Samstag, 12. Januar 2019
Hör auf, dich zu sorgen! - Andacht vom 06.01.2019
In den letzten Andachten haben wir über Prüfungen gesprochen und wie wir darauf reagieren sollten. Heute habe ich einen einfachen, aber wichtigen Rat für dich, direkt aus Gottes Wort: Machen dir keine Sorgen.

In 1. Petrus 5,6-7 heißt es: „Demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zur rechten Zeit, indem ihr alle eure Sorgen auf ihn werft! Denn er ist besorgt für euch.“

Jesus sagt in Matthäus 6,34: „So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag … Jeder Tag hat an seinem Übel genug.“ Wenn wir uns um morgen sorgen, ziehen wir die Wolke von morgen über den Sonnenschein von heute.

Ich habe schon oft in meinem Dienst darüber gepredigt, wie unglaublich wichtig die Anweisung Sorgt euch nicht um morgen ist, die Jesus uns gibt. Das ist wie eine 24- Stunden-Sicherung. Wir Menschen sind so angelegt, dass wir mit dem Stress des Lebens nur in einer Tagesdosis fertig werden.

Aber wenn du dich heute um morgen sorgst, steckst du eine 48-Stunden-Ladung in eine 24-Stunden-Sicherung. Dann brennt garantiert irgendetwas durch.

Manche Menschen sorgen sich nicht nur um morgen, sie sorgen sich um nächste Woche und um den nächsten Monat. Kein Wunder, dass ihre Sicherung durchbrennt!

Was der Verstand nicht aufnehmen kann, das bürdet er dem Körper auf. Wenn deine Gesundheit nachlässt, dann sind vielleicht Sorgen das Problem. Die Bibel sagt, dass du alle deine Sorgen, die Gesamtheit deiner Sorgen, all deine Ängste auf ihn werfen sollst, ein für alle Mal.

Leg deine Lasten auf Gott. Die Bibel sagt, dass du dich um nichts sorgen sollst. Und „nichts“ heißt auch „nichts“. Mach dir keine Sorgen um deine Kinder, sorge dich nicht um dein Geld, sorge dich nicht um deine Zukunft, mach dir um nichts Sorgen. Dein himmlischer Vater sorgt sich um dich und es bereitet ihm große Freude, dir sein ganzes Königreich zu geben.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Der Heilige Geist 3/4":
https://bayless-conley.de/blog/broadcast/der-heilige-geist-34/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=edb20dc1c9-RSS_TA_D&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-edb20dc1c9-1204659065&mc_cid=edb20dc1c9&mc_eid=f2e8c5e8f6

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Andachtsbuchs 'Antworten für jeden Tag' von Bayless Conley,
erhältlich unter https://bayless-conley.de/

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Samstag, 5. Januar 2019
Auch in Prüfungsphasen: Bewahre deine Freude - Andacht vom 05.01.2019
Ich möchte heute auf 1. Petrus 1,5-7 zurückkommen. Ich glaube, wir können die ermutigenden Worte von Petrus wirklich gebrauchen, besonders den Rat, den wir uns heute genauer anschauen wollen.

Lesen wir noch einmal, was 1. Petrus 1,5-7 sagt: „Die ihr in der Kraft Gottes durch Glauben bewahrt werdet zur Rettung, die bereitsteht, in der letzten Zeit geoffenbart zu werden. Darin jubelt ihr, die ihr jetzt eine kleine Weile, wenn es nötig ist, in mancherlei Versuchungen betrübt worden seid, damit die Bewährung eures Glaubens viel kostbarer befunden wird als die des vergänglichen Goldes, das durch Feuer erprobt wird, zu Lob und Herrlichkeit und Ehre in der Offenbarung Jesu Christi.“

Unabhängig von allem, was du heute vielleicht durchmachst: Freu dich! Petrus sagt uns in Vers 6: „Darin jubelt ihr, die ihr jetzt eine kleine Weile durch mancherlei Versuchungen geht.“

Liebe Freunde, bewahrt euch euren Humor. Er wird euch helfen, eure Prüfungen zu bestehen.

