Gott will, dass du ihn bittest. Er will es wirklich. Aber nicht immer tut Gott das, worum wir ihn gebeten haben. Jesus nennt dazu im Johannesevangelium Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit Gott unseren Bitten nachkommt.
In seinen letzten Stunden mit seinen Jüngern möchte er ihnen begreiflich machen, wie Gebet wirklich funktioniert. Immer und immer wieder betont er, wie wichtig das Bitten ist und erzählt ihnen, dass Gottes Antwort von drei Bedingungen abhängt.
Erstens: In Johannes 14,13-14 sagt Jesus, dass unsere Bitten Gott verherrlichen müssen: "Ihr dürft in meinem Namen um alles bitten, und ich werde eure Bitten erfüllen, weil durch den Sohn der Vater verherrlicht wird. Bittet, um was ihr wollt, in meinem Namen, und ich werde es tun!"
Zweitens: In Johannes 15,7 sagt Jesus, dass unsere Bitten in Übereinstimmung mit seinem Wort sein müssen:
Doch wenn ihr mit mir verbunden bleibt und meine Worte in euch bleiben, könnt ihr bitten, um was ihr wollt, und es wird euch gewährt werden!
Und drittens nennt Jesus in Johannes 16,23-24 die Bedingung, dass unsere Bitten uns Freude bringen sollen:
Wenn es so weit ist, werdet ihr mich um nichts mehr bitten müssen. Ich versichere euch: Dann könnt ihr selbst zum Vater gehen und ihn bitten, und er wird eure Bitte erfüllen, weil ihr in meinem Namen bittet. Bis jetzt habt ihr das nicht getan. Bittet in meinem Namen, und ihr werdet empfangen, dann wird eure Freude vollkommen sein.
Immer wieder fordert Jesus uns auf, ihn zu bitten. Aber wenn du bittest, dann vergewissere dich, dass deine Bitten Gott verherrlichen, sie mit Gottes Wort übereinstimmen und sie dir Freude bringen.
Bayless Conley
Möchtest du das Thema vertiefen? Dann sieh dir die folgende Sendung an: "Komm zur Ruhe und erlebe Gottes Frieden": https://bayless-conley.de/sendung/komm-zur-ruhe-und-erlebe-gottes-frieden/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=09c5d04639-EMAIL_CAMPAIGN_DE_TA_2023_06_14&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-09c5d04639-1204795358&mc_cid=09c5d04639&mc_eid=f8d59153c2

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Der dritte Schritt für ein effektives Gebetsleben: Bitten
Gestern sprachen wir davon, was Buße tun bedeutet: sein eigenes Herz zu prüfen und Gott zu bitten, auch die Bereiche aufzudecken, bei denen uns unsere Fehltritte gar nicht selber bewusst sind. Dann können wir für all das um Vergebung bitten und mit Zuversicht von ihm empfangen.
So heißt es in 1. Johannes 3,21-22: "Liebe Freunde, wenn unser Gewissen rein ist, können wir mit Zuversicht und mutig vor Gott treten. Und wir werden von ihm bekommen, was immer wir erbitten, weil wir ihm gehorchen und tun, was ihm Freude macht."
In Matthäus 7,7-11 sagt uns Jesus: "Bittet und es wird euch gegeben werden; sucht und ihr werdet finden; klopft an und es wird euch geöffnet werden! Denn jeder Bittende empfängt und der Suchende findet und dem Anklopfenden wird geöffnet werden. Oder welcher Mensch ist unter euch, der, wenn sein Sohn ihn um ein Brot bittet, ihm einen Stein geben wird? Und wenn er um einen Fisch bittet, wird er ihm eine Schlange geben? Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, Gutes geben denen, die ihn bitten!"
Das ist ziemlich eindeutig, oder? Gott liebt dich und er will das Beste für dich! Hüte dich davor, die Worte Jesu zu verwässern oder irgendwie zu versuchen, sie wegzuerklären oder sie kompliziert zu machen. Er meinte genau das, was er sagte.
Allerdings gibt es ein paar grundlegende Prinzipien, um das von Gott zu empfangen, worum wir bitten. Darum wird es in meiner morgigen Andacht gehen.
