Donnerstag, 25. Juli 2013
Geburtstag des Vaters
Fritzchen bekommt als Aufsatzthema: "Der Geburtstag des Vaters". Die Lehrerin sagte, dass zusammengesetzte Hauptwörter, wie zum Beispiel „Schlagsahne“ vermieden werden sollen.

Fritzchen schreibt also:

Gestern war der Tag der Geburt meines Vaters. Schon früh am Morgen bereitete Mutter das herrliche Essen des Festes vor. Meine Schwester reinigte gerade mit dem Sauger des Staubes den Teppich des Persers, als es klingelte.

Der Bote der Post brachte einen Brief der Eile. Er war von meiner Tante aus dem Dorf Düssel. Sie schrieb, sie könnte nicht kommen, denn sie liege im Haus der Kranken und sei am Darm des Blinden operiert.

Bald traf auch schon der erste Besuch ein. Eine Schwester des Zwillings meines Vaters. Auch mein Onkel des Paten Paul erschien, der zur Feier des Tages eine rote Nelke im Loche des Knopfes trug.

Um 12 Uhr gab es dann das herrliche Mahl des Mittags: Suppe des Schwanzes des Ochsen, Fleisch des Rindes, Kartoffeln des Salzes und Rüben des Mohres, dazu Salat des Kopfes, Bohnen des Wachses, und Kohl der Blumen. Das Schönste aber war, die Bombe des Eises, die meine Mutter aus dem Schrank der Kühle nahm.

Nach dem Mahl des Festes unterhielten wir Kinder die Erwachsenen mit Liedern des Volkes und Witzen der Treppe. Mein Bruder spielte auf dem Klavier des Schiffers, wobei ihn meine Schwester auf der Flöte des Blockes begleitete.

Dann kam noch mehr Besuch. Die Brüder des Kegelns und die Kapelle der Wehr des Feuers, die einige flotte Lieder des Rheins spielten.

Am Mittag des Naches gab es dann Kaffee der Bohnen, dazu Milch der Büchse und Zucker des Würfels. Es gab Kuchen des Sandes und des Marmors, Torten des Obstes, Nüsse des Pfeffers, Beutel des Windes und viel Sahne des Schlages. Dann brachte Mutter noch Stiche der Bienen und viel Küsse der Neger. Es war klar, dass nach diesen Genüssen viel unser Klosett des Plumses aufsuchen mussten.

Nach dem Kaffee machten wir einige Spiele der Gesellschaft. Zum Brot des Abends gab es dann Salat der Kartoffeln und der Heringe, Fleisch der Welle und Schnittchen mit Wurst der Leber und des Blutes. Wer wollte, konnte auch Würstchen der Brühe und Senf des Löwen haben. Dazu gab es Bier des Bockes und speziell für die Männer Wasser der Kirsche von den Wäldern des Schwarzen. Wir Kinder bekamen den Saft der Beere des Johannes.

Leider sah Vater schon bald auf die Uhr am Arm des Bandes. Wir mussten ins Zimmer der Kinder. Ich schlüpfte in den Anzug des Schlafes. Unser Jüngster, Halter des Stammes, kam noch erst auf den Topf der Nacht und dann in sein Bett der Gitter. Dann krochen wir unter die Decke der Steppe und schliefen bald wie die Tiere der Murmel.

Am andern Morgen krähte schon früh unser Hahn der Zwerge auf dem Haufen des Mistes, vor dem Fenster des Zimmers des Schlafes. Vater hatte den Jammer der Katze und Mutter den Kopf des Brummens. Vater spürte das Brennen des Sodes. Beide schluckten Tabletten des Spaltes und ein paar Tropfen der Melisse der Frau des Klosters. Vater verzog sich danach mit der Bürste der Zähne und dem Tuch der Hand ins Zimmer des Bades zurück. Nach dem gemeinsamen Stück der Frühe ging Vater zur Stelle der Arbeit.

Verfasser unbekannt

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