Ich las einmal die Geschichte von einem Fallschirmspringer, der vom Wind auf eine Rennbahn geweht wurde, auf der gerade ein Autorennen stattfand. Kein guter Ort, um mit einem Fallschirm zu landen. Er versuchte gerade, seinen Fallschirm abzulegen, als ein weiterer Windstoß kam und ihn mit dem Gesicht zuerst über die Rennstrecke zerrte. Schließlich konnte er sich von seinem Fallschirm befreien und richtete sich auf, da kam ein Rennwagen geradewegs auf ihn zugerast. Er sprang schnell aus dem Weg und sagte sich: „Bin ich froh, dass es vorbei ist“ und wandte sich um, die Rennbahn zu verlassen. Dabei trat er in ein Loch und verdrehte sich den Knöchel. Das war einfach zu viel! Trotz seiner Schmerzen fing er einfach an zu lachen!

Bewahre dir deinen Sinn für Humor – auch wenn du gerade die schlimmste Phase deines Lebens durchmachst. Lass dir nicht durch schwere Zeiten deine Freude rauben.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Fünf wichtige Begriffe“:
https://bayless-conley.de/blog/broadcast/fuenf-wichtige-begriffe/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=4a3864344b-RSS_TA_D&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-4a3864344b-1204659065&mc_cid=4a3864344b&mc_eid=f2e8c5e8f6

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Prüfungsphasen? Vertraue Gott! - Andacht vom 04.01.2019
In dem Bibelabschnitt, den wir uns gestern anschauten, ermutigt Petrus uns, die Prüfungen, denen wir begegnen, als etwas Vorübergehendes anzusehen, als etwas, das nur eine kleine Weile dauert. Bitte lies diese Bibelstelle heute noch einmal. Ich möchte dein Augenmerk auf eine andere Wahrheit lenken, die lebensnotwendig ist, um in jeder Prüfung, der du begegnest, standhalten zu können.

In 1. Petrus 1,5-7 heißt es: „Die ihr in der Kraft Gottes durch Glauben bewahrt werdet zur Rettung, die bereitsteht, in der letzten Zeit geoffenbart zu werden. Darin jubelt ihr, die ihr jetzt eine kleine Weile, wenn es nötig ist, in mancherlei Versuchungen betrübt worden seid, damit die Bewährung eures Glaubens viel kostbarer befunden wird als die des vergänglichen Goldes, das durch Feuer erprobt wird, zu Lob und Herrlichkeit und Ehre in der Offenbarung Jesu Christi.“

Wenn wir mit Prüfungen konfrontiert sind, ist es absolut notwendig, dass du und ich mitten in diesen Prüfungen weiterhin Gott vertrauen.

Ganz gleich wie schwierig es ist, zieh nicht den Stecker deines Glaubens aus der Steckdose, auch wenn es hart auf hart kommt. Vertraue weiterhin Gott und seinen Verheißungen. Warum? Schauen wir uns an, was Vers 5 dazu sagt: Wir sind bewahrt in der Kraft Gottes durch Glauben.

Wenn du deinen Glauben an die Energiequelle angeschlossen lässt, wirst du durch die Kraft Gottes bewahrt.

Das Wort bewahren bedeutet „konservieren“. Es bedeutet, zu schützen und zu bewachen. An anderer Stelle in der Bibel wird es für eine Garnison Soldaten gebraucht, die etwas schützt. Wenn du durch eine Prüfung gehst, wird Gott dich durch seine Kraft schützen, wenn du ihm vertraust.

Das Wort Kraft ist das gleiche Wort, das in der Bibel auch mit „Wunder“ übersetzt wird. Ich denke, es bedeutet Folgendes: Wenn du dich in einer Zeit der Prüfung befindest, wird Gott wenn nötig ein Wunder tun, um dich zu bewahren und zu schützen. Ganz gleich worin deine Prüfung besteht … hör nicht auf zu vertrauen.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Hilfe, Heiliger Geist 2/2“:
https://bayless-conley.ch/blog/broadcast/hilfe-heiliger-geist-22/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=d2848ab471-RSS_TA_D&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-d2848ab471-1204659065&mc_cid=d2848ab471&mc_eid=f2e8c5e8f6

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Alle Prüfungen gehen mal zu Ende - Andacht vom 03.01.2019
Die heutige Bibelstelle fängt mit dem letzten Wort aus 1. Petrus 1,4 an und wir wollen sie bis Vers 7 gemeinsam lesen: „… euch, die ihr in der Kraft Gottes durch Glauben bewahrt werdet zur Rettung, die bereitsteht, in der letzten Zeit geoffenbart zu werden. Darin jubelt ihr, die ihr jetzt eine kleine Weile, wenn es nötig ist, in mancherlei Versuchungen betrübt worden seid, damit die Bewährung eures Glaubens viel kostbarer befunden wird als die des vergänglichen Goldes, das durch Feuer erprobt wird, zu Lob und Herrlichkeit und Ehre in der Offenbarung Jesu Christi.“

