Freitag, 23. August 2019
Das fünfte Gebot der Ehe: Ehre deinen Partner - Andacht vom 19.08.2019
Das fünfte Gebot nennt uns unser nächstes Prinzip für eine gesunde und lebendige Ehe. Wir finden es in 2. Mose 20,12: „Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit deine Tage lange währen in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt.“

Gott sagt uns damit unter anderem, dass wir dankbar sein müssen. In der Regel investieren Eltern viel Zeit, Mühe, Geld – manchmal unter großen Opfern –, um ihren Kindern Zukunftschancen zu ermöglichen. Und es ist eine Tragödie, wenn ein Kind undankbar ist. William Shakespeare sagte: „Wie viel schärfer als ein Schlangenbiss es ist, ein undankbares Kind zu haben.“ [1] Es ist sehr schwierig, eine Beziehung mit einem undankbaren, selbstsüchtigen Menschen zu haben.

Danke ist ein wichtiges Wort an die Eltern und ein unglaublich wichtiges Wort in der Ehe. Es ist schwierig, mit jemandem zusammenzuleben, der dich und all deine Bemühungen als selbstverständlich ansieht.

Vielleicht denkst du jetzt: „Ich sage es nicht, aber ich bin von Herzen dankbar. Wirklich!“ Gut für dich! Es ist ein Segen, wenn du in deinem Herzen weißt, wie dankbar du bist. Aber es nützt deinem Partner nichts, wenn du es nicht aussprichst.

Wenn du deine Dankbarkeit nicht zum Ausdruck bringst, wage ich anzuzweifeln, dass du wirklich dankbar bist, denn Jesus sagte: Aus der Fülle des Herzens redet der Mund (Matthäus 12,34). Wird der Dank nicht zum Ausdruck gebracht, ist er aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht vorhanden.

Vielleicht denkst du, dass du nicht viel hast, wofür du dankbar sein kannst. Aber es muss auf jeden Fall etwas geben, wofür du Danke sagen kannst. Es gibt etwas, wofür du deinen Ehepartner loben kannst. Halte nach diesen Dingen Ausschau und betone das Positive.
Nimm dir heute Zeit, um deinem Partner gegenüber auf irgendeine Weise deinen Dank auszudrücken – durch eine Tat, durch eine Karte, durch Worte. Dadurch ehrst du deinen Partner.

Bayless Conley

[1] William Shakespeare: König Lear, Erster Aufzug

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Zehn Gebote für die Ehe 2/5“:
https://bayless-conley.de/blog/broadcast/zehn-gebote-fuer-die-ehe-25-bayless-conley/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=0db2963e5f-rss_ta_d&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-0db2963e5f-1204659065&mc_cid=0db2963e5f&mc_eid=f2e8c5e8f6

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Andachtsbuchs 'Antworten für jeden Tag' von Bayless Conley,
erhältlich unter https://bayless-conley.de/

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Das vierte Gebot der Ehe: Verbringt Zeit miteinander - Andacht vom 18.08.2019
In den letzten Andachten haben wir über die Prinzipien nachgedacht, die hinter den Zehn Geboten stehen, und darüber, wie sie die Grundlage für eine starke und lebendige Ehe bilden. Heute kommen wir zum vierten Gebot, das wir in 2. Mose 20,8-11 finden: „Denke an den Sabbattag, um ihn heilig zu halten. Sechs Tage sollst du arbeiten und all deine Arbeit tun, aber der siebte Tag ist Sabbat für den Herrn, deinen Gott. Du sollst an ihm keinerlei Arbeit tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd und dein Vieh und der Fremde bei dir, der innerhalb deiner Tore wohnt. Denn in sechs Tagen hat der Herr den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er ruhte am siebten Tag; darum segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn.“

