Montag, 1. April 2019
Warum Gastfreundschaft so wichtig ist - Andacht vom 27.03.2019
In Römer 12,9-14 lesen wir: “Die Liebe sei ungeheuchelt! Verabscheut das Böse, haltet fest am Guten! In der Bruderliebe seid herzlich zueinander, in Ehrerbietung einer dem anderen vorangehend; im Fleiß nicht säumig, brennend im Geist; dem Herrn dienend. In Hoffnung freut euch; in Bedrängnis harrt aus; im Gebet haltet an; an den Bedürfnissen der Heiligen nehmt teil; nach Gastfreundschaft trachtet! Segnet, die euch verfolgen; segnet und flucht nicht!“

Gastfreundschaft ist in der griechischen Sprache ein zusammengesetztes Wort. Der erste Teil des Wortes bedeutet gern haben oder mögen. Der zweite Teil heißt Fremde. Somit bedeutet Gastfreundschaft, zu Fremden freundlich zu sein, sein Herz und sein Haus für andere zu öffnen.

Die Bibel betont, wie wichtig Gastfreundschaft ist. Sie ist eine wunderbare Möglichkeit, bedürftigen Menschen die Liebe Gottes zu zeigen.

Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen, dass ich vor über 20 Jahren in einer Gemeinde predigte. Janet und ich waren gerade frisch verheiratet. Nach dem Gottesdienst standen Janet und ich da und wussten nicht, was wir tun sollten. Niemand sprach mit uns und die Gemeinde hatte weder für Unterkunft noch für Verpflegung gesorgt.

Genau in diesem Moment kam ein älteres Ehepaar auf uns zu und lud uns zu sich nach Hause zum Mittagessen ein, was wir sehr dankbar annahmen.

Und weißt du was? Ich weiß nicht mehr, worüber ich an diesem Tag gepredigt habe, aber bis zum heutigen Tag erinnere ich mich daran, dass wir im Haus dieses Ehepaares Schmorbraten aßen. Ich erinnere mich an ihre liebevolle Art, ihre gastfreundliche Haltung und wie sehr sie uns das Gefühl gaben, willkommen zu sein. Bemühe dich um Gastfreundschaft!

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Gott erkennen und Gastfreundschaft leben 1/2“: https://bayless-conley.de/blog/broadcast/gott-erkennen-und-gastfreundschaft-leben-12-2/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=f0972c4952-RSS_TA_D&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-f0972c4952-1204659065&mc_cid=f0972c4952&mc_eid=f2e8c5e8f6

Quellenangabe:
Andachtsbuchs 'Antworten für jeden Tag' von Bayless Conley,
erhältlich unter https://bayless-conley.de/

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Wenn Wahrheit unterdrückt wird - Andacht vom 26.03.2019
„Denn Gottes Zorn offenbart sich vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten.“ (Römer 1,18)

Eine unterdrückte Wahrheit ist eine Wahrheit, die jemandem vor Augen gehalten wurde, der aber nicht damit konfrontiert werden wollte. Er wollte dadurch zu keiner Veränderung gezwungen werden, also unterdrückte er die Wahrheit und weigerte sich, sich ihr auszusetzen oder sich mit ihr zu beschäftigen.

Welche Art von Wahrheit unterdrücken die Menschen? Römer 1,19 sagt uns:
„Weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbart.“

Menschen unterdrücken die Erkenntnis Gottes oder die Wahrheit über Gott. Wie erfuhren sie die Wahrheit über Gott, die sie unterdrücken? Vers 20 sagt: „Denn sein unsichtbares Wesen, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien.“

Die Schöpfung verkündet einen Schöpfer. Gott wird, so heißt es, in dem Erschaffenen wahrgenommen. Im Leben jedes Menschen kommt ein Punkt, an dem ihm beim Betrachten der Natur eine Stimme zuflüstert: „Das alles ist kein Zufall. Da muss jemand seine Hand im Spiel haben.“

An diesem Punkt hat jeder Mensch eine Wahl: diese Wahrheit zu unterdrücken oder nicht. Ich glaube, wenn er diese Wahrheit nicht unterdrückt, dann wird Gott Himmel und Erde in Bewegung setzen, um diesem Menschen die Erkenntnis des Evangeliums zu vermitteln.

