraben und stehlen; sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Fraß zerstören und wo Diebe nicht durchgraben noch stehlen! Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.“
Wie sammelt man Schätze im Himmel? Jesus sagte dem reichen Jüngling: „Verkaufe, was du hast, gib es den Armen und du wirst einen Schatz im Himmel haben.“
Also geben, um Menschen zu helfen, den Armen geben, in einen christlichen Dienst geben, in Gottes Werk geben, anstatt Güter anzuhäufen; für Gott geben – so sammeln wir Schätze im Himmel.
Aber beachte, dass Jesus weiter sagte: „Wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein. Jesus hat hier nicht das Thema gewechselt. Der Kern der Sache ist das Herz. Darum geht es bei dem, was Jesus hier lehrt.“
Eine rechte Herzenshaltung – das richtige Herzensmotiv – ist das, was Gott am wichtigsten ist. Das gilt, ganz gleich ob du nun gibst, betest oder fastest. Er will, dass du diese Dinge aus den richtigen Gründen tust.
Der Wunsch, Menschen zu helfen; der Wunsch, deine Liebe zu Gott und seinem Reich zum Ausdruck zu bringen – das sind die richtigen Gründe.
Jesus sagt, wenn du von den richtigen Gründen motiviert bist, dann sammelst du Schätze im Himmel. Er sagt zu dir: „Wo dein Schatz ist (im Himmel bei Gott), dort wird auch dein Herz sein.“ Was will er damit sagen? Es geht um dein Herz.
Bayless Conley
Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Den König anbeten“:
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Zuerst spricht Jesus unsere Herzenshaltung beim Beten an: „Wenn du aber betest, so geh in deine Kammer und nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist! Und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.“
Als Nächstes befasst er sich mit unserer Herzenseinstellung beim Fasten: „Wenn du aber fastest, so salbe dein Haupt und wasche dein Gesicht, damit du den Menschen nicht als Fastender erscheinst, sondern deinem Vater, der im Verborgenen ist! Und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.“
Jesus will, dass du und ich mit der richtigen Haltung beten und nicht das Lob von anderen suchen. Und dasselbe gilt für das Fasten. Wenn du fastest, dann solltest du es nicht jeden wissen lassen.
Wenn jemand zu dir während des Fastens sagt: „Kommst du heute mit zum Mittagessen?“, und du antwortest: „Ich kann nicht, ich faste“, dann denkt der andere: „Wow, ist der geistlich!“, aber das ist dann auch dein ganzer Lohn – genieße ihn also.
Was will Jesus damit sagen? Wenn wir den Armen geben, wenn wir beten, wenn wir fasten, dann tun wir es nicht, um Beifall oder Anerkennung von Menschen zu bekommen. Wir tun es aus Gehorsam Gott gegenüber, aus Liebe zu unseren Mitmenschen und weil wir einfach jemandem helfen wollen, der versucht, den heutigen Tag auf diesem Planeten zu überstehen.
Das ist der Grund, warum wir das alles tun sollten. Das ist die richtige Motivation des Herzens.
Bayless Conley
Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Gott sieht, weiß Bescheid und belohnt“:
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Jesus weist uns auf eine Wahrheit hin, die für uns als Christen sehr wichtig ist: Geben ist eine Sache des Herzens.
Gott wird dein Geben nicht anerkennen, wenn du beim Geben in deinem Herzen denkst: „Ich will, dass jeder weiß, was ich tue. Ich will Beachtung finden, wenn ich gebe. Ich will, dass jeder weiß, wie freigebig und gütig ich bin und was für ein großzügiges Herz ich habe.“
Wir sollten mit unverfälschten Motiven geben. Wenn wir mit dem richtigen Motiv geben, nicht um von Menschen gesehen zu werden, sondern mit einem aufrichtigen Herzen, dann wird Gott uns öffentlich belohnen. Das mag sich nicht direkt in Euro und Cent auszahlen, aber es wird sich in spürbaren Segnungen bemerkbar machen, die andere Leute wahrnehmen können.
Wenn kein anderer weiß, dass du die zusätzlichen hundert Euro gegeben hast, mach dir deswegen keine Sorgen. Gott sieht es und er hat Mittel und Wege, um dich öffentlich zu belohnen. Jeder wird erkennen, dass die Hand Gottes mit dir ist. Gottes Segen wird in dein Leben kommen.
Wenn du also gibst, überprüfe dein Herz und vergewissere dich, dass du aus den richtigen Motiven heraus gibst.
Bayless Conley
Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Die Anatomie Gottes 1/2“:
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Das ist ein interessanter Text, nicht wahr?! Ich glaube, Vers 22 könnte man auch „viele Güter hatten ihn“ lesen, ohne dem Text großen Schaden anzutun. Der Besitz besaß ihn und er ging traurig von seinem Gespräch mit Jesus weg.
