Dienstag, 11. Oktober 2016
Heilung ist wie eine Geburt
„Und ist meine Haut noch so zerschlagen,
und mein Fleisch dahingeschwunden,
so werde ich doch Gott sehen.“
(Hiob 19,26)

Heilung ist wie eine Schwangerschaft und Geburt. Wir gehen schwanger mit der Erkenntnis unserer Schwachheit und unserer Wunden. Und Gebären durch die Verarbeitung, in der Beziehung mit Jesus durch Gnade und Liebe unsere Heilung.

Wenn Kinder eine Verletzung haben oder eine blutende Wunde, dann laufen sie gleich zur Mama oder zum Papa und lassen sich trösten. Liebende Eltern helfen ihrem Kind so gut es nur geht. Waschen und versorgen die Wunde, auch wenn das dem Kind noch mal sehr weh tut. Doch sie machen es aus Liebe so vorsichtig wie möglich, weil sie wissen, wie weh das tut, jedoch für die Abheilung nötig ist.

So lauf nun zu Jesus mit deinen Wunden. Er ist dir Mutter und Vater. Freund und Tröster.
Komm zu ihm und lass dir helfen.

Manchmal verstehen wir die Schmerzen unserer Heilung nicht und fragen uns, wozu das alles nur gut sein soll. Doch wenn wir in unseren Schmerzen Gottvater vertrauen lernen, dann spüren wir seine Liebe und sein Wohlwollen für uns, mehr und mehr.

In den Schmerzen unserer Heilung, schenkt uns Gott Weisheit und Erkenntnis. Wir erfahren Führung, Halt und Freude in ihm, in tiefstem Leid. Das alles sind Schätze die uns mit Jesus und seinem Kreuz verwurzeln. Die unseren Blick allein auf ihn richten, die uns wachsen und frei werden lassen. Verwurzelt am Puls des Lebens. An Gott selbst.

Katja Vosseler: www.jesuliebe.de

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