Freitag, 24. Januar 2020
Du bist nicht allein - Andacht vom 24.01.2020
Heute möchte ich mit dir Römer 11,2-5 lesen: „Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er vorher erkannt hat. Oder wisst ihr nicht, was die Schrift bei Elia sagt? Wie er vor Gott auftritt gegen Israel: „Herr, sie haben deine Propheten getötet, deine Altäre niedergerissen und ich allein bin übriggeblieben und sie trachten nach meinem Leben.“ Aber was sagt ihm die göttliche Antwort? „Ich habe mir siebentausend Mann übrigbleiben lassen, die vor Baal das Knie nicht gebeugt haben.“ So ist nun auch in der jetzigen Zeit ein Überrest nach Auswahl der Gnade entstanden.

Als Elia Gott so anflehte, war er körperlich, seelisch und geistlich völlig erschöpft. Isebel trachtete ihm nach dem Leben und er flüchtete in die Wüste. Er setzte sich unter einen Baum und schrie zu Gott: „Ich bin der Einzige. Niemand sonst dient dir.“

Aber Gott sagte: „Einen Moment mal. Ich habe noch siebentausend andere, die ihr Knie nicht vor falschen Göttern gebeugt haben. Du bist nicht der Einzige.“ Gott sagte damit: „Ich habe mir einen Überrest behalten.“ Und dann überträgt Paulus das in unsere Gegenwart, indem er sagt: „Genauso, wie Gott damals einen Überrest hatte, hat Gott auch heute einen Überrest.“

Ein Überrest ist eine kleine Gruppe, die übriggeblieben ist. Daher kommt auch das verwandte Wort Überbleibsel – es leitet sich aus dem Wortstamm „bleiben“ ab. Gott behält sich immer einen Überrest, eine „Reserve“, die treu, hingegeben, auf dem rechten Kurs und Gott gehorsam ist. Eine Gruppe die sich nicht entmutigen lässt und in den Kämpfen des Lebens nicht aufgibt.

In jedem Leben gibt es Rückschläge und unerwartete Wendepunkte. Viele Menschen geben wegen dieser Rückschläge auf. Aber diejenigen, die dranbleiben und treu bleiben, werden Gottes großen Segen erfahren.

Gott segnet alle seine Kinder. Aber diejenigen, die auf dem rechten Kurs bleiben, werden für ihre Treue besonders belohnt. Also bleib auf dem rechten Weg, halte den Kurs und bleib treu. Sei ein Teil des Überrests.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Gib nicht auf, geh mutig weiter“:
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Andachtsbuchs 'Antworten für jeden Tag' von Bayless Conley,
erhältlich unter https://bayless-conley.de/

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Gott hat dein Leben in der Hand - Andacht vom 23.01.2020
Aus Epheser 1,11 können wir eine wichtige Lektion lernen: „In ihm haben wir auch ein Erbteil erlangt, die wir vorherbestimmt waren nach dem Vorsatz dessen, der alles nach dem Rat seines Willens wirkt.“

In den letzten 30 Jahren meines Lebens als Christ habe ich großes Vertrauen auf Gottes Fähigkeit entwickelt, Dinge zum Guten zu wenden. Ganz gleich was gerade passiert oder wie unklar eine Situation für mich auch sein mag, ich glaube, dass Gott die Dinge immer seinem großen, souveränen Plan entsprechend fügt.

Es ist fast so, als würde Gott einen riesigen Wandteppich weben und mein Leben ist ein Teil davon. Sicher bin ich manchmal ganz mit irdischen Dingen beschäftigt und mit dem, was gerade in meinem Leben passiert, aber Gott erinnert mich: „Nichts überrascht mich. Ich webe all diese Dinge in das große Muster ein. Deine Fehler, die Dinge, die dir passieren – es wird alles gut werden!“

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass Gott nichts plötzlich einfällt? Das, was dich gerade beschäftigt, hat Gott nicht überrascht. Er schaut nicht auf deine Situation und sagt: „O nein! Damit hatte ich nicht gerechnet! Gabriel, hast du irgendeinen Vorschlag? Was sollen wir nur tun?“

Manchmal habe ich mit meiner mikroskopischen Sicht der Dinge gesagt: „Herr, dies und jenes muss unbedingt geschehen.“ Und Gott hat geantwortet: „Du siehst nicht das große Ganze.“ Nach und nach stellte Gott für mich das „Weitwinkelobjektiv“ ein und plötzlich erkannte ich, dass Gott etwas sehr Gutes geplant hatte – völlig anders als das, was meiner Ansicht nach hätte „unbedingt geschehen müssen“.

