Donnerstag, 7. März 2019
Wie deine Gebete etwas bewirken können - Andacht vom 07.03.2019
In 1. Samuel 1,10-11 heißt es: „Und sie war in ihrer Seele verbittert und sie betete zum Herrn und weinte sehr. Und sie legte ein Gelübde ab und sprach: „Herr der Heerscharen! Wenn du das Elend deiner Magd ansehen und meiner gedenken und deine Magd nicht vergessen wirst und deiner Magd einen männlichen Nachkommen geben wirst, so will ich ihn dem Herrn alle Tage seines Lebens geben. Und kein Schermesser soll auf sein Haupt kommen.“

Diese Bibelstelle spricht von Hanna, die unfruchtbar war. Aber Gott beantwortete ihr Gebet, indem er ihr einen Sohn schenkte. Und er wurde eine der herausragendsten Persönlichkeiten in der biblischen Geschichte – Samuel.

Vielleicht gibt es auch in deinem Leben eine „Unfruchtbarkeit“ und du wirst schikaniert, so wie Hanna von ihrer Widersacherin. Gebet kann Dinge verändern. Das geschah in Hannas Leben und es kann auch in deinem geschehen. Aber Hannas Gebet hat mehrere Merkmale, über die wir nachdenken sollten:

1. Hannas Gebet war nicht oberflächlich: Es kam von Herzen, aus dem tiefsten Inneren. Zu viele unserer Gebete bleiben an der Oberfläche. Nur Gebete, die aus unserem tiefsten Inneren kommen, erlangen Gottes Aufmerksamkeit. Jakobus 5,16 stellt fest, dass das ernsthafte, inständige Gebet des Gerechten viel ausrichtet.

2. Hannas Gebet war gezielt: Sie bat um ein männliches Kind. Viele unserer Gebete sind zu allgemein. Scheu dich nicht, konkrete Bitten zu äußern.

3. Hanna wollte, dass die Gebetserhörung Gott verherrlicht: Ihr Junge sollte dem Dienst für Gott geweiht werden. Wenn unsere Gebete dem Zweck dienen, Gott zu verherrlichen, dann bewegen wir uns in einer höheren Dimension.

Wenn du also in irgendeinem Bereich deines Lebens „Unfruchtbarkeit“ erlebst, dann bete. Achte darauf, dass deine Gebete von Herzen kommen, konkret sind und dass Gott dadurch verherrlicht wird.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Von Müttern lernen 1/2“:
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Andachtsbuchs 'Antworten für jeden Tag' von Bayless Conley,
erhältlich unter https://bayless-conley.de/

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Mittwoch, 6. März 2019
Wie sehr achtest du auf deine Motive? - Andacht vom 06.03.2019
In Jakobus 4,3 sagt die Bibel: „Ihr bittet und empfangt nichts, weil ihr übel bittet, um es in euren Lüsten zu vergeuden.“

Jakobus schreibt an die Christen, dass sie bitten und nichts empfangen, weil sie übel bitten. Das Wort übel ist von einem griechischen Wort abgeleitet, das schaden oder verletzen bedeutet. Er will damit sagen, dass Gott dir keine Bitte erfüllen wird, wenn dies für dein geistliches Leben über kurz oder lang nachteilig oder schädlich sein könnte. Wenn du betest, achtet Gott darauf, was für dich am besten ist.

Aber dann sagt Jakobus auch: „Ihr bittet übel, um es in euren Lüsten zu vergeuden.“ Bei dem Wort Lust klingt Sinnlichkeit an. Das bedeutet, wenn ich um etwas bitte, nur um mein sündiges Ego zu streicheln, dann verhindere ich durch meine falsche Motivation, dass mein Gebet erhört wird.