Sabbat bedeutet eine Unterbrechung. Es bedeutet, die Arbeit niederzulegen und zu ruhen. Pause zu machen. Und heilig bedeutet, für Gott abgesondert. „Wenn du eine langfristige Beziehung mit mir haben willst“, sagt Gott, „dann müssen wir Zeit miteinander verbringen. Ich will eine besondere Zeit, alleine mit dir. Ich will einen ganzen Tag.“

Ebenso brauchen Ehepaare für eine gesunde, wachsende Ehebeziehung Zeit miteinander – besondere Zeit, Zeit ausschließlich miteinander, manchmal auch extravagante Zeit. Und ich denke, wir alle wissen, wenn wir sie nicht einplanen, dann haben wir sie nicht.

Meine Frau Janet hat dazu etwas recherchiert. Sie fand heraus, dass Studien gezeigt haben, dass das durchschnittliche Ehepaar 37 Minuten oder weniger pro Woche im persönlichen Gespräch verbringt. Ich wette, bevor du geheiratet hast, habt ihr sehr viel mehr Zeit pro Woche miteinander verbracht. Stimmt‘s?

Wenn deine Ehe blühen und gedeihen soll, dann müsst ihr besondere Zeit zu zweit verbringen. Ihr könnt keine Beziehung aufbauen, ohne Zeit miteinander zu haben. Das ist einfach nicht möglich.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Zehn Gebote für die Ehe 2/5“:
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Das dritte Gebot der Ehe: Sprich gut über deinen Partner - Andacht vom 17.08.2019
2. Mose 20,7 nennt uns unser drittes Gebot für die Ehe: „Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht zu Nichtigem aussprechen, denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen zu Nichtigem ausspricht.“

Viele missverstehen das Wort nichtig. Es bedeutet leer, bedeutungslos, unehrlich, nicht den gebührenden Respekt zeigen.

Immer wenn wir nachlässig oder schlecht über jemanden sprechen, zerstören wir unseren Respekt für diese Person. Manche Menschen sprechen viel zu lässig über ihren Ehepartner und das zerstört ihren Respekt für ihn oder sie.

In der Ehe gibt es wenig, was der Beziehung so sehr schadet wie Worte. Worte sind Gefäße. Sie können Liebe enthalten; sie können Hass enthalten; sie können Freude enthalten; sie können Bitterkeit enthalten.

Der Jakobusbrief sagt, dass unsere Zunge wie das Ruder eines Schiffes ist. Sie lenkt das Schiff deiner Ehe jeweils in die Richtung deiner Worte. Manche Menschen stehen am Rande einer Scheidung, weil sie ständig von Scheidung reden. Sie brauchen nur ihren Worten zuzuhören. Sind sie negativ oder positiv? Kritisch oder ermutigend?

Eines Abends tauchte ich mit einigen Freunden nach Hummern. Einige Männer rasten in einem großen, langen Schnellboot mit 90 km/h übers Wasser, während sie tranken und grölten. Mit einem Mal gab es einen riesigen Knall! Das Boot rammte die Felsen. Aber das Boot traf die Felsen nicht von alleine. Es wurde in die Felsen gesteuert. Genau wie der Fahrer jenes Bootes steuern manche Menschen ihr Eheboot durch die Worte, die sie sprechen, auf die Felsen der Scheidung, auf die Klippen des Kummers zu.

Denke über das nach, was du sagst. Baust du deinen Partner auf? Lerne es, Gutes über deinen Partner zu sagen! Baue deinen Partner mit Worten auf. Sei großzügig mit deinem Lob. Es wird dich freuen zu sehen, wohin solche Worte deine Beziehung bringen.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Zehn Gebote für die Ehe 1/5":
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Das zweite Gebot der Ehe: Liebe keinen Ersatz - Andacht vom 16.08.2019
Im zweiten Gebot (2. Mose 20,4-6) finden wir das zweite Prinzip für eine starke Ehe: „Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist. Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern, an der dritten und vierten Generation von denen, die mich hassen, der aber Gnade erweist an Tausenden von Generationen von denen, die mich lieben und meine Gebote halten.“