Ganz gleich wie deine Situation aussieht, du darfst darauf vertrauen, dass Gott Pläne hat, alles zum Guten zu wenden. Gott wirkt alles seinem Willen und Plan gemäß. Entspann dich! Selbst wenn deine gegenwärtigen Umstände dich völlig überrascht haben, sah Gott sie kommen und hat schon längst Vorsorge dafür getroffen.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Psalm 23 - Wie Gott sich um dein Leben kümmert 2/2“:
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Zu echter Reife gelangen - Andacht vom 22.01.2020
Wir wollen uns heute Jakobus 1,2-4 anschauen: „Haltet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Versuchungen geratet, indem ihr erkennt, dass die Bewährung eures Glaubens Ausharren bewirkt. Das Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen und vollendet seid und in nichts Mangel habt.“

Heute möchte ich mit dir darüber nachdenken, wie Gott uns zur Reife bringt, indem er Geduld in uns wachsen lässt. Wenn ich eines in meinem Leben als Christ gelernt habe, dann das: Gott hat es nicht so eilig wie ich!

Aber was ist Geduld eigentlich? Geduld ist die Eigenschaft deines Glaubens, die Durchhalten ermöglicht. Wenn du die Geduld verlierst, ist der Glaube am Boden.

Das Endergebnis, nach dem Gott Ausschau hält ist, dass wir vollkommen und vollendet sind und in nichts Mangel haben. Das Wort vollkommen bedeutet reif. Gott bewirkt Reife in uns, indem er an unserer Geduld arbeitet.

Ein lieber Freund von mir hat eine tolle Gemeinde. Diese Gemeinde wollte ein weiteres Gebäude auf ihrem Grundstück bauen und das Ganze wurde sehr kompliziert. Es wurde das schwierigste Projekt im Leben meines Freundes und brachte ihm jede Menge graue Haare ein.
Schließlich wurde das Gebäude doch gebaut. Aber weißt du, was mein Freund darüber sagt? Er sagt: „Siehst du dieses Gebäude? Nicht ich habe es gebaut, sondern es hat mich gebaut.“
Diese Probleme, diese Schwierigkeiten, diese Glaubensprobe – Gott angesichts des finanziellen Mangels vertrauen zu müssen, an Gottes Wort festhalten zu müssen, obwohl manche ihn schon belächelten – all das formte seinen Charakter, indem er der Prüfung standhielt.

Ich habe eine Frage an dich: Gab es bei dir in letzter Zeit „Bauarbeiten“? Wenn ja, dann freu dich, weil Gott dadurch Reife in dir bewirkt!

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht schauen: „Nach Geduld und Sanftmut streben“:
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Brauchbar für Gott? - Andacht vom 21.01.2020
In 1. Korinther 1,26-29 heißt es: „Denn seht, eure Berufung, Brüder, dass es nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Edle sind; sondern das Törichte der Welt hat Gott auserwählt, damit er die Weisen zuschanden mache; und das Schwache der Welt hat Gott auserwählt, damit er das Starke zuschanden mache. Und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott auserwählt, das, was nicht ist, damit er das, was ist, zunichtemache, dass sich vor Gott kein Fleisch rühme.“

Gott hat Freude daran, diejenigen zu berufen und zu gebrauchen, an denen die Welt vorübergeht und die sie für wertlos hält. Ein alter Prediger sagte einmal: „Gott sucht keine goldenen Gefäße, Gott sucht keine silbernen Gefäße, sondern Gott sucht nachgiebige Gefäße.“ Ich glaube, das stimmt.

Es ist erstaunlich, was Gott durch das Leben eines Menschen tun kann, der nicht auf Ehre aus ist.

Vielleicht denkst du, dass du nicht viel zu bieten hast. Wenn das der Fall ist, dann bist du genau richtig! Denn wenn Gott durch dich große Dinge tut, wird er die Ehre dafür bekommen. Die Menschen werden wissen, dass Gott es getan hat und nicht du!