Dieser Umstand ist so wichtig, weil selbst am Jüngsten Tag niemand sagen können wird: „Ich habe nie etwas davon gehört. Ich hatte keine Chance.“ Niemand wird eine Entschuldigung haben, denn Gott wird jeden daran erinnern, dass er durch die Natur zu ihm gesprochen hat.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Deinen Freunden Gott näher bringen“: https://bayless-conley.de/blog/broadcast/deinen-freunden-gott-naeher-bringen/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=acefbdb67b-RSS_TA_D&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-acefbdb67b-1204659065&mc_cid=acefbdb67b&mc_eid=f2e8c5e8f6

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Gott in der Natur erkennen - Andacht vom 25.03.2019
Hosea 6,3 zeigt uns etwas, worum wir uns jeden Tag unseres Lebens bemühen sollten: „So lasst uns ihn erkennen, ja, lasst uns nachjagen der Erkenntnis des Herrn! Sicher wie die Morgenröte ist sein Hervortreten. Er kommt wie der Regen zu uns, wie der Spätregen, der die Erde benetzt.“

Was für eine großartige Aufgabe! Wenn du nach der Erkenntnis des Herrn strebst, wird er zu dir kommen. Er wird dich erfrischen wie Regen, wie Früh- und Spätregen.

Dieser Regen bewirkt, dass die Pflanzen reifen und Frucht bringen. Diese Bibelstelle sagt uns, dass unser Leben sehr fruchtbar werden wird, wenn wir uns ernsthaft um eine persönliche Erkenntnis Gottes bemühen. Unser Leben wird dadurch gedeihen. Das Streben nach der Erkenntnis Gottes wird dein Leben erfrischen, weil Gott zu dir kommen wird.
Die Frage ist: Wie strebt man nach der Erkenntnis Gottes?

Zum einen durch die Natur. In Psalm 19,2 heißt es: „Die Himmel erzählen von der Herrlichkeit Gottes und das Himmelsgewölbe verkündet seiner Hände Werk.“ Die Schöpfung ruft: „Es muss einen Schöpfer geben! Ich bin zu vollkommen, ich bin zu aufwendig und herrlich gemacht, um ein Zufallsprodukt zu sein. Es muss einen meisterhaften Bildhauer, einen meisterhaften Maler geben. Hinter dem allen muss ein Schöpfer stehen.“

Die Sterne am Himmel und der Mond verkünden buchstäblich Gottes Herrlichkeit. Wenn du dir die untergehende Sonne über dem Meer ansiehst oder die herrlichen Berge oder das Gras in deinem Garten – sie alle rufen, dass es einen Schöpfer gibt.

Nimm dir Zeit, die Erkenntnis Gottes zu suchen, indem du die Natur betrachtest. Wenn du das tust, wirst du zu einer tieferen Erkenntnis Gottes gelangen und seine Schönheit und Majestät auf eine neue, frische Art und Weise verstehen.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Lerne Gott kennen“: https://bayless-conley.de/blog/broadcast/lerne-gott-kennen/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=0aab8904ff-RSS_TA_D&utm_medium=Aemail&utm_term=0_a8138ebb06-0aab8904ff-1204659065&mc_cid=0aab8904ff&mc_eid=f2e8c5e8f6

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Wenn Friede nicht möglich ist - Andacht vom 24.03.2019
In Römer 12,18 heißt es: „Wenn möglich, soviel an euch ist, lebt mit allen Menschen in Frieden!“

Dieser Vers deutet an, dass es mit manchen Menschen nicht möglich ist, in Frieden zu leben, weil sie sich weigern, Frieden zu schließen. Sie nehmen die Stellung eines Feindes, eines Gegenspielers, ein und sie weigern sich, von dieser Position abzurücken. Dabei ist es ganz gleich, was du tust.

Soweit es jedoch an dir liegt, musst du alles versuchen, was dem Frieden dient. Du musst beten, du musst reden, und wenn Gott es dir zeigt, manchmal auch ein Geschenk machen. Und natürlich musst du mit deinen Taten zum Ausdruck bringen, dass du Frieden willst.