Bayless Conley
Möchtest du das Thema vertiefen? Dann sieh dir die folgende Sendung an: "Bete wie Mose - und sei Gott ganz nah": https://bayless-conley.de/sendung/bete-wie-mose-und-sei-gott-ganz-nah/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=90c5fa6f95-EMAIL_CAMPAIGN_DE_TA_2023_06_13&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-90c5fa6f95-1204795358&mc_cid=90c5fa6f95&mc_eid=f8d59153c2

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Der zweite Schritt für ein effektives Gebetsleben: Buße
Mit Buße beim Beten meine ich, dass wir uns vor Gott Zeit nehmen, um unser Herz zu prüfen und für alles Buße zu tun, was zwischen uns und ihn gekommen ist.
Psalm 19,13-14 beschreibt das sehr gut: "Wie kann ich alle meine Sünden erkennen, die ich begehe? Vergib mir diese verborgene Schuld! Bewahre mich vor stolzen Menschen, und lass nicht zu, dass sie über mich herrschen. Dann werde ich ohne Schuld sein und frei von schwerer Sünde."
Vers 12 beginnt mit der Frage: "Wie kann ich alle meine Sünden erkennen, die ich begehe?" David weist hier auf die verborgenen Fehler und Sünden hin, die uns beherrschen können – selbst, wenn wir nicht einmal bemerken, dass das, was wir getan haben, falsch war.
Zum Beispiel lassen wir manchmal zu, dass eine Haltung in unserem Herzen Raum gewinnt, bei der wir nicht bemerken, dass sie nicht mit Gottes Charakter übereinstimmt. Oder manchmal tun oder sagen wir Dinge, die nicht nur für uns selbst schädlich sind, sondern auch für andere – und verstehen nicht einmal, welchen Schaden wir angerichtet haben.
Wenn du also betest, dann bitte Gott auch, dir die Fehltritte in deinem Leben zu zeigen, die dir vielleicht selber gar nicht bewusst sind. Bitte ihn, mit seinem Licht in jeden Bereich deines Lebens zu kommen, durch den eine Barriere zwischen dir und ihm entstanden ist.
Bayless Conley
Möchtest du das Thema vertiefen? Dann sieh dir die folgende Sendung an: "Hindernisse überwinden - Große Gebete der Bibel: Erneuerndes Gebet":
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Die Bibel zeigt uns, dass du und ich als Nachfolger von Jesus direkten Zugang zu Gott als unserem liebenden Vater haben. Eines der deutlichsten Beispiele dafür finden wir in Johannes 14,1-3, wo Jesus sagt: "Habt keine Angst. Ihr vertraut auf Gott, nun vertraut auch auf mich! Es gibt viele Wohnungen im Haus meines Vaters, und ich gehe voraus, um euch einen Platz vorzubereiten. Wenn es nicht so wäre, hätte ich es euch dann so gesagt? Wenn dann alles bereit ist, werde ich kommen und euch holen, damit ihr immer bei mir seid, dort, wo ich bin."
Ich weiß, dass sich viele Leute Jesus im Himmel mit einem Hammer, einer Säge und ein paar goldenen Kanthölzern vorstellen, wie er unsere Wohnungen vorbereitet und Fenster aus Saphiren und Diamanten in die Badezimmer einbaut. Aber das ist ganz und gar nicht das, was Jesus hier gemeint hat.
Das Wort für Haus bedeutet wörtlich "Haushalt" oder "Familie". So wird es im ganzen Neuen Testament übersetzt. Das griechische Wort für Wohnungen bedeutet einfach "Aufenthaltsort". Jesus sagt hier also: "Im Haushalt meines Vaters gibt es viele Aufenthaltsorte." Jesus bereitet einen Ort für uns in der Familie seines Vaters vor. Es geht nicht um einen physischen Ort, sondern um eine enge Beziehung zum Vater. "… damit auch ihr dort seid, wo ich bin." Du und ich können die gleiche Nähe zum Vater haben wie Jesus.
