Samstag, 7. Dezember 2024
Monatsbrief Dezember 2024
Zu dieser Zeit des Jahres denke ich sehr gerne über die Geburt von Jesus nach. In dieser Geschichte finden wir einige Personen, die mich sehr an manche Leute in unserer heutigen Zeit erinnern: Menschen, die auf der Suche sind.

Zu ihnen gehörten zum Beispiel die weisen Männer. Sie waren Suchende, und zum ersten Mal lesen wir in Matthäus 2,1-2 von ihnen: "Als nun Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa, in den Tagen des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem, die sprachen: Wo ist der neugeborene König der Juden? Denn wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, um ihn anzubeten!"

Wahrscheinlich kennst du die Geschichte. Die weisen Männer folgten dem Stern den ganzen Weg bis nach Bethlehem, wo sie Jesus und seine Mutter Maria fanden. Sie fielen nieder, um Jesus anzubeten, und brachten ihm ihre Gaben – Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Diese Weisen waren begierig nach der Wahrheit. Sie suchten Gott, also sprach Gott durch die Schöpfung zu ihnen – durch die Sterne. Ist es nicht so? Wer still genug ist, um das Flüstern der Schöpfung zu hören und klug genug, um zu erkennen, dass sie das Werk eines Meisters ist – der wird früher oder später bei Jesus landen.

Vor einigen Jahren ging ich mit ein paar Freunden für acht Tage auf einen Wanderausflug. Wir brauchten eineinhalb Tage, um an unser Ziel zu gelangen. Dort campten wir fünf Tage lang und wanderten dann wieder eineinhalb Tage zurück. Wenn du schon einmal weit entfernt von jeder Zivilisation gecampt hast, weißt du, wie gut es ist, gefriergetrocknetes Essen mitzunehmen, weil es sehr leicht ist. Du musst nur Wasser hinzufügen. Außerdem aßen wir ein paar Forellen, die wir gefangen hatten.

Wenn man eine Woche lang nichts Anderes gegessen und nur gefiltertes Wasser aus dem Fluss getrunken hat, fängt man an, sich nach Dingen wie einem Hamburger zu sehnen, dicht gefolgt von einer heißen Dusche. So ging es auch mir, als wir unseren Weg zurück in die Zivilisation antraten. Der Gedanke daran begleitete mich auf dem ganzen Rückweg.

Als wir fast wieder bei den Autos angekommen waren, kam uns auf dem Weg ein Paar entgegen. Wir gingen zur Seite, um sie vorbeizulassen, und sagten freundlich "Hallo." Nachdem sie vorbeigegangen waren, sagte der Heilige Geist zu mir: "Geh und sprich mit ihnen." Meine Gedanken drehten sich immer noch um Hamburger und eine heiße Dusche, aber der Heilige Geist ließ mich nicht in Ruhe. Wieder und wieder sagte er: "Ich will, dass du mit ihnen sprichst." Schließlich nahm ich meinen Rucksack herunter, legte ihn auf einen Felsen und rannte dem Mann und seiner Freundin nach. Inzwischen waren sie etwa vierhundert Meter den Wanderweg hinaufgegangen. Ich rief: "Hey!" Der Mann drehte sich um und ich sagte: "Wir sind uns vor ein paar Minuten auf dem Weg begegnet. Ich habe das Gefühl, dass ich euch etwas sagen soll." Er hob eine Augenbraue und sah mich an. Ich fragte: "Du bist auf der Suche, oder? Du suchst die Wahrheit. " "Nun, das tue ich tatsächlich", sagte er. "Du bist schon der Zweite, der mich heute anhält und mir das sagt." Ich erwiderte: "Das hat Gott mir gesagt. Und darüber hinaus hat er mir aufgetragen, dir zu sagen, dass dich deine Reise zu Jesus Christus führen wird." Als er das hörte, verdrehte er die Augen, wandte sich von mir ab und er und seine Freundin gingen weiter.

Dieser Mann war sehr interessiert daran, was ich zu sagen hatte, bis ich Jesus erwähnte. Er war mir sehr ähnlich – denn auch ich suchte die Wahrheit an den falschen Orten. Aber letzten Endes führte mich meine Suche zu Jesus. Und ich bin überzeugt, das gilt für jeden, der aufrichtig nach der Wahrheit sucht.

Die Weisen in der Weihnachtsgeschichte und der Mann auf dem Wanderweg erinnern mich an all die vielen suchenden und zerbrochenen Menschen dieser Welt. Sie sind auf der Suche nach der Wahrheit, doch so viele von ihnen haben dafür eine völlig falsche Richtung eingeschlagen.

Die gute Nachricht ist, dass wir sie auf Jesus hinweisen können – und dies auch dank deiner Unterstützung. Wir können ihnen helfen, durch eine Beziehung mit Jesus Hoffnung, Leben und Frieden zu finden.

