Donnerstag, 28. März 2013
Friedensgebet von Franz von Assisi
O, Herr, mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich Liebe übe, wo man sich haßt,

dass ich verzeihe, wo man sich beleidigt,
dass ich verbinde, da, wo Streit ist,

dass ich die Wahrheit sage, wo der Irrtum herrscht,
dass ich den Glauben bringe, wo der Zweifel drückt,

dass ich die Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält,
dass ich ein Licht anzünde, wo die Finsternis regiert,

dass ich Freude mache, wo der Kummer wohnt.
Herr, laß Du mich trachten:

nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste,
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;

nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.
Denn wer da hingibt, der empfängt;

wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen,

und wer stirbt,
erwacht zum ewigen Leben.

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