Beachte, dass es in Vers 6 heißt: „… die ihr jetzt eine kleine Weile, wenn es nötig ist, in mancherlei Versuchungen betrübt worden seid.“ Dieser Ausdruck „kleine Weile“ bedeutet buchstäblich eine Saison, eine Jahreszeit. Die King James Bible sagt: „… obwohl ihr jetzt eine ‚Saison‘ lang, wenn es nötig ist, in Schwierigkeiten seid durch mannigfaltige Versuchungen.“

Ich mag diesen Ausdruck „eine kleine Weile“. Das sagt mir, dass die Phase enden wird. Sie dauert nicht ewig. Jede Jahreszeit endet irgendwann. Der Winter hat ein Ende. Der Frühling hat ein Ende. Der Sommer hat ein Ende. Der Herbst hat ein Ende. Jede Jahreszeit hat einen Anfang und jede Jahreszeit hat ein Ende.

Wenn du dich jetzt gerade in einer Zeit der Prüfung befindest und die Belastung spürst – deswegen betrübt bist –, dann habe ich gute Nachrichten für dich. Es wird nicht ewig dauern. Die Dinge werden sich ändern. Auch wenn es vielleicht nicht so aussieht, aber diese Phase wird zu einem Ende kommen.

Auch wenn du momentan keine Zeit der Prüfung erlebst, so bin ich mir sicher, dass du schon durch solch eine Phase gegangen bist und wahrscheinlich auch wieder solch eine Phase erleben wirst.

Wenn es so weit ist oder du gerade jetzt in einer solchen Phase steckst, dann verliere nicht den Mut. Gottes Wort möchte dich und mich daran erinnern, dass es nur eine kleine Weile dauern wird.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Drei wichtige Lebensabschnitte 1/2“:
https://bayless-conley.de/blog/broadcast/drei-wichtige-lebensabschnitte-12/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=6bee07f23f-RSS_TA_D&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-6bee07f23f-1204659065&mc_cid=6bee07f23f&mc_eid=f2e8c5e8f6

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Sprich Worte der Ermutigung aus - Andacht vom 02.01.2019
Ich möchte heute mit dir eine Schriftstelle anschauen, die uns Richtlinien gibt, was wir wann zu wem auf welche Weise sagen sollen.

In Jesaja 50,4-5 heißt es: „Der Herr, Herr, hat mir die Zunge eines Jüngers gegeben, damit ich erkenne, den Müden durch ein Wort aufzurichten. Er weckt mich, ja Morgen für Morgen weckt er mir das Ohr, damit ich höre, wie Jünger hören. Der Herr, Herr, hat mir das Ohr geöffnet und ich, ich bin nicht widerspenstig gewesen, bin nicht zurückgewichen.“

Als erstes müssen wir dem Heiligen Geist gegenüber sensibel sein. Er wird uns lehren, dem Müden ein Wort zur rechten Zeit zu sagen. Wie es hier heißt, weckt er uns das Ohr.
Jesus sagte in Matthäus 10,19-20 sehr deutlich, dass der Heilige Geist durchaus in der Lage ist, uns das rechte Wort zur rechten Zeit zu geben.

In Jesaja 51,16 sagt Gott: „Ich habe meine Worte in deinen Mund gelegt.“ In Jesaja 57,19 sagt er: „Ich schaffe die Frucht der Lippen.“

Möglich, dass heute jemand in deiner Welt ein Wort der Ermutigung braucht. Hierfür ist es ganz wichtig, sensibel und verfügbar zu sein. Manchmal sind wir so mit unseren eigenen Problemen beschäftigt, dass wir keinen Gedanken daran verschwenden, ob jemand in unserem Umfeld Ermutigung braucht – ein Kollege, ein Nachbar, dein Ehepartner, dein Kind.

Ich persönlich denke, dass wir unsere Kinder ermutigen sollten, und zwar jeden Tag. Ein kleiner Junge sagte zu seinem Vater: „Papa, lass uns Darts spielen. Ich werfe und du sagst ‚wunderbar‘!“ Kinder sehnen sich nach Bestätigung und Ermutigung.