Aber manchmal wird der andere nicht nachgeben. Er geht weder auf den Einfluss von Gottes Geist noch auf deine Bemühungen ein. Aber wenn du alles getan hast, was du tun konntest, dann hast du alles getan, was möglich war.

Gibt dir das den Freibrief, unhöflich zu sein oder den anderen unfreundlich zu behandeln? Nein. Davon handeln die nächsten Verse.

In Römer 12,19-20 heißt es: „Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn! Denn es steht geschrieben: Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der Herr. Wenn nun deinen Feind hungert, so speise ihn; wenn ihn dürstet, so gib ihm zu trinken! Denn wenn du das tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln.“

Biete weiterhin den Frieden an. Selbst wenn der andere nie reagiert, wirst du wenigstens ein reines Gewissen haben. Gott wird sich um die Dinge kümmern, an denen du nichts ändern kannst. Handele nicht eigenmächtig. „Die Rache ist mein!“, sagt Gott.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Gesunde Beziehungen leben 2/2“: https://bayless-conley.us2.list-manage.com/track/click?u=adc78e9cfeea0fcd5aa121f6f&id=000efea823&e=f2e8c5e8f6

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Was Geschenke bewirken können - Andacht vom 23.03.2019
In Sprüche 19,7 heißt es: „Alle Brüder des Armen hassen ihn; wie viel mehr halten sich seine Freunde von ihm fern! Er mag ihnen mit Worten nachjagen, dennoch verlassen sie ihn.“

Manchmal reicht es nicht aus, die Versöhnung mit einem anderen Menschen nur durch Worte anzustreben. Manchmal muss man sich noch auf eine andere Ebene begeben. #

Sieh dir dazu Sprüche 18,16 an: „Das Geschenk eines Menschen schafft ihm weiten Raum und vor die Großen führt es ihn.“

Manchmal könnte es nicht schaden, demjenigen etwas zu schenken, mit dem man sich versöhnen will. Eine andere Übersetzung sagt es so: „Ein Geschenk bahnt einen Weg.“
Wenn ein Bruder beleidigt ist und die Streitigkeiten wie eiserne Riegel vor einem verschlossenen Tor sind, dann kann nur ein Geschenk den Weg freimachen. Die Living Bible sagt: „Ein Geschenk wirkt Wunder.“ In Sprüche 21,14 heißt es: „Eine Gabe im Verborgenen wendet Zorn ab …“

Es ist wichtig zu verstehen, dass beide Stellen, Sprüche 18,16 und 21,14, eigentlich im negativen Sinn gemeint sind. Sie sprechen von der Wirkung eines Geschenks zur Bestechung. Das Buch der Sprüche ist in dieser Hinsicht vorbildlich, indem es uns die positive und negative Perspektive zeigt. Es ist wahr (auch wenn ich es nicht gutheiße!), dass ein Bestechungsgeschenk Türen öffnen kann, die sich sonst nicht geöffnet hätten.

Aber auf positive Weise ist es wahr, dass ein Geschenk Wunder wirken kann. Es geht nicht darum, die Gunst von jemandem zu erkaufen, aber ein aufrichtiges Geschenk kann ein sehr starkes Mittel der Kommunikation sein. Das Wichtige ist deine Motivation dabei.

Ein Geschenk kann sagen: „Du bist mir so wichtig, dass ich etwas von meinem hart verdienten Geld genommen und dies für dich gekauft habe.“ Ein Geschenk hat die Kraft, eine Situation auf eine andere Ebene zu bringen, um eine Beziehung wiederherzustellen.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Tu anderen etwas Gutes“:
https://bayless-conley.de/blog/broadcast/tu-anderen-etwas-gutes/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=3322fbd919-rss_ta_d&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-3322fbd919-1204659065&mc_cid=3322fbd919&mc_eid=f2e8c5e8f6

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Hörst du dem anderen wirklich zu? - Andacht vom 22.03.2019
In Sprüche 18,2 wird uns eine wichtige Warnung gegeben: „Kein Gefallen hat der Tor an Einsicht, sondern nur an der Entblößung seines Herzens.“

Wir verfallen nur allzu leicht in die Rolle solch eines Dummkopfes (Tor), wenn wir uns mit einer verletzten oder zerbrochenen Beziehung befassen. Anstatt zu versuchen, den anderen zu verstehen, versuchen wir eher, ihm unseren eigenen Schmerz begreiflich zu machen.

