Montag, 1. April 2019
Wie Glaube am besten wachsen kann - Andacht vom 17.03.2019
In Richter 6,11-15 lesen wir Folgendes über Gideon: „Und der Engel des Herrn kam und setzte sich unter die Terebinthe, die bei Ofra war, die Joasch, dem Abiesriter gehörte. Und sein Sohn Gideon schlug gerade Weizen aus in der Kelter, um ihn vor Midian in Sicherheit zu bringen. Da erschien ihm der Engel des Herrn und sprach zu ihm: „Der Herr ist mit dir, du tapferer Held!“ Gideon aber sagte zu ihm: „Bitte, mein Herr, wenn der Herr mit uns ist, warum hat uns denn das alles getroffen? Und wo sind all seine Wunder, von denen uns unsere Väter erzählt haben, wenn sie sagten: Hat der Herr uns nicht aus Ägypten heraufkommen lassen? Jetzt aber hat uns der Herr verworfen und uns in die Hand Midians gegeben.“ Da wandte sich der Herr ihm zu und sprach: „Geh hin in dieser deiner Kraft und rette Israel aus der Hand Midians! Habe ich dich nicht gesandt?“ Er aber sagte zu ihm: „Bitte, mein Herr, womit soll ich Israel retten? Siehe, meine Tausendschaft ist die geringste in Manasse und ich bin der Jüngste im Haus meines Vaters.“

Wir halten Gideon oft für einen großen Helden Israels. Das war er auch. Doch als er erwählt wurde, kauerte er hinter der Weinpresse. Er versteckte sich, er war voller Angst, er war negativ, er zweifelte und stellte alles infrage.

Wir mögen Gideon vielleicht kritisch sehen, aber ich habe festgestellt, dass die einzigen Menschen, die nie etwas infrage stellen, indoktriniert wurden. Manchmal muss man zweifeln. Manchmal muss man Dinge infrage stellen. Manchmal ist es tatsächlich so, dass Unsicherheit das Saatbeet ist, auf dem Glaube wächst.

Wenn du also heute mit Zweifeln kämpfst, wenn du echte Fragen hast – keine Panik. Wenn du aufrichtig nach Antworten suchst, wird Gott dir begegnen, und aus den Antworten, die du findest, wird Glaube hervorsprießen.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht schauen: „Drei Geschichten des Glaubens“: https://bayless-conley.de/blog/broadcast/drei-geschichten-des-glaubens/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=2b200182cc-RSS_TA_D&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-2b200182cc-1204659065&mc_cid=2b200182cc&mc_eid=f2e8c5e8f6

Quellenangabe:
Andachtsbuchs 'Antworten für jeden Tag' von Bayless Conley,
erhältlich unter https://bayless-conley.de/

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Um welche Menschen es Gott geht - Andacht vom 16.03.2019
In 1. Korinther 1,26 heißt es: „Denn seht, eure Berufung, Brüder, dass es nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Edle sind, die berufen sind.“

Gott beruft nicht viele Menschen, die in der Welt als weise, ehrbar oder mächtig gelten. Er beruft einige, aber nicht viele. Tatsache ist, dass Gott jeden gebrauchen wird, der sich ihm völlig ausliefert.

Paulus will uns damit sagen, dass die überwiegende Mehrheit der Menschen, die Gott beruft, für alle anderen eine Überraschung sind. Die von Gott erwählten Menschen sind in der Regel nicht unsere Favoriten.

Denke zum Beispiel an den Apostel Paulus, der in 1. Korinther 15 folgende Worte schrieb: „Denn ich bin der geringste der Apostel, der ich nicht würdig bin, ein Apostel genannt zu werden, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe.“ Die nächsten Worte aus seinem Mund sind besonders bedeutungsvoll: „Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin.“

Paulus verfolgte die Christen. Er war in der Tat so von Hass erfüllt, dass er sogar in fremde Städte ging, um Christen festzunehmen. Er ließ sie ins Gefängnis werfen und Familien auseinanderreißen, aber auch, um Christen schlagen und manchmal sogar töten zu lassen. Dennoch erwählte Gott Paulus als sein Sprachrohr.

Dieser Umstand hat viele Christen in den ersten Gemeinden derartig erstaunt, dass sie Paulus gar nicht aufnehmen wollten, als er frisch bekehrt war. Sie hielten es für einen Trick. Sie brauchten eine Weile, um zu verstehen, dass Gott ihn tatsächlich errettet hatte und ihn gebrauchte.