Es ist zum Beispiel völlig in Ordnung, für ein Auto zu beten. Ich lebe in Südkalifornien, wo wir ein Auto brauchen, um irgendwo hinzukommen. Und ich denke, Gott wird dir auch ein Auto geben, das dir gefällt. Schließlich sagt die Bibel, dass Gott uns alles reichlich gibt zum Genuss. Jesus sagte: „Bittet, damit eure Freude völlig werde.“ Ich denke, Gott möchte, dass wir glücklich sind und er hat generell nichts dagegen, deine Bitte um ein schönes Auto zu erfüllen.

Doch manche Leute gehen darüber hinaus. Ihre wahre Motivation ist: „Mann, ich will dieses Auto haben, weil das mein Image aufbessern würde! Wenn ich in dem Auto zur Arbeit käme, würde der Kollege wirklich blass aussehen. Wenn ich dieses Auto hätte, würden die anderen denken, dass ich ein ziemlich toller Typ bin. Wenn ich dieses Auto hätte, würden die Mädels mir nachlaufen.“

Achte darauf, beim Beten nicht in falsche Motive abzugleiten. Denn dadurch blockierst du deinen Glauben und erhältst keine Antwort – außer „Nein“.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Ein blühendes geistliches Leben führen“:
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Vergiss nicht, wo du herkommst - Andacht vom 05.03.2019
Titus 3,1-7 sagt: „Erinnere sie, staatlichen Gewalten und Mächten untertan zu sein, Gehorsam zu leisten, zu jedem guten Werk bereit zu sein, niemand zu lästern, nicht streitsüchtig zu sein, milde zu sein, an allen Menschen alle Sanftmut zu erweisen! Denn einst waren auch wir unverständig, ungehorsam, gingen in die Irre, dienten mancherlei Begierden und Lüsten, führten unser Leben in Bosheit und Neid, verhasst, einander hassend. Als aber die Güte und die Menschenliebe unseres Heiland-Gottes erschien, errettete er uns, nicht aus Werken, die, in Gerechtigkeit vollbracht, wir getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit durch die Waschung der Wiedergeburt und Erneuerung des Heiligen Geistes. Den hat er durch Jesus, unseren Heiland, reichlich über uns ausgegossen, damit wir, gerechtfertigt durch seine Gnade, Erben nach der Hoffnung des ewigen Lebens wurden.“

Paulus fordert uns auf, uns daran zu erinnern, woher wir kommen. Er sagt, dass wir allen Menschen demütig begegnen und über niemanden böse reden sollen. Warum? Weil auch wir früher unverständig und ungehorsam waren und in die Irre gegangen sind.

Ich danke Gott, dass ich in Jesus eine neue Schöpfung bin! Ich werde aber immer noch rot, wenn ich an manche Dinge denke, die ich vor meiner Bekehrung tat. Ungehorsam? Kenne ich. Begierden und Lüsten dienen? Bis zum Anschlag! Und alles andere, was Paulus in diesem Abschnitt beschreibt und noch mehr!

Es ist erstaunlich, wie manche Christen vergessen, wer sie waren, bevor die Gnade Gottes in ihr Leben kam. Wenn das geschieht, neigen sie zum Hochmut und dazu, Menschen zu richten, die immer noch in der Sünde verloren sind. Eine hartherzige, richtende Gemeinde, der die Demut fehlt und die sich mit unbarmherzigen Worten gegen Sünder wendet, ist eines der hässlichsten Gewänder, in die man das schöne Evangelium kleiden kann.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Nach Geduld und Sanftmut streben“:
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Bist du mürrisch, ungehalten und negativ? - Andacht vom 04.03.2019
Wir möchten über Dinge nachdenken, durch die wir das Evangelium unattraktiv machen. Ich glaube, das geschieht hauptsächlich dann, wenn Christen mürrisch, ungehalten und negativ sind.

Manche Menschen führen ein aufrichtiges Leben, aber sie sehen trotzdem so aus, als hätten sie die Nacht in einer Flasche Zitronensaft verbracht.