Deshalb bin ich so dankbar für Freunde wie dich. Du trägst dazu bei, dass wir an der Schwelle zum neuen Jahr noch mehr Menschen mit der errettenden Botschaft von Jesus erreichen können. Ich bin so dankbar dafür!

Bayless Conley

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Andachtsbuchs 'Antworten für jeden Tag' von Bayless Conley,
erhältlich unter https://bayless-conley.de/

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Empfindest du noch Freude? - Andacht vom 30.11.2024
In der gestrigen Andacht habe ich dich gebeten, einmal darüber nachzudenken, ob Gott in dein Leben eingreifen muss, um dich geistlich neu zu beleben. Vielleicht spürst du es, aber du bist dir nicht ganz sicher.

In den kommenden Tagen möchte ich dir ein paar Kennzeichen zeigen, anhand derer du prüfen kannst, ob du eine geistliche Erweckung in deinem Leben brauchst.

Das erste Kennzeichen finden wir in Psalm 85: einen Mangel an Freude. Schau dir die Worte in Vers 7 an: "Willst du uns nicht lieber neues Leben schenken, damit dein Volk sich wieder an dir freuen kann?"

Wenn eine Person mürrisch und geistlich depressiv ist, freudlos und mutlos, ist das ein sicheres Zeichen, dass eine Neubelebung nötig ist.

Du sagst jetzt vielleicht: "Wenn sich nur meine Umstände ändern würden, dann könnte ich mich freuen." Aber Freude ist nicht von deinen Umständen abhängig. Lass mich ein gutes Beispiel dafür nennen.

In 2. Korinther 8,1-2 heißt es: "Und nun, liebe Freunde, möchte ich euch berichten, was Gottes Gnade in den Gemeinden Mazedoniens bewirkt hat. Obwohl sie schwere Zeiten durchgemacht haben, sind sie voll Freude und haben trotz ihrer Armut viel gegeben."

Beachte die Formulierung. Die Mazedonier hatten keine kleinen Probleme. Es waren "schwere Zeiten". Sie erlebten tiefe Armut und großen Mangel in ihrem Leben und dennoch hatten sie überschwängliche Freude.

Was war ihr Geheimnis? Sie lebten in der Gnade Gottes. Mehr als alles andere ist Freude von dem Verständnis der Gnade Gottes abhängig, von dem Wissen, dass Gottes Gnade am Wirken ist, selbst in schweren Zeiten.

Wenn du heute keine Freude empfindest, bitte den Geist Gottes, dein Herz zu erfüllen. Wenn du das tust, wird Freude da sein, ungeachtet dessen, was du erlebst.

Bayless Conley

Jetzt die zur Andacht passende Sendung ansehen: "Probleme überwinden – Frieden finden – Harrison Conley": https://bayless-conley.de/sendung/probleme-ueberwinden-frieden-finden-harrison-conley/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=dd26f34304-EMAIL_CAMPAIGN_DE_TA_2024_11_30&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-dd26f34304-1204795358&mc_cid=dd26f34304&mc_eid=f8d59153c2

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Hat dein Glaube noch Schwung? - Andacht vom 29.11.2024
Psalm 85,7 stellt eine eindringliche Frage: "Willst du uns nicht wiederbeleben, dass dein Volk an dir sich freue?"

Beachte, dass der Psalmist "wieder" sagt. Es scheint also so, als ob die Nation Israel schonmal in einem Zustand der Erweckung war, dieser aber nachgelassen hatte und abgeebbt war. Nun befanden sie sich in einer Lage, in der sie wieder neu belebt werden mussten. Vielleicht bist auch du heute in einer solchen Situation?

Neubelebung könnte man so umschreiben: Der Geist zieht voller Elan in einen Körper ein, der zu sterben drohte. Das ist eine gute Definition. Etwas muss neu belebt werden, wenn es am Sterben ist oder wenn es seine Stärke oder den Schwung verloren hat.

Erweckung bringt neues Leben. Sie bringt frische Spannkraft. Sie bringt neuen Schwung und Elan in etwas hinein, das in einem geschwächten oder sterbenden Zustand ist.

In 2. Timotheus 1,6 schreibt Paulus an Timotheus: "Fache die Gnadengabe Gottes an, die in dir ist." Das Wort anfachen bedeutet wörtlich neu entzünden. Mit anderen Worten, es war einmal ein Feuer vorhanden, das aber nur noch schwach brennt. Und jetzt braucht es neuen Brennstoff und muss versorgt werden.

Eine Übersetzung formuliert es so: Entfache neu die Glut und die Flamme der Gnadengabe Gottes, das innere Feuer.