Paulus wäre für sie als ein Gefäß Gottes nicht in die engere Wahl gekommen. Aber das ist so wunderbar an Gott. Er gebraucht Menschen, von denen es niemand erwarten würde und die wir wohl übergangen hätten, um einige seiner wichtigsten Aufträge auszuführen.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Unscheinbare Helden – warum du wichtig bist“:
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Was bei Gott wirklich zählt - Andacht vom 15.03.2019
In 1. Korinther 1,20 und 27-29 sagt der Apostel Paulus etwas sehr Eindrückliches: „Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortstreiter dieses Zeitalters? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? Sondern das Törichte der Welt hat Gott auserwählt, damit er die Weisen zuschanden mache; und das Schwache der Welt hat Gott auserwählt, damit er das Starke zuschanden mache. Und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott auserwählt, das, was nicht ist, damit er das, was ist, zu Nichte mache, dass sich vor Gott kein Fleisch rühme.“

Wir sind oft verliebt in Dinge, die die Welt für weise und mächtig hält, aber Gott nicht. Tatsächlich hat er das Törichte und Schwache erwählt; Dinge, die die Welt für unbedeutend hält und sogar verachtet, um das zunichtezumachen, was die Menschen für weise halten.
Mir gefällt besonders die King-James–Übersetzung, wo es heißt, dass Gott diese Dinge tut, um die Weisen zu verblüffen.

Wir müssen verstehen, dass Gott manchmal herkömmliche menschliche Weisheit auf den Kopf stellt. Und ich glaube, die Bibel beschreibt uns drei Wege, wie er das tut.

Erstens stellt Gott herkömmliche Weisheit durch Menschen auf den Kopf, die er für seine Absichten erwählt hat. Zweitens widerlegt er menschliche Weisheit durch die Pläne, die er in die Tat umsetzt – ganz gleich ob diese Pläne dazu dienen, dir Hilfe zu bringen, oder sein Reich weiterzubauen. Und dann drittens wird Gott die Weisen dieser Welt durch die Vergebung, die er ermöglicht, in Erstaunen versetzen
Durch Menschen, Pläne und Vergebung verblüfft Gott die Weisen!

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Die Liebe weist dir den Weg 1/2“:
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Tun, was Gott sagt - Andacht vom 14.03.2019
“Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimm dein Bett auf und geh umher!“ (Johannes 5,8)

Diese Worte waren an einen Mann gerichtet, der 38 Jahre lang krank gewesen war! Sein Bett hatte ihn getragen und jetzt sagte Jesus ihm, er solle sein Bett tragen!

Wir haben in den vergangenen Andachten über einige Faktoren gesprochen, die uns helfen können, uns von unseren Problemen zu lösen. Zuerst müssen wir wirklich frei werden wollen und dann müssen wir aufhören, anderen die Schuld für unsere Probleme zu geben.

Der letzte Aspekt, den ich dir zeigen möchte, findet sich im obigen Vers. Es ist der Gehorsam dem gegenüber, was Gott dir sagt. Ob es dir sinnvoll erscheint oder nicht – gehorche einfach!
Dem Mann musste die Vorstellung verrückt erscheinen, aufzustehen und sein Bett umherzutragen, da er 38 Jahre lang von seinem Bett getragen worden war. Doch als er anfing zu gehorchen, floss neues Leben und neue Kraft in seine ehemals gelähmten Gliedmaßen.
Hör auf die Anweisungen Gottes in deinem Herzen. Suche danach in seinem Wort. Es gibt keinen Glauben ohne Taten. Gott wird von dir eine praktische Äußerung oder Umsetzung deines Glaubens erwarten.

Es kann sein, dass du diese Anweisungen verstehst – vielleicht aber auch nicht. Hier will ich Maria, die Mutter von Jesus, zitieren: „Was immer er sagt, das tut.“ (Johannes 2,5).

Ich bin seit mehreren Jahrzehnten Pastor derselben Gemeinde. Dort konnte ich beobachten, dass viele Menschen nicht deshalb in ihren Problemen feststecken, weil Gott nicht zu ihnen geredet hätte. Sie kamen nicht voran, weil sie dem, was er zu ihnen sagte, nicht gehorchten.
Wenn es in deinem Leben einen Punkt gibt, indem du Gott nicht gehorsam warst, dann tue jetzt das, was Gott dir aufgetragen hat. Anders wirst du nicht von deinen Problemen loskommen.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Bist du auf Empfang? Wie du Gottes Reden hörst“: https://bayless-conley.de/blog/broadcast/bist-du-auf-empfang-wie-du-gottes-reden-hoerst/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=50855ce880-RSS_TA_D&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-50855ce880-1204659065&mc_cid=50855ce880&mc_eid=f2e8c5e8f6