Gott befahl, dass es keine Götterbilder geben soll, weder von Dingen, die im Himmel sind, noch von solchen auf der Erde oder im Meer. Er wollte sichergehen, dass jeder Bereich erwähnt ist. Und er verbot, sich vor ihnen zu verbeugen und sie anzubeten. Gott sagt: „Fertigt keine Götterbilder von mir an, um sie dann anzubeten. Liebt oder verehrt keinen Ersatz für mich. Liebt mich!“

Religion hat Bilder, Statuen und Götzen gemacht und sie dann heilig genannt. Es sind alles Imitationen. Sie sind allesamt ein Ersatz. Und auch in der Ehe sollten wir keinen Ersatz haben.

Liebe nur deinen Ehemann. Liebe nur deine Ehefrau. Suche nicht nach Erfüllung in irgendeiner anderen Beziehung oder Sache. Finde deine Erfüllung in dieser Beziehung.

Pornografie ist ein Ersatz. Wenn ein Mann Pornografie anschaut, dann liebt er einen Ersatz. Er richtet seine Leidenschaft und seine Sexualität auf diese Bilder. Das ist ein billiger Ersatz und der Mann stiehlt seiner Frau diese Intimität.

Lass es nicht zu, dass irgendein Ersatz, ganz gleich was, den Platz der Intimität mit deinem Ehepartner einnimmt.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Zehn Gebote für die Ehe 1/5“:
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Das erste Gebot der Ehe: Exklusivität - Andacht vom 15.08.2019
Das erste der Zehn Gebote finden wir in 2. Mose 20,3: „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“

Was sagt Gott in diesem Gebot? Er sagt, dass er eine exklusive Beziehung mit dir haben will. Er will dein Ein und Alles sein. Er gibt sich nicht mit Nebensächlichkeit zufrieden. Und wie angemessen ist das auch für die Ehe! Wir haben eine exklusive Beziehung mit unserem Ehepartner.

Henry Ford wurde anlässlich seiner goldenen Hochzeit – nach 50 Jahren Ehe – gefragt: „Was ist Ihr Geheimnis für Ihren Erfolg in der Ehe?“ Er antwortete: „Das Geheimnis meiner erfolgreichen Ehe ist dasselbe Geheimnis, das ich auch im Geschäft habe: Ich bleibe immer beim gleichen Modell.“

Im Eheschwur versprechen sich Mann und Frau ihre Hingabe und Treue, bis der Tod sie scheidet. Lebenslang. Es gibt keine Konkurrenz.

Für meine Frau gibt es keine Konkurrenz. Ich mache keinen „Einkaufsbummel“ auf der Suche nach einem neuen Modell. Ich will das alte Modell nicht umtauschen. Ich werde auch künftig in dieser Hinsicht keinen „Einkaufsbummel“ machen. Eine ist alles, was ich brauche.

Als Gott den Mann schuf, sagte er, dass es gut sei. Aber dann sagte er: „Es ist nicht gut, dass er alleine ist. Ich werde ihm eine Hilfe schaffen, die zu ihm passt.“ Und die Bibel sagt, dass Gott eine von Adams Rippen nahm und eine Frau formte, Eva, und dass er sie zum Mann brachte.

Gott nahm nicht vier oder fünf Rippen und sagte: „Okay Adam, hier ist Eva und hier ist Luise und hier ist Stefanie und hier ist Manuela.“ Nein, es war nur eine. Und um eine gesunde Ehebeziehung zu haben, muss es dabei bleiben.