Es gibt sicher jemanden, mit dem du bereits in Kontakt bist oder mit dem du in Kontakt kommen wirst, der Ermutigung benötigt. Und du bist Gottes Botschafter.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Göttliche Weisheit für Leiter 1/2“:
https://bayless-conley.de/blog/broadcast/gottliche-weisheit-fur-leiter-12/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=f272dba436-RSS_TA_D&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-f272dba436-1204659065&mc_cid=f272dba436&mc_eid=f2e8c5e8f6

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Dienstag, 1. Januar 2019
Das rechte Wort zur rechten Zeit - Andacht vom 01.01.2019
Sprüche 15,23 enthält eine wichtige Wahrheit: „Ein Mann hat Freude an der treffenden Antwort seines Mundes und ein Wort zu seiner Zeit, wie gut!“

Beachte, dass dieser Vers nicht nur vom gesprochenen Wort redet, sondern vom Wort, das zu seiner Zeit – zur angemessenen Zeit – gesprochen wird. Wie gut ist das!

Es ist sehr wichtig, dass Worte der Ermutigung, Worte des Trostes, Worte des Rates, Worte der Weisheit und auch Worte der Korrektur zur rechten Zeit gesprochen werden. Der Zeitpunkt ist genauso wichtig wie der Inhalt.

Ich habe einmal von einer Frau gelesen, die ihre Familie und Freunde zum Thanksgiving-Essen einlud. Als sie die Einladungen erhielten, teilten sie ihr mit, dass sie kommen würden. Ja, sie freuten sich sehr auf diesen Tag. Die Frau gab sich wirklich sehr viel Mühe. Sie backte Kuchen und Brot, bereitete einen Truthahn samt allen Beilagen zu – ein unglaubliches Mahl. Als die Ankunft ihrer Gäste näher rückte, zündete sie alle Kerzen an und gab der Dekoration in ihrem Haus noch den letzten Schliff. Das einzige Problem war, dass niemand kam.

Dann erinnerte sie sich an den Kalender, den sie sich in einem Laden im Ort gekauft hatte. In dem Kalender hieß es, dass Thanksgiving diesmal am 21. stattfindet statt, wie sonst üblich, am letzten Donnerstag des Monats. Als sie das las, fand sie es merkwürdig, schloss dann aber daraus, dass man den Feiertag verschoben hatte. Sie hatte ihr festliches Bankett eine Woche zu früh zubereitet! Der Inhalt war großartig, aber das Timing war schlecht.

So ist es auch mit unseren Worten. Es können genau die richtigen Worte sein, genau passend für die Not einer Person, aber wenn sie nicht zur richtigen Zeit gesagt werden, ist es möglich, dass sie nichts bewirken.

Entwickle ein Feingefühl dafür, ebenso die richtige Zeit zu wählen wie auch die richtigen Worte auszusprechen.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Was Worte bewirken können 2/2“:
https://bayless-conley.de/blog/broadcast/was-worte-bewirken-koennen-22/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=c5e7dbc497-RSS_TA_D&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-c5e7dbc497-1204659065&mc_cid=c5e7dbc497&mc_eid=f2e8c5e8f6

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Montag, 31. Dezember 2018
Geben – was ist dein Herzensmotiv? - Andacht vom 31.12.2018
Ich möchte noch ein letztes Mal auf Markus 12,41-44 zurückkommen und mit dir zusammen einem letzten Gedanken über das Geben nachgehen: „Und Jesus setzte sich dem Schatzkasten gegenüber und sah, wie die Volksmenge Geld in den Schatzkasten einlegte; und viele Reiche legten viel ein. Und eine arme Witwe kam und legte zwei Scherflein ein, das ist ein Pfennig. Und er rief seine Jünger herbei und sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr eingelegt als alle, die in den Schatzkasten eingelegt haben. Denn alle haben von ihrem Überfluss eingelegt; diese aber hat aus ihrem Mangel alles, was sie hatte, eingelegt, ihren ganzen Lebensunterhalt.“

In der Übersetzung dieser Verse von J. B. Phillips heißt es, dass Jesus gegenüber dem Almosenkasten des Tempels saß. Mit anderen Worten dort, wo die Menschen ihre Spenden für die Armen gaben. Dieser Bereich des Innenhofs, den man die Schatzkammer nannte, enthielt 13 trompetenförmige Behälter für die Gaben. Einige von ihnen waren für speziell festgelegte Zwecke reserviert und einer von ihnen diente zum Sammeln von Almosen für die Armen.