So wie ich hast du vermutlich auch schon öfter gesagt: „Sieh die Sache doch mal mit meinen Augen. Du musst verstehen, warum ich verletzt bin. Du musst verstehen, warum ich so reagiert habe, wie ich reagiert habe. Du musst doch begreifen, dass ich recht habe. Ich muss dich davon überzeugen, dass ich recht habe mit dem, was ich gesagt und getan habe.“

Wenn wir so reden, zeigt das, dass wir eigentlich nicht daran interessiert sind, den Standpunkt der anderen Person zu verstehen und zu einvernehmlichem Frieden zu gelangen. Wir wollen nur unsere Meinung, unseren Schmerz und unsere Argumente zum Ausdruck bringen.

Die Bibel sagt, dass sich so nur ein dummer Mensch verhält. Ich gebe gern als Erster zu, dass ich mehr als einmal dieser Dummkopf war. Aber wir müssen lernen, zuzuhören und zu verstehen.

Zum Zuhören und Verstehen gehört ein wichtiger Satz: „Ich verstehe, was du meinst, und es tut mir leid.“ Dieser Satz bedeutet nicht: „Ich verstehe, was du meinst, und es tut mir leid, dass du so ein Idiot bist.“ Es bedeutet: „Ich habe dir zugehört, ich habe dich verstanden und es tut mir leid.“ Nicht mehr und nicht weniger. „Bitte vergib mir.“

Es ist erstaunlich, wie schwer manchen Menschen diese Worte über die Lippen kommen. In der Tat ist es schockierend festzustellen, wie wenige Menschen wissen, wie man um Verzeihung bittet. Sie bieten dem anderen die Rose einer Entschuldigung an, überreichen sie aber mit dem dornigen Ende zuerst. Spiele nicht den Narren. Höre zu, um zu verstehen.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Neustart zum Frieden“: https://bayless-conley.de/blog/broadcast/neustart-zum-frieden-bayless-conley-2/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=df2fd1b2c8-rss_ta_d&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-df2fd1b2c8-1204659065&mc_cid=df2fd1b2c8&mc_eid=f2e8c5e8f6

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Verletzte Beziehungen heilen - Andacht vom 21.03.2019
Sprüche 18,19 sagt uns: „Ein getäuschter (gekränkter) Bruder ist unzugänglicher als eine befestigte Stadt; und Streitigkeiten sind wie der Riegel einer Burg.“

Die „befestigte Stadt“, von der hier die Rede ist, ist eine Stadt mit Stadtmauern, die bewacht wird. Man kann nicht einfach vor das Tor einer befestigten Stadt ziehen und die Kapitulation verlangen. Es bedarf einer durchdachten Strategie, um solch eine Stadt einzunehmen. Man muss alles durchdenken und einen Plan entwickeln.

Es bedeutet auch, dass unermüdlicher Einsatz nötig sein wird. Und sehr wahrscheinlich wird man sich dabei in Gefahr begeben. Ja, es ist unmöglich, eine befestigte Stadt einzunehmen, ohne Risiken einzugehen, ohne sich selbst angreifbar zu machen.

Das trifft auch zu, wenn ein Bruder gekränkt ist. Es bedarf sorgfältiger Planung und ernsthafter Bemühungen, und manchmal müssen wir uns auch verletzbar machen, obwohl wir das nicht wollen.

Vielleicht hast du heute mit einer verletzten Beziehung zu kämpfen und vielleicht hast du dich noch nicht um Heilung in dieser Beziehung bemüht, weil du nicht weißt, wie du das machen sollst. Es fängt immer mit Gebet an. Du musst mit Gott über den anderen und über dich selbst sprechen und dann musst du hingehen und mit der betreffenden Person reden.

Wenn du es dann tust – bitte lies jetzt sehr genau –, sollte es nicht mit der Absicht geschehen zu beweisen, dass du im Recht bist. Recht zu haben ist nicht das Ziel. Das Ziel ist Frieden. Meistens ist es wichtiger, barmherzig zu sein, als recht zu haben.

Wenn du dich um eine Lösung bemühst, aber nur mit der Absicht, dass der andere deine Sichtweise versteht, damit du beweisen kannst, dass du recht hast, dann behältst du vielleicht recht, schließt aber nie Frieden.