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Wer ist für deine Situation verantwortlich?- Andacht vom 13.03.2019
“Als Jesus diesen daliegen sah und wusste, dass es schon lange Zeit so mit ihm steht, spricht er zu ihm: „Willst du gesund werden?“ Der Kranke antwortete ihm: „Herr, ich habe keinen Menschen, dass er mich, wenn das Wasser bewegt worden ist, in den Teich werfe; während ich aber komme, steigt ein anderer vor mir hinab.“ (Johannes 5,6-7)

Dieser Mann sagte im Grunde: „Es ist nicht meine Schuld. Da sind diejenigen, die etwas Bestimmtes nicht für mich tun, und diejenigen, die mir etwas Bestimmtes angetan haben.“

Denke über die Worte dieses Mannes nach: „Ich habe keinen Menschen, der mir hilft.“ Etwas anders ausgedrückt, heißt das: „Ich komme nicht weiter, weil jemand anderes bestimmte Dinge nicht für mich tut.“ Oder: „Während ich aber komme, steigt ein anderer vor mir hinab,“ was mit anderen Worten heißt: „Ich komme nicht weiter, weil mir jemand anderes bestimmte Dinge angetan hat.“ So oder so, ich bin nicht schuld.

Wenn wir uns einmal entschlossen haben, frei sein zu wollen, müssen wir als Nächstes aufhören, anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben.

Ein Freund von mir zog vor vielen Jahren aus Mexiko in die USA. Er verstand weder die Kultur noch die Sprache und steckte scheinbar hoffnungslos in einem schlechten Job fest.

Sein Arbeitgeber nutzte ihn aus und es schien keinen Ausweg für ihn zu geben. Aber statt anderen die Schuld für seine Lage zu geben (was er leicht hätte tun können), entschied er sich, davon loszukommen und etwas aus seinem Leben zu machen.

Es dauerte einige Jahre, aber heute besitzt er mehrere Geschäfte und ist recht wohlhabend.

Tappe nicht in die Falle der Schuldzuweisungen, sondern entscheide dich stattdessen fürs Aufstehen (etwas, worüber wir in der nächsten Andacht sprechen werden).

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Verlorenes zurückbekommen“:
https://bayless-conley.de/blog/broadcast/verlorenes-zuruckbekommen-bayless-conley-2/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=018098bafd-RSS_TA_D&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-018098bafd-1204659065&mc_cid=018098bafd&mc_eid=f2e8c5e8f6

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Bereit für Veränderung? - Andacht vom 12.03.2019
„Es ist aber in Jerusalem bei dem Schaftor ein Teich, der auf Hebräisch Betesda genannt wird, der fünf Säulenhallen hat. In diesen lag eine Menge Kranker, Blinder, Lahmer, Dürrer. Es war aber ein Mensch dort, der achtunddreißig Jahre mit seiner Krankheit behaftet war. Als Jesus diesen daliegen sah und wusste, dass es schon lange Zeit so mit ihm steht, spricht er zu ihm: „Willst du gesund werden?“ (Johannes 5,2-6)

Jesus stellte diesem Mann eine scheinbar lächerliche Frage: Willst du gesund werden? Ist das nicht offensichtlich? Befand er sich nicht am Teich? Dort gingen doch nur Menschen hin, die geheilt werden wollten. Was für eine Frage war denn das? Natürlich wollte er geheilt werden.

Aber Jesus war nicht überzeugt. Dieser Mann befand sich schon lange in diesem Zustand. Er war nicht nur äußerlich am Boden (im wahrsten Sinne des Wortes), sondern auch innerlich.
Manchmal gewöhnen sich Menschen an ihre Probleme. Während sie äußerlich scheinbar alles tun, um davon frei zu werden (normalerweise, weil sie wissen, dass man genau das von ihnen erwartet), haben sie innerlich aufgegeben.

Der erste Schritt, um von deinen Problemen und dem, was dich bindet und einschränkt, frei zu werden, ist es tatsächlich zu wollen. Du musst innerlich aufstehen, bevor du äußerlich aufstehen kannst.

Ich bin einmal so mutig und frage dich: „Willst du gesund werden?“ Willst du wirklich, dass sich etwas ändert oder hast du dich daran gewöhnt, unter der Unterdrückung des Teufels zu leben?