Als ich etwa sechs Jahre alt war, fuhr ich eines Tages mit meinem Fahrrad zu einem Freund. Wir saßen in seinem Zimmer und spielten mit einem dieser kleinen billigen Plastik-Flipper. Er hatte vermutlich nicht mehr als fünf Dollar gekostet. Der Vater meines Freundes, den ich noch nie vorhergesehen hatte, kam ins Zimmer, schaute auf mich herunter und sagte: "Junge, wenn du dieses Spiel kaputtmachst, breche ich dir das Genick." Dann ging er wieder hinaus. Ich sagte: "Können wir etwas Anderes machen? Ich habe keine Lust mehr auf dieses Spiel." Mein Freund sagte: "Okay, gehen wir in die Garage und machen dort ein bisschen Blödsinn."
Wir gingen in die Garage. Mein Freund kletterte auf die Werkbank und nahm eine Säge herunter. Dann spannte er ein Stück Holz in den Schraubstock und fing an zu sägen. Irgendwann sagte er: "Bayless, willst du auch mal?" Ich sagte: "Ja." Aber kaum hatte ich angefangen zu sägen, zerbrach das Sägeblatt. Ich rannte davon, sprang auf mein Fahrrad und fuhr so schnell ich konnte nach Hause. Ich weiß noch, dass ich mein Fahrrad in der Auffahrt fallen ließ und in mein Zimmer rannte, wo ich mich weinend neben die Wand kauerte. Ich war überzeugt, dass dieser große Mann mir das Genick brechen würde. Mein Vater kam herein und fragte, was mit mir los sei. Ich erzählte ihm, was passiert war. Er ging hin, redete mit dem Vater des anderen Jungen und mein Genick blieb heil!
Das Bild, das ich von diesem Mann hatte, haben viele Leute auch von Gott – dass er zornig und bedrohlich ist und nur darauf wartet, dass wir einen Fehler machen, damit er etwas Schlimmes in unserem Leben geschehen lassen oder etwas Gutes verweigern kann. Doch eigentlich ist genau das Gegenteil wahr. Jesus sagt uns nur wenige Verse später in Johannes 14,7: "Wenn ihr erkannt habt, wer ich bin, dann habt ihr auch erkannt, wer mein Vater ist." Das Mitgefühl und die Barmherzigkeit, die wir im Leben und im Dienst von Jesus sehen, zeigen uns, was Gott über dich fühlt und denkt.
Ja, wir sollen unserem himmlischen Vater großen Respekt und Ehrerbietung erweisen. Er ist der Schöpfer des Universums, der die Sterne geschaffen und an den Himmel gesetzt hat. Aber wenn wir zu seiner Familie gehören, ist er auch unser Papa. Jesus ist gekommen, um dir genau diese Beziehung zu ermöglichen. So sagt er in Johannes 14,6: "Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich."
Wenn du also glaubst, du müsstest erst alles auf die Reihe kriegen, bevor du zu Gott kommen kannst, dann wirst du das nie schaffen. Du kannst dich nicht selbst dafür qualifizieren. Du wirst nicht aufgrund deiner Werke, sondern durch den Glauben in Gottes Familie aufgenommen (vgl. Epheser 2,8-9). Das bedeutet, dass du nicht davonlaufen musst, wenn du eine Säge kaputtgemacht hast. Dein himmlischer Vater wartet nicht darauf, dich bestrafen zu können. Nein, vielmehr hat er dich dank dem, was Jesus vollbracht hat, schon angenommen und bezeichnet dich als sein Kind!
Wenn du dir dieser unverdienten Stellung bewusstwirst, die du in Gottes Familie einnimmst, wird das verändern, wie du lebst. Es wird verändern, wie du betest, wie du mit anderen umgehst und wie du deine Probleme betrachtest.
Ich bete dafür, dass dich diese Worte heute dazu ermutigen, Gottes Güte zu vertrauen und in seiner Vaterliebe zu dir zu ruhen.
... und geh als Kind Gottes durchs Leben
Überleg doch mal, in welchen Bereichen deines Lebens du dir deiner Stellung als Kind Gottes noch nicht bewusst bist. Vielleicht gibt es Bereiche, wo du nicht auf Gottes Versorgung vertraust oder vielleicht hast du Selbstzweifel und fühlst dich ungeliebt. Aber vielleicht hast du auch ein verdrehtes Bild von Gott, hast seine Vergebung noch nicht angenommen, trägst Schuld und Scham mit dir herum oder hast das Gefühl, viel leisten zu müssen, um dir Gottes Nähe zu verdienen?
