Montag, 20. April 2020
Am besten fragst du Gott! - Andacht vom 20.04.2020
In 1. Samuel 30,8 erfahren wir, was David tat, um mit seinen Problemen fertigzuwerden. Nachdem er getrauert und sich im Herrn gestärkt hatte, tat er Folgendes: „Und David befragte den Herrn: Soll ich dieser Schar nachjagen? Werde ich sie einholen? Und der Herr sprach zu ihm: Jage ihr nach, ja, du wirst sie gewiss einholen und die Gefangenen ganz gewiss befreien!“

David befragte den Herrn. Im Buch Josua gibt es eine Geschichte, die zeigt, wie wichtig es ist, Gott zu fragen und seine Führung zu suchen, ganz gleich wie die Umstände aussehen. Das Volk Israel war in das verheißene Land gekommen und hatte dort bereits große Siege errungen. Eines Tages tauchte eine Gruppe von Gibeonitern auf. Sie hatten Säcke voller alter, schimmeliger Brote bei sich, ihre Sandalen waren abgenutzt, ihre Wasserschläuche rissig und ihre Kleidung war alt und verschlissen. Sie erzählten Josua und den führenden Männern der Israeliten, dass sie aus einem fernen Land gekommen seien. Sie erzählten ihnen auch, dass sie von den großen Dingen gehört hätten, die Gott durch Israel tat. Sie seien so weit gereist, um einen Bund mit Israel zu schließen, damit Israel die Gibeoniter künftig nicht angreifen würde, wenn sie eines Tages ihr Land erreichten.

Die Bibel erwähnt ausdrücklich, dass Josua und die anderen Männer den Herrn nicht befragten. Sie schauten vielmehr auf die Vorräte der Leute, ihr altes Brot, die verschlissenen Sandalen und die brüchigen Wasserschläuche und schlossen einen Bund mit ihnen. Es stellte sich heraus, dass sie unmittelbare Nachbarn waren und Israel getäuscht hatten. Und das führte später zu großen Problemen für Israel.

Die Dinge sind nicht immer so, wie sie scheinen. Es lohnt sich, Gott zu fragen, wenn du durch schwierige Zeiten gehst. Er wird dich führen.

Bayless Conley

Jetzt die zur Andacht passende Sendung ansehen: „Gott hören 1/2": https://bayless-conley.de/blog/broadcast/gott-horen-12/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=1b0bb13ee9-EMAIL_CAMPAIGN_DE_TA_2020_04_20&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-1b0bb13ee9-1204659065&mc_cid=1b0bb13ee9&mc_eid=f2e8c5e8f6

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Andachtsbuchs 'Antworten für jeden Tag' von Bayless Conley,
erhältlich unter https://bayless-conley.de/

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So bekommst du wieder neue Kraft! - Andacht vom 19.04.2020
In der heutigen Andacht wollen wir noch einmal 1. Samuel 30,6 lesen, da die Stelle eine weitere Wahrheit enthält, die ich dir zeigen möchte: „Und David war in großer Bedrängnis, denn das Volk sprach davon, ihn zu steinigen. Denn die Seele des ganzen Volkes war erbittert, jeder war erbittert wegen seiner Söhne und wegen seiner Töchter. Aber David stärkte sich in dem Herrn, seinem Gott.“

Beachte, dass der Vers mit den Worten beginnt: „Und David war in großer Bedrängnis“, doch er endet so: „aber David stärkte sich in dem Herrn, seinem Gott.“ Es ist erlaubt zu weinen, aber hinterher musst du dich stärken. Es ist in Ordnung, zu trauern und diese Gefühle zum Ausdruck zu bringen, aber wenn du damit fertig bist, musst du bei Gott Kraft suchen.

Du musst mit Gott so in Kontakt treten, wie es für dich am besten ist. Wenn du beispielsweise am liebsten deine Hände hebst und Gott anbetest, dann solltest du genau das tun. Wenn du am liebsten in Gottes Wort liest (was ich jedem empfehlen würde) und Zeit damit verbringst, deinen Geist zu ernähren, dann tu das. Wenn du neue Kraft dadurch bekommt, indem du dich daran erinnerst, wie Gott dir in der Vergangenheit geholfen hat, dann solltest du das tun.

Ich glaube, dass David genau das tat, wenn es heißt: Er stärkte sich in dem Herrn. Ich kann mir vorstellen, dass David sich daran erinnerte,

• wie Gott ihn vor dem Löwen und Bären errettete;
• wie Gott ihm Goliath in seine Hände gab; und
• wie Gott ihn errettete, als Saul versuchte, ihn zu töten.