Gott sucht nachgiebige Gefäße, die er gebrauchen kann – dynamisch und auf eine Art und Weise, die die Gesellschaft verändert. Sag doch heute: „Herr, hier bin ich, gebrauche mich!“ Und nachdem du dieses einfache Gebet gesprochen hast, mach dich bereit. Gott könnte dir erstaunliche Gelegenheiten geben, loszugehen und dich zu seiner Ehre einsetzen zu lassen.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Finde deine Berufung 2/2“:
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Glaubst du Gottes Zusagen? - Andacht vom 20.01.2020
Als die zwölf Kundschafter von ihrer Erkundungstour im verheißenen Land zurückkamen, sagten sie: „Wir können nicht gegen das Volk hinaufziehen, denn es ist stärker als wir.“ (4. Mose 13,31)

Das ist der Bericht, den sie lieferten – zumindest zehn von ihnen. Die anderen zwei, Josua und Kaleb, hatten Folgendes zu sagen: „Nur empört euch nicht gegen den Herrn! Und fürchtet doch nicht das Volk des Landes, denn unser Brot werden sie sein! Ihr Schutz ist von ihnen gewichen und der Herr ist mit uns. Fürchtet sie nicht!“ (4. Mose 14,9)

Sie alle hatten im Land Kanaan das Gleiche gesehen, doch nur Josua und Kaleb entschieden sich, Gott zuzustimmen. Der Herr hatte ihnen bereits vorhergesagt, dass er ihnen den Sieg geben würde und dass sie fähig wären, die Einwohner des Landes zu vertreiben.

Die zehn Kundschafter starben (zusammen mit ganz Israel), ohne je zu besitzen, was Gott ihnen verheißen hatte. Nur zwei Männer dieser Generation betraten das Land Kanaan und nahmen es ein. Ich denke, du kannst erraten, wer das war – Josua und Kaleb. Die beiden Einzigen, die Gottes Aussagen zugestimmt hatten.

Prüfe, was du bisher gesagt hast. Stimmst du mit deinen Worten Gott zu oder nicht?

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Schärfe deinen Blick 2/2“:
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Ausweg aus Versuchungen - Andacht vom 19.01.2020
In 1. Korinther 10,13 heißt es: „Keine Versuchung hat euch ergriffen als nur eine menschliche; Gott aber ist treu, der nicht zulassen wird, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, so dass ihr sie ertragen könnt.“

Das Wort Versuchung in diesem Vers bedeutet auch Test oder Prüfung. Ich möchte dich heute dazu mit zwei Gedanken ermutigen.

1. Ganz gleich welche Versuchung oder Prüfung du heute erlebst, andere Menschen erleben sie auch.

Das bedeutet, du bist nicht der Einzige, der das durchmacht, womit du konfrontiert bist. Es ist tröstlich zu wissen, dass auch andere Menschen ähnliche Probleme wie wir hatten und sie auch bewältigt haben!

2. Gott schafft mit der Versuchung oder Prüfung auch den Ausgang.

Das bedeutet, dass du nicht stecken bleibst! Bevor dein Problem überhaupt auftaucht, hat Gott bereits einen Ausweg geschaffen. Und dieser Ausweg kommt zusammen mit dem Problem.

Wenn du heute in Prüfungen oder Versuchungen steckst, dann fang an, nach Gottes Ausweg Ausschau zu halten – er existiert. Vertrau Gott, dass er dich sicher hindurch- und aus deinen Schwierigkeiten herausführen wird.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Niedergeworfen, aber nicht vernichtet“:
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In dir ist ein geistlicher Schatz!- Andacht vom 18.01.2020
In 2. Korinther 4,7 sagt uns Paulus: „Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit das Übermaß der Kraft von Gott sei und nicht aus uns.“

In diesem Kapitel hilft Paulus uns zu verstehen, dass der Schatz, von dem er spricht, der Dienst, das Evangelium, das Wort Gottes und das Licht und die Herrlichkeit Gottes, die Gegenwart Gottes ist.

Paulus will uns begreiflich machen, dass Gott einen unglaublichen geistlichen Schatz in uns gelegt hat, einen Schatz, der in irdischen Gefäßen wohnt, in unserem Körper. Der Schatz befindet sich in dir und in mir!