Wenn du in diesem Bereich Probleme hast, solltest du jetzt gut zuhören. Deine Errettung sollte eine Quelle großer Freude sein, und diese Freude und dieses Glück sollten sich unübersehbar in deinem Leben zeigen.

In Johannes 15,11 sagte Jesus zum Beispiel Folgendes: „Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch sei und eure Freude völlig werde.“

Und in Johannes 16,22 sagte er: „Eure Freude nimmt niemand von euch.“

In Römer 14,17 erklärte Paulus: „Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist.“

Schließlich lesen wir in Jakobus 1,2: „„Haltet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Versuchungen geratet.“

Freude ist eines der Markenzeichen von Gottes Reich. Selbst wenn wir schwere Zeiten durchmachen, sollten wir voller Freude sein, sagt die Bibel.

Sieh, Freude macht das Evangelium attraktiv. Aber wenn du ständig mit saurer Miene und negativer Stimmung herumläufst, wirst du andere Menschen von der Gemeinde abschrecken. Damit lässt du das Evangelium so aussehen, als sei es überhaupt nicht begehrenswert.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Gottes Handbuch für dein Leben 2/2“:
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Lebst du im Widerspruch zum Glauben? - Andacht vom 03.03.2019
Ich möchte dich bitten, die gestrige Bibelstelle noch einmal zu lesen: Titus 2,9-10: „Die Sklaven ermahne, sich ihren eigenen Herren in allem unterzuordnen, sich wohlgefällig zu machen, nicht zu widersprechen, nichts zu unterschlagen, sondern alle gute Treue zu erweisen, damit sie die Lehre unseres Retter-Gottes in allem zieren!“

Wir machen das Evangelium abstoßend, wenn unser Leben im Widerspruch zu unserem Glauben steht. Das Evangelium wird für die kirchenfernen Menschen abstoßend und unattraktiv, wenn unser Leben nicht mit dem übereinstimmt, was wir vorgeben zu glauben.
Nimm den Vers aus Titus: Paulus sagt, dass wir das Evangelium abstoßend machen, wenn wir zum Beispiel Dinge aus dem Büro „mitgehen lassen“ oder unserem Chef unangemessen widersprechen.

Du schmückst das Evangelium nicht, wenn du deinen Chef respektlos begegnest, die Firma ausnutzt, Telefon oder Computer der Arbeitsstelle für private Angelegenheiten nutzt, besonders lange Mittagspausen machst, Papier stiehlst, Heftmaschinen mitnimmst, Stifte stiehlst oder was du sonst in die Hände bekommen könntest.

Du solltest das Evangelium nicht in Lumpen kleiden und dann an alle Kollegen Flyer verteilen oder deinen Chef in die Gemeinde einladen.

Diese Wahrheit betrifft nicht nur die Arbeit. Lebe nicht im Widerspruch zu deinem Glauben. Erlaube dir auch zu Hause keine Doppelmoral. Das wird deine Kinder nur davon abbringen, Jesus dienen zu wollen. Wenn du dich für Sport begeisterst und dabei viel fluchst, betrügst oder launisch bist, kleidest du dadurch das Evangelium in Lumpen.

In 2. Korinther 3,2 sagt Paulus: „Ihr seid unser Brief, geschrieben in unsere Herzen, erkannt und gelesen von allen Menschen.“

Die Wahrheit ist, dass wir die einzige Bibel sind, die manche Menschen je lesen werden. Diese Menschen schauen auf unser Leben.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Gottes Handbuch für dein Leben 1/2“:
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Wirkst du anziehend oder abstoßend? - Andacht vom 02.03.2019
In Titus 2,9-10 lesen wir Folgendes: „Die Sklaven ermahne, sich ihren eigenen Herren in allem unterzuordnen, sich wohlgefällig zu machen, nicht zu widersprechen, nichts zu unterschlagen, sondern alle gute Treue zu erweisen, damit sie die Lehre unseres Retter-Gottes in allem zieren!

