Samstag, 19. Mai 2018
Bedienen lassen oder selbst dienen?
Ein gemütlicher Abend im Restaurant bei gutem Essen ist eine wunderbare Sache. Für die leckeren Speisen wird gesorgt, der Tisch muss nicht selber gedeckt werden und um den Abwasch kümmert sich auch jemand anderes. Wenn wir essen gehen, dürfen wir die Sorgen für die Verpflegung abgeben und uns vorrangig dem Gespräch widmen. Das ist auch gut so und für den Service zahlen wir dementsprechend.

Manche träumen vom großen Reichtum, wo der Alltag zum Urlaub wird. Die Diener sollen alles erledigen und wir dürfen uns entspannen. Ab und zu etwas Ruhe zu bekommen ist sehr wichtig, um neue Kraft zu schöpfen.

Allerdings sollen wir uns nicht permanent entspannen. Gott möchte, dass wir unseren Lebensunterhalt erarbeiten. Wir sollen aktiv sein und mit unserem Einsatz anderen helfen.

Auch im Dienst für Gott sollen wir schauen wo wir uns einsetzen können. Jesus kam auf diese Welt als allmächtiger Gott und trotzdem hat er sich ganz klein gemacht und anderen gedient. Er sagte auch, dass diejenigen groß sind, die anderen dienen. Das erfordert, dass wir aus unserer Bequemlichkeit aktiv werden.

"Auch der Menschensohn ist nicht gekommen,
um sich bedienen zu lassen.
Er kam, um zu dienen und sein Leben hinzugeben,
damit viele Menschen aus der Gewalt des Bösen
befreit werden."
(Matthäus 20,28)


Unsere menschliche Natur widersetzt sich dem Gedanken, andere höher zu sehen als sich selbst. Aber das Leben mit Jesus macht es möglich.

Andreas Wölk

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