Ich bin mir sicher, dass David dachte: „Gott hat mich in der Vergangenheit nicht so oft auf wunderbare Weise errettet, um jetzt meine Hand loszulassen und mich im Stich zu lassen. Ich weiß, dass er mir jetzt helfen wird.“

David stärkte sich im Herrn und du solltest lernen, dasselbe zu tun. Verbringe Zeit in der Gegenwart Gottes und erinnere dich an all das, was er bisher in deinem Leben getan hat.

Bayless Conley

Jetzt die zur Andacht passende Sendung ansehen: „Vier Dinge, die wir zu Gott erheben sollen“:
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Samstag, 18. April 2020
Übernimm die Verantwortung für deine Situation - Andacht vom 18.04.2020
In der gestrigen Andacht sahen wir, dass es in Ordnung ist, zu weinen und traurig zu sein, wenn wir einen Verlust erleiden. Heute wollen wir uns Vers 6 anschauen, um eine weitere wichtige Lektion zu lernen, die mit der Erfahrung von Verlust zu tun hat.

In 1. Samuel 30,6 heißt es: „Und David war in großer Bedrängnis, denn das Volk sprach davon, ihn zu steinigen. Denn die Seele des ganzen Volkes war erbittert, jeder war erbittert wegen seiner Söhne und wegen seiner Töchter. Aber David stärkte sich in dem Herrn, seinem Gott.“

David befand sich in einer sehr schwierigen Lage, denn das Volk redete davon, ihn zu steinigen. David trauerte nicht nur über den Verlust seiner Familie, sondern ihm wurde jetzt auch noch die Schuld für das Ganze gegeben. Tatsächlich ging die Anklage des Volkes so weit, dass sie ihn umbringen wollten.

Wenn du in Probleme gerätst, gib nicht anderen Menschen die Schuld dafür. Ich weiß, es entspricht der menschlichen Natur, nach einem Schuldigen zu suchen, wenn wir in Schwierigkeiten stecken und Verlust erfahren haben.

Ich glaube aber, dass diese Schuldzuweisungen ein Teil unserer gefallenen, sündigen DNS sind. Du brauchst dir nur anzuschauen, was Adam und Eva im Garten taten, nachdem sie versagt hatten. Als Gott kommt und fragt, was passiert ist, sagt Adam: „Die Frau, die du mir gegeben hast, sie gab mir eine Frucht von dem Baum und ich aß.“ Und als Gott Eva fragt, was passiert sei, da antwortete sie: „Es war die Schlange. Die Schlange war schuld.“ Adam beschuldigte seine Frau und Gott, der ihm seine Frau gegeben hatte, und Eva beschuldigte die Schlange. Weder Adam noch Eva übernahmen die persönliche Verantwortung. Jemand anderes war schuld.

Wenn du selbst die Probleme verursacht hast, die du heute hast, dann übernimm die Verantwortung dafür. Beschuldige keinen anderen.

Bayless Conley

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Freitag, 17. April 2020
Wie gehst du mit Verlust um? - Andacht vom 17.04.2020
In 1. Samuel 30,1-4 lesen wir: „Und es geschah, als David und seine Männer am dritten Tag nach Ziklag kamen, waren die Amalekiter in das Südland und in Ziklag eingefallen. Und sie hatten Ziklag geschlagen und mit Feuer verbrannt. Und sie hatten die Frauen und was sonst in der Stadt war, gefangen weggetrieben, vom Kleinsten bis zum Größten. Sie hatten aber niemand getötet, sondern sie weggetrieben und waren abgezogen. David und seine Männer kamen zur Stadt. Und siehe, sie war mit Feuer verbrannt und ihre Frauen, Söhne und Töchter waren gefangen weggeführt. Da erhoben David und das Volk, das bei ihm war, ihre Stimme und weinten, bis sie nicht mehr weinen konnten.“

David verlor ganz plötzlich seine Familie und es zerriss ihm das Herz. Der Text berichtet, dass David und seine Männer ihre Stimme erhoben und weinten, bis sie nicht mehr weinen konnten.