Konzentrieren wir uns auf die Worte am Schluss: … damit sie die Lehre unseres Retter-Gottes in allem zieren. Wir schmücken das Evangelium. Wir kleiden es gewissermaßen an.

Eine Übersetzung formuliert es so: „… ihnen nichts zu stehlen, sondern sich als völlig vertrauenswürdig zu erweisen, damit sie in jeder Hinsicht die Lehre über Gott, unseren Retter, attraktiv machen.“ Wir machen das Evangelium anziehend oder abstoßend.

Ich war einmal auf der Rückreise aus Europa. Eine Frau eilte hinein, kurz bevor die Türen des Flugzeugs geschlossen wurden und setze sich neben mich. Sie trug eine tief ins Gesicht gezogene unförmige Wollmütze, unter der eine Brille hervorschaute. Dazu einen großen, ausgeleierten Wollpullover und einen grell-orangefarbenen Trainingsanzug. Als wir abhoben, schloss ich die Augen und machte ein Nickerchen. Als ich die Augen wieder öffnete und meine Platznachbarin ansah, war ich überrascht, denn da saß eine bildhübsche Frau neben mir. Ich war wirklich geschockt. Es stellte sich heraus, dass sie eine Schauspielerin war, die vermutlich versuchte inkognito zu reisen. Unter all diesen schrägen Klamotten war eine wunderschöne Frau versteckt.

Manchmal nehmen wir das wunderbare, uns anvertraute Evangelium und kleiden es so, dass es abstoßend wirkt. Wir müssen darauf achten, das Evangelium anziehend zu machen. Dafür ist es wichtig, zuerst zu erkennen, wodurch wir es abstoßend machen.
In den nächsten Andachten werden wir uns mit diesem Thema beschäftigen.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Lektionen aus Philipper 1 2/2“:
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Gott ist immer pünktlich - Andacht vom 01.03.2019
Wir werden schnell nervös, wenn Gott scheinbar langsamer wirkt, als wir es gerne hätten. Aber die Bibel sagt ganz deutlich, dass es festgesetzte Zeiten für Gottes Absichten gibt. Sie erfüllen sich zu ihrer Zeit.

In Prediger 3,1 heißt es: „„Für alles gibt es eine bestimmte Stunde. Und für jedes Vorhaben unter dem Himmel gibt es eine Zeit.“

Und in 1. Petrus 5,6-7 steht: „„Demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zur rechten Zeit, indem ihr alle eure Sorge auf ihn werft! Denn er ist besorgt für euch.“

Demut und Erhöhung durch Gott gehören zusammen. Vielleicht bist du erschöpft und fragst dich: „Gott, wann ist es so weit?“ Wirf einfach weiterhin deine Sorgen auf ihn. Er wird dich zur rechten Zeit erhöhen. Mach dir darüber keine Sorgen.

Die Formulierung „damit er euch erhöhe zur rechten Zeit“ , bedeutet buchstäblich „zur festgesetzten Zeit“ oder „zu der Zeit, die Gott vorgesehen hat“.

Wenn dein Charakter ausreichend geformt und geprägt ist und wenn alle anderen Umstände bereit sind, wird Gott dich befördern und erhöhen.

Denke an Mose, in dessen Herzen der Wunsch lag, ein Befreier und Richter zu sein. Aber als er das erste Mal dementsprechend handelte, versagte er kläglich. Er war 40 Jahre zu früh dran! (Siehe Apostelgeschichte 7,23-34.) Die Israeliten waren noch nicht bereit, befreit zu werden. Gott musste am anderen Ende arbeiten.

Denke daran: Es kann sein, dass Gott dir etwas aufs Herz gelegt hat aber die Zeit noch nicht reif ist. Vielleicht muss Gott noch etwas in deinem Leben tun oder Gott arbeitet an anderen Faktoren. Bis diese Dinge nicht vorbereitet sind, wird Gott dich nicht an die entsprechende Stelle setzen.