Vielleicht hast auch du dich in letzter Zeit geistlich flach und träge gefühlt. Vielleicht ist das Feuer, das einst heiß für Gott brannte, nur noch eine schwache Glut. Wenn das so ist, ist es höchste Zeit, diese Glut neu zu entzünden und die Flamme von dem, was Gott in dich gelegt hat, kräftig anzufachen.

Wenn Gott dann in deinem Leben wirkt, wirst du feststellen, dass dein Leben wieder ganz neu mit Sinn erfüllt wird und du erneut Freude an Gott hast.

Bayless Conley

Jetzt die zur Andacht passende Sendung ansehen: "Neu erfrischt – Wege aus geistlich dürren Zeiten": https://bayless-conley.de/sendung/neu-erfrischt-wege-aus-geistlich-duerren-zeiten/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=767e06ec09-EMAIL_CAMPAIGN_DE_TA_2024_11_29&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-767e06ec09-1204795358&mc_cid=767e06ec09&mc_eid=f8d59153c2

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Bete voller Glauben! - Andacht vom 28.11.2024
In den Andachten der vergangenen Tage haben wir über Glauben nachgedacht – wie echter Glaube aussieht und welche Beweggründe Gott Freude machen.

In Jakobus 5,15 erfahren wir: "Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten und der Herr wird ihn aufrichten und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden."

Jakobus will uns klarmachen, dass Gott auf unser Gebet antworten wird, wenn wir im Glauben beten. In diesem Vers wird uns gesagt, dass Gott einen Kranken durch sein Gebet tatsächlich heilen und aufrichten kann.

Woraus besteht das Gebet des Glaubens? Es gibt drei Bestandteile, die wir alle in den letzten paar Tagen angesprochen haben.

Das Gebet des Glaubens ist ein Gebet,

1. das beständig ist. Es schwankt nicht hin und her. Es ist in Gottes Verheißung verankert.

2. dem entsprechende Taten folgen.

3. das aus den richtigen Motiven gebetet wird.

Jakobus nennt Elia als Beispiel für einen Menschen, der voller Glauben betete. Lies diese Geschichte in 1. Könige 17-18 doch einmal selbst nach! Dort siehst du, dass Gott durch das Gebet des Glaubens den Himmel verschloss und kein Regen mehr fiel. Und dann, durch ein weiteres Gebet des Glaubens, wurde der Himmel wieder geöffnet und es regnete wieder.

Elia brachte seinen Glauben zum Ausdruck, als er sagte, dass er das Geräusch vom Rauschen des Regens hörte. Er traf diese Aussage, bevor auch nur eine Wolke am Himmel zu sehen oder ein Tropfen Regen gefallen war!

Wenn du und ich nicht in unserem Glauben schwanken, wenn wir unseren Glauben durch übereinstimmende Taten zum Ausdruck bringen und wenn wir aus den richtigen Beweggründen heraus beten, wird Gott handeln. So sicher, wie Elia im Glauben den Regen hörte, kannst auch du den „Regen“ hören – ganz gleich wofür er in deinem Leben steht. Das ist das Gebet des Glaubens.

Bayless Conley

Jetzt die zur Andacht passende Sendung ansehen: "Was du über Glauben wissen solltest 2":
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Was dein Herz mit Gottes Versorgung zu tun hat - Andacht vom 27.11.2024
In Matthäus 6,25-26 fasst Jesus alles zusammen, was wir in den letzten Andachten angesprochen haben: "Deshalb sage ich euch: Seid nicht besorgt für euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch für euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Seht hin auf die Vögel des Himmels, dass sie weder säen noch ernten, noch in Scheunen sammeln und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel wertvoller als sie?"

In den Versen davor sagt uns Jesus, dass Gott unser Herz gehört, wenn er in unserem Geben wirklich an erster Stelle steht. Wenn er unser Herz besitzt, dann kann er uns führen und allen unseren Nöten begegnen, sodass wir uns keine Sorgen machen müssen.

Er ernährt die Vögel. Er wird auch dich ernähren und dich versorgen. Deshalb mach dir keine Gedanken, ob du immer genug zu essen, genug zu trinken oder ein Dach über dem Kopf haben wirst. Gehorche ihm, vertraue ihm und erwarte von ihm, dass er sich kümmert.

Matthäus 6,33 sagt: "Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden!"

Bayless Conley

Möchtest du das Thema vertiefen? Dann sieh dir die folgende Sendung an: "Psalm 23 - Wie Gott sich um dein Leben kümmert 1/2": https://bayless-conley.de/sendung/psalm-23-wie-gott-sich-um-dein-leben-kuemmert-1-2/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=19b4ef907a-EMAIL_CAMPAIGN_DE_TA_2024_11_27&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-19b4ef907a-1204795358&mc_cid=19b4ef907a&mc_eid=f8d59153c2

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So gehst du sicher durchs Leben - Andacht vom 26.11.2024
In Matthäus 6,22-24 beschreibt Jesus welche Auswirkung es hat, wenn unser Herz ganz Gott gehört: "Dein Auge ist das Fenster deines Körpers. Ein klares Auge lässt das Licht bis in deine Seele dringen. Ein schlechtes Auge dagegen sperrt das Licht aus und stürzt dich in Dunkelheit. Wenn schon das, was du für Licht hältst, in dir Dunkelheit ist, wie dunkel wird dann erst die Dunkelheit sein!"