Ich habe mich für mein ganzes Leben festgelegt. Eine exklusive Beziehung. Ich mache keinen „Einkaufsbummel“; ich schaue mir nicht einmal die Schaufenster an. Ein Gott. Eine Frau. Das genügt.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Zehn Gebote für die Ehe 1/5“:
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Die zehn Gebote der Ehe - Andacht vom 14.08.2019
Gute Ehen gibt es nicht einfach automatisch. Eine Ehe ist nicht einfach gut, weil man die richtige Person geheiratet hat und Glück hatte. Gute Ehen werden auf mehr gebaut als auf reiner Leidenschaft. Sie werden auf Prinzipien aufgebaut.

In der Bibel finden wir die besten Richtlinien und Prinzipien für eine gesunde Ehe. Gottes Worte und Gottes Prinzipien veralten nie – niemals! Sie sind heutzutage genauso anwendbar wie damals, als die alten Juden in Israel lebten.

In den nächsten Andachten möchte ich dich auf Prinzipien Gottes in einem Text hinweisen, von dem du vielleicht nie gedacht hättest, dass er für die Ehe beabsichtigt war. Dieser Text sind die Zehn Gebote, zu finden in 2. Mose 20.

Heute möchte ich dir diese Zehn Gebote nennen. Ich bitte dich, dir Zeit zu nehmen und sie ganz sorgfältig zu lesen und dann auch über jedem einzelnen Gebot zu beten. Bitte Gott, dass er dir das Herz öffnet und vorbereitet, damit du erkennst, wie diese Gebote als Prinzipien für die Ehe gesehen werden können. Ein Freund von mir machte mir vor Jahren den Vorschlag, dies einmal zu tun, und ich war erstaunt, was ich dabei entdeckte.

1. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

2. Du sollst dir kein geschnitztes Bild von mir machen.

3. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht unnütz gebrauchen.

4. Gedenke an den Sabbattag, ihn heilig zu halten.

5. Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit deine Tage lange währen in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt.

6. Du sollst nicht töten.

7. Du sollst nicht ehebrechen.

8. Du sollst nicht stehlen.

9. Du sollst kein falsches Zeugnis geben wider deinen Nächsten.

10. Du sollst nicht das Haus deines Nächsten begehren; du sollst nicht die Frau deines Nächsten begehren, noch seinen Diener, noch seine Dienerin, noch seinen Ochsen, noch seinen Esel, noch irgendetwas, was deinem Nächsten gehört.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen:
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Dienstag, 13. August 2019
Du darfst dich auch erholen - Andacht vom 13.08.2019
Ich glaube, wir sind uns alle einig, dass das Leben als Christ ernstzunehmen ist. Aber in unserem Wunsch, alles für Jesus zu geben, können wir uns auch körperlich, emotional und geistlich verausgaben. Ein solches Leben hat Gott nicht für uns beabsichtigt.

In 1. Timotheus 6,17 sagt uns Paulus: „Gott gibt uns alles reichlich zum Genuss.“

Du und ich müssen uns Zeit nehmen, uns an den Dingen zu freuen, die Gott uns gibt. In Markus 6,31 sagte Jesus zu seinen Jüngern: „Geht ihr allein an eine einsame Stätte und ruht ein wenig.“ (Luther).

Wir lassen uns leicht dazu hinreißen zu meinen, dass es irgendwie geistlicher ist, immer am Rande der Erschöpfung zu leben. Aber Gott ermahnt uns sehr deutlich, dass wir uns Zeit nehmen müssen, um uns wieder zu erholen und die Dinge zu genießen, die er in unser Leben hineingelegt hat.

Als junger Pastor hatte ich die Gelegenheit, mich mit einem älteren Pastor zu treffen, der buchstäblich die Welt für Jesus verändert hat. Ich dachte: „Das ist die Gelegenheit. Ich werde ihm einige Fragen stellen.“ Also fragte ich ihn: „Ich bin noch jung und erst kurze Zeit im Dienst. Sie haben Jahrzehnte mehr Erfahrung als ich. Sie haben die Welt beeinflusst. Was ist der beste Rat, den Sie mir als jungem Pastor geben können?“ Und er sagte: „Bayless, du bist schon ein ganz guter Golfspieler. Mein Rat ist, dass du einen Golfkurs machst. Und was immer es dich kostet, werde Mitglied in einem Golfklub und spiele regelmäßig.“ Dann sah er mich an und sagte: „Golf ist das Einzige, das mich am Leben erhalten hat.“ Das war einer der besten Ratschläge, die ich je erhalten habe.

