Dienstag, 11. Oktober 2016
Tränen der Trauer und Heilung

Hast du einen lieben Menschen verloren?
Durch Tod oder Trennung, durch Lebensumstände?
Und bist vielleicht enttäuscht und wütend, sogar auf Gott?
Hast du sehr Negatives durchlebt oder bist verlassen worden?
Ist Ablehnung dein Lebensbegleiter?
Vielleicht hast du eine schlimme Nachricht bekommen?
Doch keiner ist da, der dich richtig trösten kann.
Vielleicht musst du durch eine sehr schwere Zeit gehen?
Trennung, Krankheit, Insolvenz, Arbeitslosigkeit, Tod.
Es gibt so viel Schlimmes im Leben,
mit dem wir alleine nicht fertig werden.

Doch da gibt es eine Zuflucht, einen Tröster der dich liebt.
Der deine Wut und Enttäuschung,
deine Verzweiflung sieht.
Seine tröstenden, Halt gebenden Arme warten auf dich.
Er streckt sie dir schon entgegen.

Weine und schreie deine inneren Schmerzen raus vor Gott.
Gott ist deshalb nicht wütend auf dich.
Er versteht deinen Schmerz voll und ganz.
Er versteht auch, dass du ihn nicht verstehst und du gerade an ihm zweifelst.
Dennoch reicht er dir die Hand, in Liebe.

Er spricht:
Komm mein liebes Kind, komm zu mir.
Lass dich von mir trösten.
Ich bringe dich zur Ruh
und decke dich mit meiner Liebe zu.
In meinem Herzen bist du Zuhaus,
dort weine deinen Schmerz ruhig aus.
Ich wiege dich in meinen Armen, wie eine Mutter ihr Kind,
ich weiß wie groß deine Schmerzen sind.

Du bist nicht allein.
Jesus sieht dein Weinen und dein Schreien.
Er zählt jede Träne.
Er sieht deinen Schmerz, tief in deinem Herz.

Lehn dich an seine Liebe an und vertraue ihm, dass er dir helfen kann.
In seinen Armen ist der Schmerz nicht ganz so groß.
Denn du bist umhüllt von Liebe in seinem Schoß.

Nur das Vertrauen auf Gott und seiner Liebe zu uns, bringt unsere Seele wahrhaft zur Ruhe.
Die Tiefe Beziehung zu Gott ist das Einzige, was uns an Leid nicht komplett verzweifeln lässt. Wir lassen Vergangenes los und gehen weiter. Weiter an der Hand des Himmlischen Vaters.

Loslassen heißt, auch die Hoffnung auf Besserung in unserer Not in unserem Leben, Gott abzugeben. Nur dann wenn wir ganz aufgehört haben zu Hoffen, was unsere verkrampften Wünsche betrifft, haben wir auch ganz losgelassen. In Gottes Hände losgelassen im Vertrauen. Nur dann kommt unsere Seele auch wirklich zur Ruhe.

Gott will unsere Hoffnung sein. Dass er dich liebt und dein Tröster ist, ist deine Hoffnung.
Dass er alles zu deinem Besten werden lässt, ist deine Hoffnung. Dass er zur rechten Zeit vielleicht ein Wunder in deinem Leben tut, ist deine Hoffnung.

„Sammle meine Tränen in deinen Krug;
Ohne Zweifel, du zählst sie.“
(Psalm 56,9)

Katja Vosseler: www.jesuliebe.de

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