Wenn du die Niederlagen, Mittelmäßigkeit und Gebundenheit leid bist, dann stehe innerlich auf und sag: „Schluss jetzt! Es reicht!“ Das ist der erste Schritt in die Freiheit.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Möchtest du wirklich ganz heil werden?“:
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Gottes Güte erfahren- Andacht vom 11.03.2019
Römer 2,4 sagt Folgendes: „Die Güte Gottes leitet dich zur Umkehr.“
In Epheser 2,4-6 heißt es: „Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner vielen Liebe willen, womit er uns geliebt hat, auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Jesus lebendig gemacht – durch Gnade seid ihr errettet! Er hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in der Himmelswelt in Jesus.“

Gott hält dir deine Sünden nicht vor. Er sandte seinen Sohn, um eine Schuld zu begleichen, die beglichen werden musste, um dich von der Sünde freizumachen. Gott bietet uns seine Barmherzigkeit und Vergebung an, obwohl wir sie nicht verdienen.

Es war seine Güte, die meine Aufmerksamkeit auf sich zog und mich zum Kreuz brachte, obwohl ich in der allertiefsten Sünde steckte, schreckliche Dinge tat, meinen Körper mit Drogen und Alkohol zugrunde richtete und noch anderes tat, dass mich früh ins Grab hätten bringen müssen. In der Tat war ich mehrmals dem Tod nahe. Aber Gott zeigte mir in und trotz alledem seine Liebe.

Ganz gleich, wo du gerade stehst, ich möchte dir sagen: Gott liebt dich. Vielleicht bist du am Tiefpunkt der schlimmsten Sünde, in die du je verstrickt warst; vielleicht fühlst du dich einfach nur elend; aber inmitten von alledem liebt Gott dich unglaublich!

Er liebt dich so sehr, dass er dich nicht dort lassen möchte. Seine Gnade kann dich erreichen, dich verändern und aus jeder Sünde oder Situation herausholen, wenn du dich ihm von ganzem Herzen zuwendest.

Es gibt keinen Grund, Angst zu haben oder zu zögern. Vertraue dich Gottes Güte an und sage heute „Ja“ zu ihm.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Hindernisse überwinden – Große Gebete der Bibel: Erneuerndes Gebet“: https://bayless-conley.de/blog/broadcast/hindernisse-ueberwinden-grosse-gebete-der-bibel-erneuerndes-gebet-2/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=9aaf633a78-RSS_TA_D&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-9aaf633a78-1204659065&mc_cid=9aaf633a78&mc_eid=f2e8c5e8f6

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Gott meint es immer gut mit dir - Andacht vom 10.03.2019
Johannes 10,10-11 zeigt uns eine großartige Wahrheit: „Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es im Überfluss haben. Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.“
Hast du die Vorstellung, dass Gott manchmal gut ist, aber nicht immer? Dass er dich manchmal segnet, manchmal aber auch die Ursache deiner Probleme ist? Wenn ja, würde ich diese Vorstellung heute gerne aus deinem Herzen und aus deinem Denken auslöschen.

Jesus kam, um uns Leben im Überfluss zu geben. Der Teufel ist der Dieb, der stehlen, zerstören und töten will. Gott ist immer ein guter Gott und der Teufel ist immer ein böser Teufel.

Ich weiß noch, dass ich als junger Christ eines Tages im Park einem Mann begegnete, der auch noch nicht lange Christ war. Er sah bedrückt aus, also fragte ich ihn, was los ist. Er erzählte mir, dass er krank sei und obendrein noch schlechte Nachrichten erhalten habe. Dann sagte er, er sei am Tag zuvor in einem Bibelkreis gewesen, wo ihm gesagt wurde, dass Gott ihm dies alles antun würde.

Es hatte ihn erschüttert, dass Gott die Quelle seiner Probleme sein sollte und dass er für diese Probleme in seinem Leben verantwortlich sei.

Viele Menschen neigen zu dieser Sichtweise, aber sie ist schlicht und einfach falsch. Gott ist immer gut. In Jakobus 1,17 sagt die Bibel: „Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch eines Wechsels Schatten.“

Gott ist gut – daran ändert sich nicht das Geringste. Und die Gaben, die er gibt, sind gute und vollkommene Gaben. Ich bin froh, dass sie nicht nur im Himmel bleiben. Gott sorgt dafür, dass sie zu uns herunterkommen.

Gott ist gut – und zwar immer.