Geh noch heute diese Bereiche an, halte sie Gott hin und geh als sein Kind durchs Leben.
Bayless Conley

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Ich glaube, die meisten von uns wissen, dass Beten wichtig ist und Gott sich freut, wenn wir zu ihm kommen und Zeit im Gebet verbringen. Aber es gibt bei dem einen oder anderen bestimmt auch immer mal wieder Tage, wo sich das Gebetsleben irgendwo zwischen mittelmäßig und nicht vorhanden bewegt.
In den nächsten Andachten will ich dir daher vier einfache Punkte mit auf den Weg geben, die für ein effektives Gebetsleben äußerst hilfreich sein können.
Der erste Schritt für ein effektives Gebetsleben: Lobpreis
Psalm 100,1-4 hilft uns den ersten Schritt zu verstehen: Lobpreis: "Jubelt dem Herrn zu, ihr Bewohner der Erde! Betet ihn voll Freude an. Kommt zu ihm und lobt ihn mit Liedern. Erkennt, dass der Herr Gott ist! Er hat uns erschaffen und wir gehören ihm. Wir sind sein Volk, die Schafe seiner Weide. Geht durch die Tempeltore mit Dank, tretet ein in seine Vorhöfe mit Lobgesang. Dankt ihm und lobt seinen Namen."
Vers 2 sagt uns: "Kommt zu ihm und lobt ihn mit Liedern." Und beachte in Vers 4 die Worte "Geht durch die Tempeltore mit Dank." Mit anderen Worten gelangen wir mit Lobpreis in Gottes Gegenwart. Lobpreis ist die beste Art, unser Gebet zu beginnen.
Wenn du zu Gott kommen willst, dann beginne mit Lob. Beginne mit Gesang. Oder, wie die Message-Bibel sagt: Tretet ein mit dem Passwort: Dank sei dir!
Stelle heute und an jedem neuen Tag Lobpreis an den Anfang deiner Unterhaltung mit Gott!
Bayless Conley
Möchtest du das Thema vertiefen? Dann sieh dir die folgende Sendung an: "Lobpreis verstehen lernen 1/2": https://bayless-conley.de/sendung/lobpreis-verstehen-lernen-12-2/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=afb29c5d5e-EMAIL_CAMPAIGN_DE_TA_2023_06_11&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-afb29c5d5e-1204795358&mc_cid=afb29c5d5e&mc_eid=f8d59153c2

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Das letzte Prinzip, das ich dir gerne mitgeben möchte, finden wir in der Geschichte von Elia in 1. Könige 19,11-12: Da sprach der Herr zu ihm: "Geh hinaus und stell dich auf den Berg vor den Herrn, denn der Herr wird vorübergehen." Zuerst kam ein heftiger Sturm, der die Berge teilte und die Felsen zerschlug, vor dem Herrn her. Doch der Herr war nicht im Sturm. Nach dem Sturm bebte die Erde, doch der Herr war nicht im Erdbeben. Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer, doch der Herr war nicht im Feuer. Und nach dem Feuer ertönte ein leises Säuseln.
Wenn du dich heute in einer Krise befindest, dann solltest du dich daran erinnern, wie Gott führt. Suche seine Führung nicht in äußeren, kraftvollen Zeichen – im starken Wind, einem Erdbeben oder einem Feuer. Höre stattdessen auf das "leise Wehen", auf seine leise, sanfte Stimme.
In Johannes 16,13 sagt Jesus: "Doch wenn der Geist der Wahrheit kommt, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Er wird nicht seine eigenen Anschauungen vertreten, sondern wird euch sagen, was er gehört hat. Er wird euch von dem erzählen, was kommt."
Gott hat dir und mir seinen Heiligen Geist gegeben, um uns zu leiten und uns zu führen. Doch viele Menschen wollen mehr als das. Manch einer denkt: "Ich bin in einer verzweifelten Lage. Ich brauche mehr!" Du und ich brauchen nicht mehr, weil wir durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt, Gott haben, der zu uns spricht.