Wenn die Phillips-Übersetzung richtig ist, macht das diese Geschichte noch viel erstaunlicher. Diese arme Witwe gab mit weniger als einem Pfennig etwas, um den Armen zu helfen.
Sie gab es, um das Leben eines anderen Menschen zu berühren. Ich hoffe, das ist auch der Grund für deine Spenden.

Der Himmel ist zu real, die Hölle zu heiß, die Ewigkeit zu lang, die Menschen sind zu verloren und das Leben ist einfach zu kurz, als dass wir uns nicht aktiv dafür einsetzen müssten – sowohl durch unser Geben als auch durch andere Mittel –, Menschen zu erreichen. Das Einzige, was wir mit uns in den Himmel nehmen können, sind die kostbaren Seelen, denen wir Jesus nahe gebracht haben.

Das sollte unser Herzensmotiv sein, in Gottes Werk zu geben.

Bayless Conley

Jetzt die Andacht zur Sendung anschauen: „Das Prinzip von Saat und Ernte“:
https://bayless-conley.de/blog/broadcast/das-prinzip-von-saat-und-ernte/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=8e7ad16c80-RSS_TA_D&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-8e7ad16c80-1204659065&mc_cid=8e7ad16c80&mc_eid=f2e8c5e8f6

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Geben – aus Liebe zu Gott - Andacht vom 30.12.2018
Es ist interessant, dass Jesus in unserer gestrigen Andacht nicht versuchte, die Witwe davon abzuhalten, alles zu geben, was sie hatte.

Das ist besonders interessant, wenn man bedenkt, was er kurz vorher in Markus 12,38-40 sagte: “Und er sprach in seiner Lehre: „Hütet euch vor den Schriftgelehrten, die in langen Gewändern einhergehen wollen und die Begrüßung auf den Märkten und die ersten Sitze in den Synagogen und die ersten Plätze bei den Gastmählern lieben; die die Häuser der Witwen verschlingen und zum Schein lange Gebete halten! Sie werden ein schweres Gericht empfangen.“

Du kannst aus Jesus’ Worten Gottes Schutz für die Witwen heraushören. Du kannst seine Besorgnis hören und du kannst das Gericht Gottes über die heraushören, die manipulieren, missbrauchen und sich auf Kosten von wehrlosen Menschen und Witwen einen Vorteil verschaffen.

Trotzdem, genau nachdem Jesus das gesagt hat, gibt diese Witwe alles, was sie hat. Das bedeutet, dass sie wahrscheinlich nichts mehr übrig hatte, um sich an diesem Abend etwas zu essen zu kaufen. Mit ihrer Gabe von weniger als einem Pfennig blieb ihr nichts mehr übrig. Und doch sagte Jesus, dass sie mehr gab als irgendjemand sonst.

Jesus gibt nicht den geringsten Hinweis darauf, dass sie lieber kein Opfer hätte geben sollen. Er lief ihr nicht nach und sagte: „Warten Sie einen Moment, gute Frau. Das hätten Sie nicht tun sollen. Sie sind eine Witwe. Gott möchte das nicht.“ Im Gegenteil, es scheint, als ob er sie dafür lobt – macht er doch sogar seine Jünger auf ihre Gabe aufmerksam.

Warum, meinst du, hatte diese Frau das getan – alles gegeben, was sie hatte? Ich glaube, sie tat es aufgrund ihrer Liebe zu Gott und ihrer Liebe für das Werk Gottes.

Genau danach hält Jesus Ausschau, wenn wir geben – ganz gleich ob wir arm sind oder reich.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Wie nur kann ich beten? 3/5“:
https://bayless-conley.de/blog/broadcast/wie-nur-kann-ich-beten-35/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=9236ac9451-RSS_TA_D&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-9236ac9451-1204659065&mc_cid=9236ac9451&mc_eid=f2e8c5e8f6

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Samstag, 29. Dezember 2018
Geben – wo ist dein Schatz? - Andacht vom 29.12.2018
Für heute möchte ich dir Markus 12,41-44 zum Lesen und Nachdenken mitgeben: „Und Jesus setzte sich dem Schatzkasten gegenüber und sah, wie die Volksmenge Geld in den Schatzkasten einlegte; und viele Reiche legten viel ein. Und eine arme Witwe kam und legte zwei Scherflein ein, das ist ein Pfennig. Und er rief seine Jünger herbei und sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr eingelegt als alle, die in den Schatzkasten eingelegt haben. Denn alle haben von ihrem Überfluss eingelegt; diese aber hat aus ihrem Mangel alles, was sie hatte, eingelegt, ihren ganzen Lebensunterhalt.“