Achte darauf, ein ausgewogenes Leben zu führen. Nimm dir Zeiten zum Ausruhen und Erholen. Lade deine Batterien neu auf. Du hast eine lange Strecke zurückzulegen.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Das Leben ist doch wunderbar“:
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Montag, 12. August 2019
Gottes Frieden in uns - Andacht vom 12.08.2019
Eine der größten Wahrheiten im Leben eines Christen ist, dass du und ich Frieden von Gott in unserem Leben haben können, weil wir Frieden mit Gott haben. Als Gläubige brauchen wir unser Leben nicht ohne Gottes Frieden zu führen.

Machst du dir gerade Sorgen um etwas? Finanzen? Kinder? Ehe? Jobsicherheit? Deine Gesundheit? Was jemand über dich gesagt hat? Wie eine Situation enden wird?

Wenn du dir Sorgen machst, findest du in Philipper 4,6-7 einige Anweisungen für deine Situation: „Seid um nichts besorgt, sondern in allem [das bedeutet: in allen Situationen] sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus.“

Sprich mit Gott über deine Probleme. Nenne Gott deine Bitten, aber danke ihm auch. Er verspricht, dir Frieden zu geben, wenn du das tust.

Ich möchte dir die folgenden Worte von Dr. Stanley Jones mitgeben: „Ich bin innerlich für Glauben geschaffen, nicht für Furcht. Furcht ist nicht mein Heimatland, sondern Glaube. Ich bin so geschaffen, dass Sorgen und Angst Sand im Getriebe des Lebens sind. Glaube ist das Öl …“

Ein Arzt der Johns-Hopkins-Universität sagte einmal: „Wir wissen nicht, warum es so ist, dass sorgenvolle Menschen früher sterben als Menschen, die sich nicht sorgen, aber es ist eine Tatsache.“ Aber ich mit meinem einfältigen Verstand glaube, den Grund zu kennen. Wir sind innerlich so geschaffen – für Glauben und nicht für Furcht. Gott hat uns so gemacht. In Sorgen zu leben bedeutet, gegen die Realität zu leben.

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Wie Gott sich um deine Familie kümmert 1/2":
https://bayless-conley.de/blog/broadcast/wie-gott-sich-um-deine-familie-kuemmert-1-2/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=63ab12c5fb-RSS_TA_D&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-63ab12c5fb-1204659065&mc_cid=63ab12c5fb&mc_eid=f2e8c5e8f6

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Leidenschaft ist ansteckend - Andacht vom 11.08.2019
In der gestrigen Andacht habe ich dich ermuntert, dein Leben mit Leidenschaft zu leben. Heute möchte ich dir eine weitere Perspektive dazu zeigen.

Schau dir 2. Korinther 9,2 an, wo Paulus Folgendes schreibt: „Denn ich kenne eure Bereitwilligkeit, die ich zu euren Gunsten den Mazedoniern gegenüber rühme, dass Achaja seit vorigem Jahr bereit ist; und euer Eifer hat die Mehrzahl angereizt.“

Hast du diese sieben letzten Worte bemerkt: „… und euer Eifer hat die Mehrzahl angereizt?“ Leidenschaft ist ansteckend.

Was meinst du würde geschehen, wenn es irgendwo eine Gemeinde gäbe, die mit Feuereifer bei der Sache ist? In der alle Mitglieder leidenschaftlich ihren Gottesdienst und ihre Beziehung zu Gott leben? In der alle leidenschaftlich einander dienen und leidenschaftlich echtes Christsein praktisch leben?