Bayless Conley
Möchtest du das Thema vertiefen? Dann sieh dir die folgende Sendung an: "Gott hören 1/2": https://bayless-conley.de/sendung/gott-horen-12/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=244440ecbd-EMAIL_CAMPAIGN_DE_TA_2023_06_10&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-244440ecbd-1204795358&mc_cid=244440ecbd&mc_eid=f8d59153c2

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In 1. Könige 19,5-6 lesen wir etwas über das Verhalten von Elia inmitten einer Krise: Dann legte er sich hin und schlief unter dem Strauch ein. Doch plötzlich berührte ihn ein Engel und sagte zu ihm: "Steh auf und iss!" Er blickte um sich und sah ein Stück auf heißen Steinen gebackenes Brot und einen Krug Wasser bei seinem Kopf stehen. Also aß und trank er und legte sich wieder hin.
Elia ruhte sich aus und aß. Er kümmerte sich um seinen Körper.
Manche Krisen, die wir erleben, kommen einfach, weil wir zu wenig Schlaf haben und nicht richtig essen. Und weißt du was? Körper, Seele und Geist sind miteinander verbunden. Was wir mit dem einen tun, hat eine Wirkung auf die anderen beiden. Es beeinflusst unser ganzes Sein.
Wir sind kompliziert angelegte Geschöpfe. Wenn wir in eine Krise geraten, ist es sehr weise, unserem Körper einfach Ruhe zu gönnen – weil dies jeden anderen Bereich unseres Lebens beeinflusst.
Wenn du erschöpft und körperlich schwach bist, passiert es ganz leicht, dass die Dinge aus der Perspektive geraten. Wenn du müde bist, kann schnell das Gefühl aufkommen, dass deine Welt auseinanderbricht, obwohl das gar nicht der Fall ist. Es geschieht dann das, was Mark Twain mit folgenden Worten beschrieb: "Ich bin ein alter Mann und habe viele Krisen durchlebt, von denen die meisten nie eingetreten sind."
Wenn du dich heute mitten in einem Sturm befindest, dann achte darauf, dir die nötige Ruhe zu gönnen.
Bayless Conley
Möchtest du das Thema vertiefen? Dann sieh dir die folgende Sendung an: "Nach Gutem und der Liebe streben": https://bayless-conley.de/sendung/nach-gutem-und-der-liebe-streben/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=a6f9583c16-EMAIL_CAMPAIGN_DE_TA_2023_06_09&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-a6f9583c16-1204795358&mc_cid=a6f9583c16&mc_eid=f8d59153c2

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In Apostelgeschichte 27 befindet sich Paulus mitten in einem schrecklichen Sturm. Sein Schiff wird von den Wellen hin- und hergeworfen.
In dieser Geschichte ist eine geistliche Wahrheit enthalten, die uns Wegweisung geben kann, wenn wir uns in einem Sturm befinden.
Wir finden sie in den Versen 18-19: "Am nächsten Tag, als stürmische Winde dem Schiff weiter zu schaffen machten, fing die Besatzung in ihrer Not an, Fracht über Bord zu werfen. Am folgenden Tag entledigten sie sich sogar der Schiffsausrüstung."
Fällt dir etwas auf? Als der Sturm immer schlimmer wurde und das Schiff zu kentern drohte, warf die Mannschaft Ballast ab.
Manchmal musst du im Sturm einige Dinge über Bord werfen. Es ist sogar ein sehr guter Zeitpunkt, um zu überlegen, welche unnötigen Lasten du in deinem Leben herumträgst. Es mag einige Dinge geben, die für dich keine Sünde, aber dennoch eine Last sind.
Einen der Bereiche, den du sorgfältig überdenken solltest, sind deine Beziehungen. Es gibt manchmal Beziehungen zu Menschen, die du abbrechen musst, weil sie dich überfordern, ausbremsen und daran hindern, dorthin zu gelangen, wo Gott dich haben will.
Oder es kann etwas so Einfaches wie zu viel Fernsehen sein. Fernzusehen ist an sich keine Sünde, aber es kann auf jeden Fall unnötiger Ballast sein! Es kann dich daran hindern, Gottes Reden zu hören – besonders, wenn du in einer Krise steckst.
Wenn du also aus deiner Festgefahrenheit herauswillst, dann wirf Ballast ab!