Leid und Kummer zu empfinden und zum Ausdruck zu bringen ist ganz normal. Besonders dann, wenn man einen plötzlichen, persönlichen Verlust erlitten hat. Vielleicht hast du, so wie David, Familienangehörige verloren. Oder vielleicht hast du rebellische Kinder, die du zum Gehorsam Gott gegenüber erzogen hast, die jetzt aber einen Lebensstil führen, der Gottes Wegen völlig entgegengesetzt ist. Es zerreißt dir das Herz, wenn du nur daran denkst. Vielleicht hast du auch einen anderen Verlust erlitten, etwas von besonderem Wert, das dir wichtig ist und dir viel bedeutet. Wenn das so ist, dann ist es in Ordnung zu trauern!

Gott hat uns als Wesen mit Gefühlen geschaffen. Wir sind keine Roboter. Es ist richtig, wenn uns Verluste auch ganz persönlich und emotional treffen. Die Bibel beschreibt dies in Prediger 3,4: „Es gibt eine Zeit fürs Weinen ...“

Trauer hat ihren Platz und ihre Zeit, aber es gibt auch einen Zeitpunkt, an dem sie endet und etwas Anderes an ihre Stelle treten kann.

Ich möchte dir zum Abschluss Psalm 30,6 zusprechen und dich mit diesem Wort Gottes ermutigen: „Am Abend kehrt Weinen ein und am Morgen ist Jubel da.“

Bayless Conley

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Donnerstag, 16. April 2020
Deine Bestimmung entdeckst du in Gottes Nähe - Andacht vom 16.04.2020
Paulus nennt uns in Philipper 3,10-12 ein weiteres Prinzip im Hinblick auf unsere Bestimmung: „Christus will ich erkennen und die Macht seiner Auferstehung und die Gemeinschaft mit seinen Leiden, indem ich seinem Tod gleich gestaltet werde. So hoffe ich, auch zur Auferstehung von den Toten zu gelangen. Nicht dass ich es schon erreicht hätte oder dass ich schon vollendet wäre. Aber ich strebe danach, es zu ergreifen, weil auch ich von Christus Jesus ergriffen worden bin.“

Paulus sagte: „Ich strebe danach, es zu ergreifen“. Hier spricht er von einer Bestimmung, die auf der Erkenntnis Gottes beruht. Schau, was er in Vers 10 sagte: „... Christus will ich erkennen.“

Das Verständnis seiner Bestimmung entsprang seinem Wunsch und Streben, Gott persönlich zu kennen und in einem vertrauten Verhältnis mit ihm zu leben.

Vielleicht wäre es in deinem Leben momentan das Wichtigste, dass du dich mit deiner Bibel irgendwohin zurückziehst. Finde den Ort, wo du Gemeinschaft mit Gott pflegen kannst. Wenn du Gott kennenlernst, wirst du auch dein eigenes Herz entdecken und die Träume und Wünsche, die Gott in dich hineingelegt hat. Diese Träume und Wünsche existieren. Vielleicht sind sie derzeit verschüttet oder mit Staub bedeckt, aber sie sind da. Du kannst herausfinden, worin sie bestehen, wenn du diese vertraute Beziehung mit Gott aufbaust.

In Gottes Nähe passiert es, dass sein Atem allen Staub von unserer unentdeckten Bestimmung und unseren verborgenen Träumen wegbläst.

Bayless Conley


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So findest du deine Bestimmung - Andacht vom 15.04.2020
Ohne Zweifel hat Gott Pläne für dich. Dein Leben ist kein Zufall. Dein Leben hat einen Zweck. In der heutigen Andacht werden wir einen wichtigen Schlüssel entdecken, der dir helfen wird, deine Berufung zu verstehen.

Schauen wir uns an, was Apostelgeschichte 17,16-17 dazu sagt: „Während Paulus nun in Athen auf die beiden wartete, stellte er fest, dass die Stadt voll von Götzenbildern war. Das empörte und erschütterte ihn im Innersten. So redete er mit den Juden und den griechischen Gottesfürchtigen in der Synagoge und diskutierte jeden Tag auf dem Markt mit denen, die er dort antraf.“

In einer anderen Bibelübersetzung heißt es, dass der Geist von Paulus erregt war. Wörtlich übersetzt bedeutet das, sein Geist war zutiefst betroffen und traurig.

Das zeigt uns den ersten Schritt zum Verständnis deiner Bestimmung. Was macht dein Herz tief traurig? Paulus war betroffen darüber, dass die Stadt ganz und gar Götzen hingegeben war. Und der nächste Vers beginnt mit dem Wort so. Er unternahm etwas dagegen.

In der Regel hat Gott dich dazu begabt, die Dinge, die dein Herz traurig machen, auch zu verändern. Sie sind ein Hinweis auf deine Bestimmung.