Aber dieser Schatz darf nicht in den Gefäßen bleiben, er muss ausgegossen werden.
Paulus dachte dabei sicher an zwei Tongefäße, die man zu seinen Lebzeiten benutzte. Eines war das Gefäß des Erbarmens und das andere das Gefäß der Ehre.

Ein Gefäß der Ehre stand normalerweise irgendwo beim Haus. Die Menschen benutzten das Wasser, um sich die Füße zu waschen, nachdem sie auf staubigen Straßen gelaufen waren und bevor sie das Haus betraten, oder sie löschten ihren Durst mit diesem Wasser. Das Gefäß der Ehre weist darauf hin, dass auch wir die Füße unserer Familie waschen sollen, indem wir ihnen demütig dienen und ihnen helfen, ihren Durst nach Gott zu stillen.

Das Gefäß des Erbarmens sah genauso aus wie das Gefäß der Ehre, befand sich aber an öffentlichen Plätzen wie dem Marktplatz, damit Reisende, die das dürre Land durchquerten, dort frisches Trinkwasser vorfinden konnten. Es wurde dort aufbewahrt, wo es gebraucht wurde. Wir müssen das Erbarmen dorthin bringen, wo es am meisten gebraucht wird – hinaus auf die Landstraßen der Menschheit.

Du bist solch ein Gefäß, das mit Gottes geistlichem Schatz gefüllt ist. Fang also an, ihn auszugießen – bei dir zu Hause und draußen, wo die Menschen sind.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Gefäße der Ehre, der Unehre, der Gnade und des Zorns“:
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Was Gott gehört - Andacht vom 17.01.2020
Du hast sicher bemerkt, dass wir uns in den letzten Andachten mit materiellen Segnungen beschäftigt haben und damit, wie wir diese Segnungen sehen sollten.

1. Chronik 29,14-16 hilft uns, Gottes Perspektive zu sehen: „Denn wer bin ich und was ist mein Volk, dass wir imstande waren, auf solche Weise freigebig zu sein? Denn von dir kommt alles und aus deiner Hand haben wir dir gegeben. Denn wir sind Fremde vor dir und Beisassen wie alle unsere Väter; wie ein Schatten sind unsere Tage auf Erden und es gibt keine Hoffnung. Herr, unser Gott, diese ganze Menge, die wir bereitgestellt haben, um dir ein Haus zu bauen für deinen heiligen Namen, von deiner Hand ist sie und das alles ist dein.“

In diesen Versen spricht David mit Gott über das Opfer, das für den Bau des Tempels (den sein Sohn Salomon bauen wird) zusammenkommen soll.

David erkannte, dass alles, was er hatte, und alles, was das Volk hatte, im Grunde Gott gehört. Sie gaben Gott nur etwas von dem zurück, was ihm sowieso gehört.

Ich werde dir ein kleines Geheimnis verraten: Du und ich sind nur Verwalter und eines Tages wird der Eigentümer Rechenschaft von uns fordern, wie wir mit seinem Eigentum umgegangen sind. Jeder von uns wird Rechenschaft über seinen Umgang mit Gottes Eigentum ablegen müssen.

Er gibt uns alle Dinge reichlich, damit wir uns daran erfreuen, aber er wird dich fragen, ob du mit seinen Gütern das getan hast, was er dir aufgetragen hat. Es ist nicht unser Eigentum.
Materielles Vermögen gilt es zu verwalten und wir müssen damit tun, was der Eigentümer will. Das bedeutet, dass es in unserer Verantwortung liegt, auf die Stimme des Eigentümers zu hören und seinen Anweisungen für sein Hab und Gut zu folgen.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Was ein freigiebiges Herz bewirkt“:
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Wohlstand: Worum es dir wirklich gehen sollte - Andacht vom 16.01.2020
Ich möchte heute mit dir die letzten beiden Verse aus unserer gestrigen Andacht anschauen, 1. Timotheus 6,18-19: „Sie sollen Gutes tun, reich sein an guten Werken, freigebig sein, mitteilsam, indem sie sich selbst eine gute Grundlage auf die Zukunft sammeln, um das ewige Leben zu ergreifen.“

Mir gefällt das Ende von Vers 19: „…um das ewige Leben zu ergreifen“. Paulus schreibt dies an Christen, und er will ihnen damit nicht sagen, dass sie diese Dinge tun müssen, um gerettet zu werden.