Was für ein Bild! Jesus sitzt gegenüber dem Schatzkasten und beobachtet, was die Menschen hineinlegen und wie sie es hineinlegen. Ich glaube, Jesus schaut uns auch heute noch bei der Kollekte zu. Er beobachtet, wie wir geben, was wir geben und warum wir es geben. Er sagt: „Wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.“

Beachte, dass Jesus seine Jünger herbeiruft und sagt: „Diese arme Witwe hat mehr eingelegt als alle.“ Warum? Weil er ihnen verständlich machen wollte, dass Gott ihre Gabe an dem misst, was sie haben.

Manche Menschen könnten 1.000 Euro geben und es wäre trotzdem kein Opfer für sie. Es berührt ihr Leben nicht und bewirkt keine Veränderung ihrer Prioritäten. Für andere hingegen sind 10 oder 15 Euro schon ein großes Opfer.

Ich glaube, dass einige der reichen Menschen, auf die Jesus in diesem Abschnitt hinweist, aus ihrem Überfluss heraus gegeben haben, aber vom himmlischen Standpunkt aus gesehen haben sie nur einen Teelöffel voll gegeben. Doch diese kleine Witwe, die weniger als einen Pfennig einlegte, erschien mit einer Schaufel voll – mit allem, was sie hatte. Das erregte die Aufmerksamkeit des Himmels.

Wo ist dein Herz beim Geben?

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Den König anbeten“:
https://bayless-conley.de/blog/broadcast/den-konig-anbeten/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=a9e01c6963-RSS_TA_D&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-a9e01c6963-1204659065&mc_cid=a9e01c6963&mc_eid=f2e8c5e8f6

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Geben – die Frage nach der Motivation - Andacht vom 28.12.2018
In der gestrigen Andacht haben wir gesehen, dass wir nicht nur geben sollten, um etwas wiederzubekommen. Das sollte nicht unsere alleinige Motivation sein. Die Frage ist also: „Was ist die richtige Motivation?“

Dafür müssen wir uns nur anschauen, was Gott zum Geben motiviert hat. Wir finden es in Johannes 3,16: „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“

Gott liebte so, dass er gab. Und ja, Gott hat sicherlich etwas dafür zurückbekommen, als er seinen Sohn gab. Er brachte unzählige Söhne und Töchter zu sich nach Hause. Du solltest aus Liebe und Hingabe zu Gott geben. Gib, weil du nicht möchtest, dass Menschen die Ewigkeit ohne Gott verbringen, weil du die Menschheit liebst und weil du Erbarmen und Mitleid mit zerbrochenen, sterbenden Menschen hast.

Das ist die richtige Motivation zum Geben. Wenn du aus dieser Motivation heraus gibst, wird deine Belohnung groß sein. Gott wird dafür sorgen, dass du ein Vielfaches zurückbekommst

Das ist etwas ganz anderes als das, was heutzutage viele andere in Bezug auf das Geben betonen, die offenbar nur an die Gier der Menschen appellieren. Manchen Christen wird als Hauptmotivation für das Geben von ihren Lehrern scheinbar nur der Gedanke vermittelt, „Gib, dann wird Gott dich segnen.“ Und natürlich besteht kein Zweifel daran, dass Gott die segnet, die geben. Die Verheißungen der Bibel sind da ganz klar.

Aber wie steht es mit den gewichtigeren Dingen? Erinnere dich daran, wie Jesus die jüdische religiöse Elite in Matthäus 23,23 zurechtweist, weil sie die wichtigeren Dinge des Gesetzes beiseite gelassen haben: das Recht und die Barmherzigkeit und den Glauben?

Gott schaut auf das Herz. Unser Herz sollte wie das des himmlischen Vaters sein, der gütig, barmherzig, liebevoll und großzügig ist, sogar zu den undankbarsten und bösesten Menschen unter uns. Das ist die richtige Motivation.

Bayless Conley

Jetzt die Andacht zur Sendung anschauen: „Ein Dienst, der Gott gefällt 1/2“:
https://bayless-conley.de/blog/broadcast/ein-dienst-der-gott-gefaellt-12/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=6b635b0493-RSS_TA_D&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-6b635b0493-1204659065&mc_cid=6b635b0493&mc_eid=f2e8c5e8f6

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