Bayless Conley

Jetzt die Sendungen zur Andacht anschauen: „Gott, der überreich beschenkt 1/2“:
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Samstag, 9. März 2019
Keine Panik, Gott macht das schon! - Andacht vom 09.03.2019
Philipper 4,6-7 verheißt: „Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Jesus.“

Gott sagt uns, dass uns nichts in Panik versetzen soll. Nichts! Kannst du dir etwas vorstellen, das nicht in die Kategorie „nichts“ passt? Statt sich zu sorgen – bete – für alles!

Es ist interessant, dass diese Verse nicht versprechen, dass Gott deine Bitten erhören wird (obwohl das angedeutet wird). Was Gott in diesen Versen verspricht, ist: Wenn du in schwierigen Situationen betest, statt dich zu sorgen, dann wird Gott dir Frieden geben. Der Stress wird nachlassen. Der Druck wird weichen.

In Amerika geben die Menschen Millionen Dollar für Besuche bei Psychotherapeuten aus. Sie sprechen mit ihrem Therapeuten über alle ihre Probleme und versuchen, den Stress und die Ängste des Lebens abzubauen. Ich muss etwas bekennen: Ich habe auch einen Therapeuten. Ich spreche jeden Tag mit ihm. Mein Therapeut ist mein himmlischer Vater. Ich bringe ihm all meine Probleme. Und ich bespreche alles mit ihm.

Wenn du betest, ist völlige Ehrlichkeit ein Schlüssel zur Entlastung deines Herzens. Gott weiß ohnehin, was du denkst. Du kannst ihm auch gleich die Wahrheit über das sagen, was dich belastet.

Es ist kein Zufall, dass du dies heute liest. Vielleicht bist du so sehr mit Furcht erfüllt und gestresst, dass du auf dem besten Weg zu einem Magengeschwür bist. Du hast Schlafstörungen. Deine Ängste haben dir die Lebensqualität geraubt, die Gott für dich vorgesehen hat.

Gott will dich von deinen Lasten befreien. Bring sie zu Gott, heute und jeden Tag, und erlebe, wie die Lasten von dir abfallen.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht schauen: „Hilfe!“:
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Freitag, 8. März 2019
Göttliche Multiplikation geht anders - Andacht vom 08.03.2019
Die Bibel lehrt uns, dass der Einfluss, den wir ausüben wenn wir uns zusammentun, die bloße Addition unserer Kräfte um ein Vielfaches übersteigt. Eins plus eins ergibt weitaus mehr als zwei.

In 5. Mose 32,30 heißt es: „Wie könnte einer Tausend jagen und zwei Zehntausend in die Flucht schlagen, wenn nicht deshalb, weil ihr Fels sie verkauft und der Herr sie preisgegeben hat?“

Dieser Vers handelt vom Ungehorsam Israels Gott gegenüber und dem darauf folgenden Rückzug vor den Feinden. Doch stell dir einmal vor, was möglich wäre, wenn Gottes Volk ihm gehorcht! Es heißt, dass einer Tausend jagen, aber zwei Zehntausend in die Flucht schlagen konnte.

Während also eine Person Einfluss auf Tausend haben kann, können zwei Personen Zehntausend beeinflussen. Das ist eine zehnfache Wirkung. Es ist nicht nur eine einfache Addition der Wirkung – eins plus eins ist zwei –, sondern der Einfluss wird zehnfach multipliziert, wenn man sich zusammentut.

In 3. Mose 26,7-8 gab Gott seinem Volk folgende Verheißung: „Und ihr werdet euren Feinden nachjagen und sie werden vor euch durchs Schwert fallen. Fünf von euch werden hundert nachjagen und hundert von euch werden zehntausend nachjagen und eure Feinde werden vor euch durchs Schwert fallen,“

Gott sagt, dass fünf 100 anderen nachjagen werden und 100 werden 10.000 nachjagen. Durch die 20-fache Anzahl an Personen wird 100 Mal so viel bewirkt. Wieder eine potenzierte Wirkung!

Vielleicht kennst du Clydesdale-Pferde, diese großen, starken Arbeitspferde, die enorme Lasten ziehen können. Ein Pferd allein kann zwei Tonnen ziehen. Wenn man aber zwei von ihnen zusammenspannt, können sie 23 Tonnen ziehen! Das ist unglaublich!

Wenn wir unsere Kräfte im Gebet zusammentun und uns mit dem Himmel verbinden, passiert genau das. Die Auswirkung wird multipliziert.

Janet Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Warum ist Einheit eigentlich so wichtig?“:
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Andachtsbuchs 'Antworten für jeden Tag' von Bayless Conley,
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