Ich glaube, darin liegt eine göttliche Anziehungskraft! Und ich glaube, dass es die Gesellschaft verwandeln würde!

Traurigerweise bezeugen die meisten Gemeinden das Gegenteil: Kompromisse, Apathie und Langeweile. Aber nicht Leidenschaft.

Statt zu klagen, möchte ich dich ermutigen, dein Leben mit tiefer Leidenschaft zu leben. Gib Gott alles, was du hast. Es ist nur ein Mensch nötig, um das Feuer der Leidenschaft in anderen zu entzünden.

Ich hörte einmal die Geschichte von einem Mann, der zu einer Predigt von D. L. Moody ging. Während er dort saß, fragte ihn ein Mann neben ihm: „Kommen Sie hierher, weil Sie glauben, was er predigt?“ Seine Antwort war: Nein. Ich komme, weil er es glaubt.

Leidenschaft ist ansteckend! Werden Menschen von dir damit angesteckt? Lassen sich andere Menschen von deinem Eifer für Jesus mitreißen, wenn sie mit dir in Berührung kommen? Wenn nicht, dann bitte Gott, dir heute diese Leidenschaft zu schenken und achte darauf, was geschieht!

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Wie ein Brief von Gott“:
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Lebe mit Leidenschaft! - Andacht vom 10.08.2019
Ich möchte heute deine Aufmerksamkeit auf zwei Texte lenken. Der erste ist Prediger 9,10: „Alles, was deine Hand zu tun findet, das tue mit deiner Kraft! Denn es gibt weder Tun noch Berechnung, noch Kenntnis, noch Weisheit im Totenreich, in das du gehst.“

Der zweite Text ist Kolosser 3,23: „Was ihr auch tut, arbeitet von Herzen als dem Herrn und nicht Menschen.“

Erkennst du das übereinstimmende Thema? Gott will, dass wir unser Leben mit ganzer Kraft leben – voller Leidenschaft. Ob du ein Prediger, ein Autor oder ein Sänger bist, ganz gleich was du tust, du solltest es mit Leidenschaft tun. Du solltest dich ganz hineingeben.

Menschen werden von Leidenschaft angezogen. Sie wollen jemanden sehen, der mit Eifer für das brennt, was er tut!

Meiner Meinung nach ist Jesus das beste Beispiel für einen leidenschaftlichen Menschen. Erinnerst du dich an die Geschichte, als Jesus die Geldwechsler aus dem Tempel hinaustrieb? Das war eine leidenschaftliche Handlung. Am Ende des Abschnitts heißt es sogar: Der Eifer für dein Haus hat mich verzehrt.

Eifer ist ein anderes Wort für Leidenschaft. Die Leidenschaft für dein Haus hat mich verzehrt! Hast du je versucht dir vorzustellen, wie Jesus das tat? Mir steht da ein sehr deutliches Bild vor Augen: Seine Peitsche trifft die Händler; sie laufen davon und versuchen dabei, ihren Kopf zu schützen. Er wirft die großen Tische um und die Jünger sehen das mit weit geöffnetem Mund, als sie sich plötzlich an die Bibelstelle erinnern: Der Eifer (die Leidenschaft) für dein Haus hat mich verzehrt.

Ich möchte dir eine Frage stellen: Wann hast du zum letzten Mal verzehrenden Eifer und äußerste Leidenschaft für etwas empfunden?

Schlafwandele nicht einfach durchs Leben. Entscheide dich dafür, wirklich zu leben!

Bayless Conley

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Leidenschaftlich Christ sein 2/2“:
https://bayless-conley.de/blog/broadcast/leidenschaftlich-christ-sein-22/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=001c8e3f94-rss_ta_d&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-001c8e3f94-1204659065&mc_cid=001c8e3f94&mc_eid=f2e8c5e8f6

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