Konzentriere dich darauf, treu zu bleiben, und überlass es Gott, den richtigen Zeitpunkt zu wählen.

Bayless Conley

Jetzt die Andacht zur Sendung anschauen: „Den Sieg davontragen 1/2“:
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Donnerstag, 28. Februar 2019
Warum Beförderung Zeit benötigt - Andacht vom 28.02.2019
Wenn es um Gottes Segen geht, werden wir im Hinblick auf den Zeitplan leicht ungeduldig oder fragen uns, warum Gott uns nicht den erwarteten Erfolg gibt.

In 1. Samuel 22,1-2 erhalten wir einen Einblick, wie Gott David, einen kleinen Hirtenjungen, darauf vorbereitete, König zu werden: „Und David ging von dort weg und entkam in die Höhle Adullam. Und als seine Brüder und das ganze Haus seines Vaters das hörten, kamen sie zu ihm dorthin herab. Und es sammelten sich um ihn lauter Bedrängte und solche, die verschuldet waren, und andere mit erbittertem Gemüt. Und er wurde ihr Anführer. Und es waren bei ihm etwa vierhundert Mann.“

Überleg einmal, wie David sich gefühlt haben muss. Gott sagt ihm: „David, du wirst Israels nächster König sein!“ Aber Saul jagt ihn durch das ganze Land. Und dazu sind die Menschen, die ihm nachfolgen Ausgestoßene, Menschen mit Problemen, unglückliche Menschen und Arme. Obendrein wird uns in den folgenden Versen dieses Abschnitts berichtet, dass David seine Familie in ein anderes Land bringen musste, damit sie in Sicherheit waren. Was für eine Beförderung!

Aber weißt du was? Durch all dies lernte David, Gott zu vertrauen und mit Menschen umzugehen. Sein Charakter wurde geprüft. Er wurde von Gott darauf vorbereitet, die Gewänder eines Königs zu tragen: das Gewand der Barmherzigkeit, der Gerechtigkeit und der Weisheit. Die Schuhe der Entschlossenheit, den Gürtel der Kraft, bekleidet mit einem Mantel der Güte.

Die eigentliche Beförderung kam zu ihrer Zeit; so wird es auch bei dir sein. David war nicht in der Lage, König zu sein, als er als junger Hirte von den Feldern kam. Sei also nicht überrascht, wenn auch du erst auf deine Beförderung vorbereitet werden musst!

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Vier Eigenschaften eines erfolgreichen Lebens 2/2“:
https://bayless-conley.de/blog/broadcast/vier-eigenschaften-eines-erfolgreichen-lebens-22/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=a14af084b9-RSS_TA_D&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-a14af084b9-1204659065&mc_cid=a14af084b9&mc_eid=f2e8c5e8f6

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Keine Beförderung ohne Vorbereitung - Andacht vom 27.02.2019
Es ist nicht ungewöhnlich, dass Gottes Beförderung manchmal zunächst wie eine Herabwürdigung aussieht. Du hast das Gefühl, rückwärts statt vorwärts zu gehen.
In der Bibel finden wir dafür einige eindrückliche Beispiele.

Erinnerst du dich zum Beispiel daran, dass Josef in 1. Mose 37 davon träumte, er würde eines Tages über seine Brüder herrschen? Er träumte davon, dass Gott ihn eines Tages in eine einflussreiche Stellung bringen würde. Was geschah dann? Seine Brüder warfen ihn in eine Zisterne. Er wurde als Sklave an medianitische Händler verkauft und dann in Ägypten versteigert. Obendrein landete er aufgrund falscher Anschuldigungen im Gefängnis und verbrachte dort mehrere Jahre, scheinbar ganz in Vergessenheit geraten. Aber ohne diese Erfahrungen wäre Josef niemals zum Herrschen bereit gewesen. Vor der Beförderung kommt die Vorbereitung. Der Weg nach oben kann erst einmal für eine Weile nach unten führen.

David ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Gott „degradiert“, um dann zu befördern. Erinnerst du dich daran, wie David in 1. Samuel 16,12-13 zum König gesalbt wurde, obwohl er nur ein Schafhirte war?

„Und er war rötlich und hatte schöne Augen und ein gutes Aussehen. Und der Herr sprach: „Auf, salbe ihn! Denn der ist es!“ Da nahm Samuel das Ölhorn und salbte ihn mitten unter seinen Brüdern. Und der Geist des Herrn geriet über David von diesem Tag an und darüber hinaus. Samuel aber machte sich auf und ging nach Rama.“

Das ist eine ziemlich große Beförderung für einen Hirtenjungen, meinst du nicht auch? Doch jahrelang war David ständig auf der Flucht – zog von Ort zu Ort, lebte in Höhlen und wurde verfolgt. Er war von allen Menschen und allen Dingen getrennt, die er liebte. Seine Beförderung sah mehr wie eine Herabwürdigung aus.

So wirkt Gott häufig. Es gehört zu deiner Beförderung dazu, dass Gott dich durch schwierige Zeiten gehen lässt, um dich auf die Beförderung vorzubereiten. Denke daran, der Weg nach oben führt oft erst nach unten.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Vier Eigenschaften eines erfolgreichen Lebens 1/2“: https://bayless-conley.de/blog/broadcast/vier-eigenschaften-eines-erfolgreichen-lebens-12/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=06da006b3b-RSS_TA_D&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-06da006b3b-1204659065&mc_cid=06da006b3b&mc_eid=f2e8c5e8f6

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Dienstag, 26. Februar 2019
Wieso Treue wichtig ist - Andacht vom 26.02.2019
Jesus macht in Lukas 16,12 eine sehr interessante Aussage; sie vermittelt eine Sicht von Treue, die man nicht erwarten würde: „Und wenn ihr mit dem Fremden nicht treu gewesen seid, wer wird euch das Eure geben?“

Jesus macht deutlich, dass du treu mit dem sein sollst, was einem anderen gehört. Vorher wird er nicht deine Träume erfüllen oder Türen für dich öffnen.

Gott gibt jedem von uns Gelegenheiten, anderen zu helfen. Und er will sehen, ob wir anderen treu helfen, bevor er uns segnet. Josef musste zum Beispiel erst dem Pharao mit seinem Traum weiterhelfen, bis Gott zuließ, dass sich Josefs Traum erfüllte.

Vielleicht hast du den Traum, steinreich zu werden, um zur Verbreitung des Evangeliums beizutragen. Oder du willst die Schulden für dein Gemeindehaus bezahlen. Oder du willst ein bestimmtes Missionswerk unterstützen.

Ich denke, das Reich Gottes könnte eine Menge sehr reicher Leute gebrauchen, die ein Herz für die Verlorenen haben und den tiefen Wunsch, dass Gottes Werk vorangeht und sich ausbreitet.

Aber zunächst musst du treu für denjenigen arbeiten, der dich eingestellt hat. Du musst mit dem treu umgehen, was einem anderen Menschen gehört. Gott wird keine Tür öffnen, um einen deiner Träume zu erfüllen, wenn du nicht pünktlich zur Arbeit erscheinst oder nicht den vollen Einsatz bringst. Warum sollte Gott dir eine Tür öffnen, damit du dein eigenes erfolgreiches Geschäft führen könntest, wenn du nicht treu für jemand anderen gearbeitet hast?

Du musst dieser anderen Person von ganzem Herzen dienen oder dieser anderen Firma, für die du arbeitest, bevor Gott dir Erfolg geben wird. Das ist ein Prinzip des Reiches Gottes.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Vier Tipps für ein Leben mit Sinn und Ziel“:
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