Ich glaube vielmehr, er sagt, dass sie das erfassen werden, worum es beim ewigen Leben wirklich geht, wenn sie reich an guten Werken und freigebig sind und bereit zu teilen. Es geht nicht um das, was du besitzt, und nicht um die Segnungen, die Gott dir gibt. Es geht um die Beziehung zu ihm.

Jesus sagt in Johannes 17,3: „Dies ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.“

Wenn du gesegnet bist, dann mach dir bewusst, dass dein Reichtum und Wohlstand nicht die Hauptsache sind. Diese Dinge können sehr vergänglich sein.

Eine Freundin von uns wanderte vor einigen Jahren aus einem Land in Zentralamerika aus, in dem es einen Militärputsch gegeben hatte. Ihre Familie war sehr wohlhabend; sie besaß Ländereien und viele Güter, die über mehrere Generationen vererbt worden waren. Doch nach dem Militärputsch konfiszierte die neue Regierung alle Grundstücke und allen Besitz der Familie. Alles war über Nacht verloren. Diese Geschichte hätte sehr tragisch enden können, wenn diese Frau nicht eine so außergewöhnliche Christin mit einer großartigen inneren Einstellung gewesen wäre. Sie hat sich ein erfolgreiches Leben in den USA aufgebaut und die bewusste Entscheidung getroffen, über ihre Vergangenheit nicht verbittert oder ärgerlich zu sein. Sie hat ihr Vertrauen auf Gott bewahrt, indem sie erkannte, dass es völlig egal ist, was um sie herum passiert – solange sie Gott hat, wird alles gut ausgehen.

Liebe Freunde, haltet den Blick auf Gott gerichtet und euer Vertrauen in ihm verankert. Er selbst ist es, der das Leben – wahres Leben – ewiges Leben ausmacht!

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Gott zuerst“:
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Mit Wohlstand richtig umgehen - Andacht vom 15.01.2020
In der gestrigen Andacht sahen wir, dass Geld, Reichtum und Wohlstand nicht vertrauenswürdig sind. Daraus ergibt sich die Frage: „Ist Reichtum etwas Schlechtes?“

Lass uns noch einmal 1. Timotheus 6,17-19 anschauen, um eine Antwort zu finden: „Den Reichen in dem gegenwärtigen Zeitlauf gebiete, nicht hochmütig zu sein, noch auf die Ungewissheit des Reichtums Hoffnung zu setzen – sondern auf Gott, der uns alles reichlich darreicht zum Genuss.“ Sie sollen Gutes tun, reich sein in guten Werken, freigiebig sein, mitteilsam, indem sie sich selbst eine gute Grundlage auf die Zukunft sammeln, um das wirkliche Leben zu ergreifen.

Ich glaube, Gott sagt hier deutlich, dass du dich freuen sollst, wenn du von ihm gesegnet worden bist. Du solltest kein schlechtes Gewissen deswegen haben. Wenn du es dir leisten kannst, mit deiner Familie 30 Tage Urlaub im Ausland zu machen, dann tu das.

Achte nur darauf, zuerst deinen Zehnten zu geben. Gib großzügig in das Werk Gottes, aber freue dich an dem, was Gott dir gibt. Es ist eine Geschenk Gottes, wenn du dich an der Frucht des Werkes deiner Hände erfreuen kannst.

Gott freut sich darüber, wenn wir den Wohlstand, der uns gegeben ist, genießen. Er will jedoch, dass wir im Verhältnis zu unserem Wohlstand angemessen großzügig sind. Er will, dass wir bereit sind, großzügig zu geben, dass wir großzügig in das Evangelium investieren und so Schätze im Himmel sammeln.

Was ich sagen will, ist: Lebe nicht mit dem Blick auf diese Welt gerichtet. Richte stattdessen deinen Blick auf die kommende Welt. Wenn du das tust, dann wirst du wirklich den Reichtum genießen können, den Gott dir gibt.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Wohlstand!? Was die Bibel wirklich dazu sagt“:
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