Wenn du dich bemühst, einen gekränkten Bruder zu gewinnen, dann höre ihm gut zu und versuche, seine Sichtweise nachzuvollziehen. Sei bereit zu hören und nicht nur gehört zu werden. Denn auch wenn es schwierig ist, kannst du doch zum Frieden gelangen und erleben, dass eine zerbrochene Beziehung heil wird.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Freunde“: https://bayless-conley.de/blog/broadcast/freunde-2/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=2fa787a0a9-RSS_TA_D&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-2fa787a0a9-1204659065&mc_cid=2fa787a0a9&mc_eid=f2e8c5e8f6

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Wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen sollen - Andacht vom 20.03.2019
In 1. Petrus 3,10-11 gibt uns Petrus eine wichtige Anweisung für unsere Beziehungen zu anderen Menschen: „Denn wer das Leben lieben und gute Tage sehen will, der halte Zunge und Lippen vom Bösen zurück, dass sie nicht Trug reden; er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach!“

Ich möchte unsere Aufmerksamkeit auf das Ende des Verses lenken: Er suche Frieden und jage ihm nach. Das bedeutet, wir sollen nach Frieden mit anderen Menschen streben.

Dieser Befehl wird in Hebräer 12,14 bekräftigt: „Jagt dem Frieden mit allen nach und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn schauen wird.“

Bitte achte auf den Anfang des Verses: „Jagt dem Frieden nach …“ Dem Frieden mit wie vielen Menschen sollen wir nachjagen? Mit allen Menschen. Schließt das deine Nachbarn mit ein? Was ist mit deiner Mutter? Mit deinem Vater? Was ist mit deinen Kindern? Deinem Chef? Deinen Verwandten? Wie ist es mit der Person, die die besondere Gabe zu haben scheint, dir auf die Nerven zu gehen? Was ist mit denen, die gemein und unausstehlich sind?

Uns wird gesagt, wir sollen dem Frieden mit allen Menschen nachjagen. Das ist kein Vorschlag. Das ist ein Befehl.

Dieser Befehl wird in Römer 14,19 noch weiter erläutert: „So lasst uns nun dem nachstreben, was dem Frieden und dem, was der gegenseitigen Erbauung dient.“

Dinge, die ermutigen oder aufbauen, schaffen Frieden. Dinge, die niedermachen und herunterziehen, zerstören Frieden. Erinnere dich daran, wenn du das nächste Mal eine hitzige Diskussion mit deiner Ehefrau oder deinem Ehemann führst. Frag dich selbst: „Bauen diese Dinge, die ich gerade sage, meinen Partner auf? Oder ziehen sie ihn herunter?“

Jage dem Frieden mit allen Menschen nach, indem du dich für Worte und Taten entscheidest, die aufbauen.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Gesunde Beziehungen leben 1/2“: https://bayless-conley.de/blog/broadcast/gesunde-beziehungen-leben-12/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=ba7789dcf6-RSS_TA_D&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-ba7789dcf6-1204659065&mc_cid=ba7789dcf6&mc_eid=f2e8c5e8f6

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Wenn Gottes Pläne uns unsinnig erscheinen - Andacht vom 19.03.2019
In Josua 6,1-5 finden wir einen der seltsamsten Schlachtpläne aller Zeiten, der jedoch eine wichtige Lektion für uns enthält: „Und Jericho hatte seine Tore geschlossen und blieb verschlossen vor den Söhnen Israel. Niemand ging heraus und niemand ging hinein. Da sprach der Herr zu Josua: „Siehe, ich habe Jericho, seinen König und seine tüchtigen Krieger in deine Hand gegeben. So zieht nun um die Stadt: alle Kriegsleute, einmal rings um die Stadt herum! So sollst du es sechs Tage lang machen. Und sieben Priester sollen sieben Widderhörner vor der Lade hertragen. Aber am siebten Tag sollt ihr siebenmal um die Stadt herumziehen und die Priester sollen dabei in die Hörner stoßen. Und es soll geschehen, wenn man das Widderhorn anhaltend bläst und ihr den Schall des Horns hört, dann soll das ganze Volk ein großes Kriegsgeschrei erheben. Die Mauer der Stadt wird dann in sich zusammenstürzen und das Volk soll hinaufsteigen, jeder gerade vor sich hin.“

Wenn wir das heute lesen, drängt sich uns leicht der Gedanke auf: „Bestimmt war das für Josua etwas ganz Normales und Selbstverständliches.“ Aber das war es nicht. Es leuchtete Josua genauso wenig ein wie dir und mir.