Als Jesus diesen Mann traf, kam er direkt auf den zentralen Punkt zu sprechen, auf das, was sein Leben kontrollierte. Vers 21 könnte man auch so formulieren: „Okay, willst du das wirklich? Hier ist das, was dich daran hindert.“ Es war die Einstellung, die der junge Mann zu seinem Besitz hatte. Dieser Mann liebte seinen Besitz, den Reichtum und die Dinge in seinem Leben mehr als Jesus.
Wo stehst du heute, lieber Freund? Hast du dir von der Welt einreden lassen, dass du dein Leben auf die Güter gründen sollst, die du ansammelst? Oder liebst du Gott mehr als alles andere?
Bayless Conley
Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Gott zuerst“:
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Gottes Versorgung ist dir sicher, wenn du sein Reich an die erste Stelle setzt. Das ist das ganze Geheimnis. Dann wird er dir alles Übrige dazugeben. Das schließt auch alles ein, worum du dir Sorgen machst und wonach du strebst. Gott hat versprochen, dass er dir all das geben wird.
Ich weiß, manche finden das zu einfach. Sie finden diesen Gedanken kindisch und tun ihn mit einer Handbewegung ab. Aber das zu tun, ist ein großer Fehler. Unterschätze nie die Kraft des Gehorsams. Wenn wir Gott gehorchen und unsere Prioritäten richtig ordnen, dann öffnet dies die Tür zu unglaublichem Segen in unserem Leben.
Wenn wir das Geistliche über das Materielle setzen, wenn wir Gottes Reich und seinen Auftrag vor unsere persönlichen Anliegen setzen, dann wird das bewirken, dass unserem Leben Dinge „hinzugefügt“ werden.
Ich erinnere mich an etwas, das ich einmal über J. L. Kraft las. Als junger Geschäftsmann verkaufte er Käse auf den Straßen von Chicago – und scheiterte damit kläglich. Eines Tages sagte ihm ein christlicher Freund: „J. L., bei dir steht Gott nicht an erster Stelle, weder in deinem Leben noch in deinem Geschäft. Setze ihn an die erste Stelle in allem, was du tust, und du wirst andere Ergebnisse erzielen.“
Von dem Tag an stand für ihn das Reich Gottes in jeder Beziehung an erster Stelle und er baute das größte Käseimperium der Welt auf.
Das Wichtigste zuerst! Jesus sagte: „Sorge dich nicht. Ordne nur deine Prioritäten richtig und Gott wird sich um dich kümmern.“
Bayless Conley
Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „… und dann kommt Gott“:
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Dies ist ein einfaches, aber wirkungsvolles Prinzip für unser Leben: Wir müssen Gottes Reich an die erste Stelle setzen, wenn wir Gottes Wohlstand erlangen wollen.
Viele Christen sind in ihrem Streben nach Wohlstand gefangen und vergessen dabei, dass Gottes größtes Verlangen für uns das Streben nach seinem Reich ist. Tatsächlich glaube ich, dass einige von Gottes Kindern bei ihrem ganzen Streben nach Wohlstand frustriert sind. Sie sehen, dass in Gottes Wort Wohlstand verheißen ist, erreichen ihn aber nie und fragen dann: „Gott, was ist denn los?“
Ich glaube wirklich, dass dies von der Herzenseinstellung abhängt. Gott gibt manchen Menschen keinen Wohlstand, weil sie nicht reif genug dafür sind, um mit dem Maß an Wohlstand richtig umzugehen, das sie sich wünschen. Es würde ihnen schaden.
Dies erinnert mich an einen jungen Kollegen, den ich vor vielen Jahren hatte. Er hatte finanzielle Probleme. Eines Abends waren wir nach der Arbeit zusammen in einem Restaurant und er erzählte von einem schwierigen Problem, mit dem er zu kämpfen hatte.
Wir beteten, dass Gott auf übernatürliche Weise eingreifen möge, um ihm in seiner Not zu helfen. Zwei Tage später erhielt er eine unerwartete Erbschaft. Es war unglaublich! Und weißt du was? Die nächste Woche erschien er nicht mehr zur Arbeit. Er ging stattdessen zu Partys. Plötzlich ging er nicht mehr zur Gemeinde und gab seine enge Beziehung zu Gott auf. Er war nicht reif genug, um mit Wohlstand und Erfolg umzugehen.
Ich glaube, Erfolg hat mehr Menschen ruiniert als Versagen. Jemand hat einmal gesagt, dass Geld die gefährlichste Sache ist, die Gott einem anvertrauen kann.
Such zuallererst Gott. Und wenn er dir Wohlstand schenkt, dann hör nicht auf, deinen Herrn zu suchen!
Bayless Conley
Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Das Gleichnis vom Sämann 2/2“:
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