Bayless Conley
Möchtest du das Thema vertiefen? Dann sieh dir die folgende Sendung an: "Neue Kleidung für ein neues Leben 1/2": https://bayless-conley.de/sendung/neue-kleidung-fuer-ein-neues-leben-12/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=2944537bc3-EMAIL_CAMPAIGN_DE_TA_2023_06_08&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-2944537bc3-1204795358&mc_cid=2944537bc3&mc_eid=f8d59153c2

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Als Paulus diese Worte schrieb, wurde er von so etwas wie einem bösen Geist geplagt, den er "einen Pfahl im Fleisch" nannte. Diese ständige Belastung wurde ihm schließlich zu viel, sodass er Gott bat, sie wegzunehmen.
Doch obwohl Paulus drei Mal um Gottes Eingreifen betete, änderte Gott die Situation für ihn nicht. Gottes Antwort für Paulus war der Vers, den wir gerade gelesen haben. Seine Kraft kommt in unserer Schwachheit zur Vollendung.
Was bedeutet Vollendung? Es bedeutet, dass Gottes Kraft zur vollen Reife gelangt, dass sie aufblüht, dass sie sich in ihrer Fülle in unserer Schwachheit auswirken kann.
Und wie reagierte Paulus darauf? In den Versen 9-10 desselben Kapitels sagte er: " (...) Und nun bin ich zufrieden mit meiner Schwäche, damit die Kraft von Christus durch mich wirken kann. Da ich weiß, dass es für Christus geschieht, bin ich mit meinen Schwächen, Entbehrungen, Schwierigkeiten, Verfolgungen und Beschimpfungen versöhnt. Denn wenn ich schwach bin, bin ich stark."
Manchmal müssen wir wohl an unsere eigenen Grenzen stoßen, bevor wir ganz und gar auf Gott schauen können. Aber wenn wir das tun, entdecken wir, dass er mehr als genug ist. Wenn du heute dort angelangt oder nahe an diesem Punkt bist, dann halte an Gottes Kraft fest.
Setze dein Vertrauen auf ihn. Er wird dir zum Durchbruch verhelfen und du wirst die Stärke und Wegweisung finden, die du brauchst.
Bayless Conley
Möchtest du das Thema vertiefen? Dann sieh dir die folgende Sendung an: "... und dann kommt Gott": https://bayless-conley.de/sendung/und-dann-kommt-gott/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=4f030e5a14-EMAIL_CAMPAIGN_DE_TA_2023_06_07&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-4f030e5a14-1204795358&mc_cid=4f030e5a14&mc_eid=f8d59153c2

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Einer davon ist der Prophet Elia, den ich in der gestrigen Andacht erwähnt habe. Nach einem großen geistlichen Sieg über die Baalspriester ist er auf der Flucht. Er fragt sich, ob sein Leben noch lebenswert ist.
Wir lesen die Geschichte in 1. Könige 19,4-6: Er aber ging allein eine Tagesstrecke weit in die Wüste. Schließlich sank er unter einem Ginsterstrauch nieder, der dort stand, und wollte nur noch sterben. "Ich habe genug, Herr", sagte er. "Nimm mein Leben, denn ich bin nicht besser als meine Vorfahren." Dann legte er sich hin und schlief unter dem Strauch ein. Doch plötzlich berührte ihn ein Engel und sagte zu ihm: "Steh auf und iss!" Er blickte um sich und sah ein Stück auf heißen Steinen gebackenes Brot und einen Krug Wasser bei seinem Kopf stehen. Also aß und trank er und legte sich wieder hin.
Elias Leben hatte einen Tiefpunkt erreicht. Es war nichts übriggeblieben. Er hatte alles gegeben und der Tank war leer.
Vielleicht beschreibt das gerade deine Situation. Du bist kurz davor aufzugeben. Du sagst dir: "Ich habe genug. Ich bin erledigt. Schluss mit dem Druck, Schluss mit den Kämpfen. Ich kann das alles nicht mehr ertragen. Ich habe keine Kraft mehr."
Ist dir aufgefallen, dass Gott eingriff, als Elia am Ende seiner Kraft war? Am Ende der eigenen Kraft zu sein, am absoluten Tiefpunkt zu sein, ist keine schlechte Situation – zumindest nicht, wenn du auf Gott schaust.
In deiner Schwäche zeigt sich Gottes Stärke. Er ist bereit, dir im Augenblick deiner Not zu begegnen.
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