Sonntag, 30. August 2015
Meine Grenzen, Gottes Allmacht
Ich komme, Herr, zu Dir mit meiner Not
und lege sie zu Füßen, Dir, mein Gott,
das, was mich quält, das überlass ich Dir.
Ich weiß, all meine Sorgen nimmst Du mir.

Ich knie nieder, fange staunend an
zu sehen, wer Du bist, und bete an.
Ich werde klein, wer bin ich selber bloß?
Du, Herr der Herren, bist unendlich,
wunderbar und groß.

Du bist der Schöpfer dieser Erdenwelt,
Du bist es, der das All trägt und erhält.
Die Sterne hast mit Namen Du benannt,
das Meer misst Du in Deiner hohlen Hand.

Jeden Menschen aus jedem Volk und Land
liebst Du von Herzen, er ist Dir bekannt,
durch Jesus hältst Du Rettung ihm bereit,
willst mit ihm teilen Deine Ewigkeit.

Mein Alltag ist ins Detail Dir vertraut,
all meine Wege hast Du überschaut.
Nur was mich segnet, lässt Du mir geschehn,
in allem darf ich Deine Liebe sehn.

Drum lege ich die Not nun vor Dich hin,
die ich zu tragen nicht imstande bin.
Ich will vertrauen, weil Du bei mir bist,
und weil bei Dir gar nichts unmöglich ist!

Ich knie nieder, fange staunend an
zu sehen, wer Du bist, und bete an.
Ich werde klein, wer bin ich selber bloß?
Du, Herr der Herren, bist unendlich,
wunderbar und groß!

Marlies Lauber

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