In Hiob 30,25 sagt Hiob: „Hatte nicht meine Seele Mitgefühl mit den Armen?“ Wenn du Hiobs Geschichte liest, siehst du, dass ein Großteil seines Dienstes darin bestand, den Armen zu helfen. Es hatte damit zu tun, was sein Herz traurig machte.

Bei David sehen wir, dass er betroffen und aufgewühlt war, als der Philister Goliath die Armee Israels verspottete. Warum? David war dazu berufen, ein Anführer und Krieger in Israel zu sein. Es war ein Hinweis auf seine Berufung.
Was wühlt dein Herz auf?

Bayless Conley

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Verfolge deine Bestimmung - Andacht vom 14.04.2020
In 1. Mose 12,1-3 lesen wir: „Und der Herr sprach zu Abram: „Geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde! Und ich will dich zu einer großen Nation machen und ich will dich segnen und ich will deinen Namen großmachen und du sollst ein Segen sein! Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!“

Beachte, was Gott zu Abram sagte: „Abram, ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein!“ Aber beachte dabei folgendes: Dass Abram ein Segen sein sollte, war daran gebunden, dass er gemäß Gottes Bestimmung lebte. Er würde nur dann ein großer Segen werden, wenn er dem Ruf Gottes folgte. Du wirst nie der Segen sein, zu dem Gott dich bestimmt hat, wenn du nicht in deinem Lebenszweck entsprechend lebst.

Musste Abram etwas riskieren? Auf jeden Fall! Er musste alles Vertraute verlassen, all seine Sicherheiten, alles, was komfortabel und vertraut war. Er verließ Ur, die Stadt der Chaldäer, von der berichtet wird, dass es eine der höchstentwickelten Städte der antiken Welt war. Sie hatte Straßen aus Kopfsteinpflaster, ein unterirdisches Abwassersystem und war ein Handelszentrum. Abram verließ all das; er ließ sich auf ein Abenteuer des Glaubens ein und jagte der Bestimmung nach, die Gott für sein Leben hatte. Und indem er diesen Lebenszweck verfolgte, segnete Gott ihn und er wurde zum Segen.

Aber überleg einmal: Was wäre passiert, wenn er geblieben wäre? Was, wenn er gesagt hätte, „Hier bin ich sicher; ich bin ein gemachter Mann; ich habe ein schönes Haus und alles, was ich brauche. Ich denke, ich bleibe hier“? Wir würden noch nicht einmal seinen Namen kennen.

Verfolge deinen Lebenszweck und deine Bestimmung. Das ist der Ort von Gottes Segen.

Bayless Conley

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Du hast eine Lebensaufgabe - Andacht vom 13.04.2020
Heute möchte ich mit dir über deine Bestimmung und deinen Lebenszweck nachdenken. Lesen wir zunächst Epheser 2,10, wo es heißt: „Denn wir sind sein Gebilde, in Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.“

Das Wort vorher bezieht sich auf die Zeit vor Grundlegung der Welt. Der Apostel Paulus sagt in diesem Vers, dass Gott, noch bevor wir geboren wurden, gute Werke vorbereitet hat, die wir ausführen sollen. Gott hat entschieden, dass wir bestimmte Dinge tun sollen.

Der gleiche Vers lautet in der Neuen evangelistischen Übersetzung: In Jesus sind wir Gottes Meisterstück. Er hat uns geschaffen, dass wir gute Werke tun, gute Taten, die er für uns vorbereitet hat, damit wir sie in unserem Leben ausführen. Das gefällt mir.

Man könnte es auch so formulieren: „Du wurdest zu einem einmaligen Zweck erschaffen. Und genau den solltest du in deinem Leben erfüllen.“

In Philipper 3,12 sagt Paulus: „Nicht, dass ich es schon ergriffen habe oder schon vollendet bin; ich jage ihm aber nach, ob ich es auch ergreifen möge, weil ich auch von Jesus ergriffen bin.“

Der Ausdruck „ich jage ihm aber nach“ heißt wörtlich „ich verfolge“. Was verfolgt Paulus hier? Er verfolgt seine Bestimmung, seinen Lebenszweck!

Auf dem Weg nach Damaskus ergriff Jesus Saulus von Tarsus aus einem bestimmten Grund. Es steckte eine Absicht, ein Zweck dahinter. Von dem Tag an, als Jesus Besitz von ihm ergriff, wurde das Leben von Paulus zu einer ständigen Suche nach der Antwort auf die Frage: „Gott, warum hast du mich ergriffen? Was ist meine Bestimmung?“

Was will ich damit sagen? Dein Leben hat einen von Gott „handgefertigten“ Zweck. Es gibt eine Lebensaufgabe, für die du einmalig geschaffen und begabt wurdest!