Stell dir vor, wie Gott Josua zur Seite nimmt und ihm sagt, das Volk muss lediglich sechs Tage lang einmal täglich um die Stadt marschieren. Dann am siebenten Tag sollen sie siebenmal um die Stadt herumlaufen und laut rufen. Das war menschlich betrachtet völlig lächerlich!

Jeder von uns erlebt einmal sein eigenes Jericho und manchmal erscheinen Gottes Pläne uns völlig unsinnig. Es ist unsere Aufgabe, Gott zuzuhören und ihm zu gehorchen – auch wenn seine Anweisungen für unseren menschlichen Verstand nicht einleuchtend erscheinen. Er hat viel mehr Erfahrung mit dem Gewinnen von Schlachten als wir!

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Fußspuren des Glaubens 1/2“: https://bayless-conley.de/blog/broadcast/fussspuren-des-glaubens-1-2/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=d65916017b-RSS_TA_D&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-d65916017b-1204659065&mc_cid=d65916017b&mc_eid=f2e8c5e8f6


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Was bei Gott wirklich zählt – unser Herz - Andacht vom 18.03.2019
Samuel kam in Isais Haus, um den nächsten König von Israel zu salben. An dieser Bibelstelle sehen wir die Kriterien, die Gott wichtig sind, wenn er sich Menschen zum Dienst auswählt:

1. Samuel 16,6-7: „Und es geschah, als sie kamen, sah er den Eliab und meinte: „Gewiss, da steht sein Gesalbter vor dem Herrn!“ Aber der Herr sprach zu Samuel: „Sieh nicht auf sein Aussehen und auf seinen hohen Wuchs! Denn ich habe ihn verworfen. Denn der Herr sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht. Denn der Mensch sieht auf das, was vor Augen ist, aber der Herr sieht auf das Herz.“

Das ist eine faszinierende Geschichte mit einer wichtigen Lektion, die ich dir heute nahebringen möchte. Direkt nach dem, was in diesen Versen berichtet wird, ließ Isai all seine Söhne vor Samuel aufmarschieren – außer David. Isai weiß, warum Samuel da ist, macht sich aber nicht die Mühe, David zu holen.

Davids eigener Vater hatte ihn abgeschrieben. Sein eigener Vater sah nicht genug Potenzial in ihm, um ihn zu Samuel zu rufen. Doch David wurde an diesem Tag zum König gesalbt. Das passierte nicht aufgrund dessen, was Isai für wichtig hielt, sondern aufgrund dessen, was Gott wichtig war – Davids Herz.

Vielleicht hat dein eigener Vater dich abgeschrieben. Vielleicht haben dir deine Eltern gesagt, du würdest es nie zu etwas bringen. Vielleicht sagte dein Lehrer: „Du wirst es nicht weit bringen. Du suchst dir am besten einen Hilfsjob.“

Nur Gott kann in deinem Herzen Dinge sehen, die dein Vater nicht sehen kann, die deine Mutter nicht sehen kann, die deine Lehrer nicht sahen, die deine Familie nicht sieht und die auch die Menschen in deiner Umgebung nicht sehen.

Es ist nicht so, dass Gott Fähigkeiten, Talente oder Ausbildung ignoriert. All diese Dinge sind wichtig. Aber Gott sieht zuerst auf die wichtigste Eigenschaft für den Dienst. Und das ist das Herz. Erlaube keinem Menschen, deine Lebensgeschichte zu schreiben, bevor sie stattfindet.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Wie wird man ein Mensch nach Gottes Herzen? 1/2“: https://bayless-conley.de/blog/broadcast/wie-wird-man-ein-mensch-nach-gottes-herzen-1-2/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=1bab3c0acb-RSS_TA_D&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-1bab3c0acb-1204659065&mc_cid=1bab3c0acb&mc_eid=f2e8c5e8f6

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