Bayless Conley

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Strecke dich nach großem Glauben aus - Andacht vom 12.04.2020
In der heutigen Andacht wollen wir uns die dritte Ebene des Glaubens anschauen. Wir finden sie in Matthäus 8,5-10, wo es heißt: „Als er aber nach Kapernaum hineinkam, trat ein Hauptmann zu ihm, der ihn bat und sprach: Herr, mein Diener liegt zu Hause gelähmt und wird schrecklich gequält. Und Jesus spricht zu ihm: Ich will kommen und ihn heilen. Der Hauptmann aber antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht würdig, dass du unter mein Dach trittst; aber sprich nur ein Wort und mein Diener wird gesundwerden. Denn auch ich bin ein Mensch unter Befehlsgewalt und habe Soldaten unter mir; und ich sage zu diesem: Geh hin, und er geht; und zu einem anderen: Komm, und er kommt; und zu meinem Knecht: Tu dies, und er tut’s. Als aber Jesus es hörte, wunderte er sich und sprach zu denen, die nachfolgten: „Wahrlich, ich sage euch, bei keinem in Israel habe ich so großen Glauben gefunden.“

In den vergangenen Andachten sahen wir, dass die erste Ebene des Glaubens kein Glaube ist, die zweite Ebene ist kleiner Glaube und die dritte Ebene ist großer Glaube.

Großer Glaube sagt: „Herr, dein Wort ist genug.“ Der Hauptmann sagte: „Sprich nur ein Wort.“ Er verstand die Autorität der Worte von Jesus. Er sagte: „Jesus, du musst nichts weiter tun, als es zu sagen. Du musst noch nicht einmal in mein Haus kommen. Ich muss nichts sehen. Dein Wort ist der einzige Beweis, den ich brauche.“

Großer Glaube sagt: „Herr, dein Wort ist der einzige Beweis, den ich brauche. Die Situation muss nicht anders aussehen und ich muss mich nicht anders fühlen. Dein Wort genügt. Ich brauche keine andere Bestätigung. Es spielt keine Rolle, was die Umstände sagen. Herr, mit deinem Wort ist die Sache für mich erledigt.“

Das ist großer Glaube, und das ist es, wonach wir uns ausstrecken sollten.

Bayless Conley
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Samstag, 11. April 2020
Ziehe nicht die Sorgen von morgen über die Sonne von heute - Andacht vom 11.04.2020
In unserer gestrigen Andacht haben wir über die erste Ebene des Glaubens nachgedacht: kein Glaube. Wir haben erfahren, dass Unglaube auf der Annahme beruht, wir seien Gott gleichgültig, und dass ein solches Denken nicht der Wahrheit entspricht. Du liegst Gott am Herzen!

Heute schauen wir uns die zweite Ebene des Glaubens an. Wir finden sie in den Worten von Jesus in Matthäus 6,30-34, wo er sagt: „Wenn aber Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen? So seid nun nicht besorgt, indem ihr sagt: Was sollen wir essen? Oder: Was sollen wir trinken? Oder: Was sollen wir anziehen? Denn nach diesem allen trachten die Heiden; denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles benötigt. Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden. So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag! Denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat an seinem Übel genug.“

Die zweite Ebene des Glaubens ist Kleinglaube. Wir sehen in diesem Abschnitt, dass Kleinglaube ein besorgter Glaube ist – besorgt wegen morgen und beschäftigt mit dem Mangel statt mit Gott.

Kleingläubige Menschen glauben zwar, dass Gott sich um sie kümmert, doch ihre Blickrichtung ist falsch. Sie konzentrieren sich auf die Fragen: „Was werde ich essen? Was werde ich anziehen? Wie werde ich zurechtkommen?“

Das sind alles legitime Fragen und dein himmlischer Vater weiß, dass du all das brauchst. Anstatt dich aber auf deinen Mangel zu konzentrieren und dich wegen morgen zu sorgen, indem du Wolken von morgen über den heutigen Sonnenschein ziehst, solltest du dich lieber auf Gott konzentrieren. Darauf, dass er genug ist. Konzentriere dich auf seine Fürsorge und überfließende Liebe. Führe kein Leben im Kleinglauben.

Bayless Conley

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