Auch wenn es vielleicht nicht so aussieht, spricht Jesus hier über das Herz.

In den vorherigen Andachten ging es um Folgendes: Wenn du Gott etwas aus den richtigen Motiven herausgibst, gehört ihm dein Herz. Wenn Gott dein Herz besitzt, kann er dich führen. Das ist Gottes „Leitsystem“. Er leitet dich durch dein Herz.

Darum geht es im Grunde auch in diesem Sinnbild. Überleg einmal, welche Rolle Licht spielt, wenn du versuchst, auf einem engen und unebenen Weg zu laufen. Wenn deine Augen Licht haben, kannst du den Weg erkennen. Deine Augen sind ein eingebautes Leitsystem, wenn Licht da ist, nicht wahr?

Und weißt du was? Du hast ein Leitsystem, das Gott benutzt, um dich zu führen. Dieses Leitsystem ist dein Herz. Wenn Gott dein Herz besitzt, kann er anfangen, dich dadurch zu leiten. Du kannst überall hingehen, wo er dich hinschickt. Und interessanterweise drückt sich die Treue unseres Herzens auch durch unser Geben aus.

Bayless Conley

Möchtest du das Thema vertiefen? Dann sieh dir die folgende Sendung an: "Sicher durchs Leben": https://bayless-conley.de/sendung/sicher-durchs-leben/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=f1b2dd8fe7-EMAIL_CAMPAIGN_DE_TA_2024_11_26&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-f1b2dd8fe7-1204795358&mc_cid=f1b2dd8fe7&mc_eid=f8d59153c2

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Es geht um dein Herz - Andacht vom 25.11.2024
Während der letzten Andachten haben wir gelernt, wie wichtig unsere Motive beim Geben, Beten und Fasten sind. In Matthäus 6,19-21 befasst sich Jesus weiter mit Fragen des Herzens: "Sammelt keine Reichtümer hier auf der Erde an, wo Motten oder Rost sie zerfressen oder Diebe einbrechen und sie stehlen können. Sammelt eure Reichtümer im Himmel, wo sie weder von Motten noch von Rost zerfressen werden und vor Dieben sicher sind. Denn wo dein Reichtum ist, da ist auch dein Herz."

Wie sammelt man Schätze im Himmel? Jesus sagte dem reichen Jüngling: Verkaufe, was du hast, gib es den Armen und du wirst einen Schatz im Himmel haben. Also geben, um Menschen zu helfen, in einen christlichen Dienst geben, in Gottes Reich investieren, anstatt Güter anzuhäufen – so sammeln wir Schätze im Himmel.

Aber beachte, dass Jesus des Weiteren sagte: "... wo dein Reichtum ist, da ist auch dein Herz." Jesus hat hier nicht das Thema gewechselt. Der Kern der Sache ist das Herz. Darum geht es bei dem, was Jesus hier lehrt.

Eine reine Herzenshaltung – das richtige Herzensmotiv – ist das, was Gott am wichtigsten ist. Das gilt, ganz gleich ob du nun gibst, betest oder fastest. Er will, dass du diese Dinge aus den richtigen Gründen tust.

Der Wunsch, Menschen zu helfen; der Wunsch, deine Liebe zu Gott und seinem Reich zum Ausdruck zu bringen – das sind die richtigen Gründe.

Jesus sagt, wenn deinem Handeln die richtigen Motive zugrunde liegen, dann sammelst du Schätze im Himmel.

Bayless Conley

Möchtest du das Thema vertiefen? Dann sieh dir die folgende Sendung an: "Den König anbeten": https://bayless-conley.de/sendung/den-konig-anbeten/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=57bd3c472a-EMAIL_CAMPAIGN_DE_TA_2024_11_25&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-57bd3c472a-1204795358&mc_cid=57bd3c472a&mc_eid=f8d59153c2

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Sammle Schätze im Himmel - Andacht vom 24.11.2024
Wie wir in der gestrigen Andacht gelernt haben, sind Gott die Motive unseres Herzens sehr wichtig. In Matthäus 6,6 und in Matthäus 6,17-18 lesen wir noch mehr über eine Herzenshaltung nach Gottes Maßstäben.

Zuerst spricht Jesus unsere Herzenshaltung beim Beten an: Wenn du betest, geh an einen Ort, wo du allein bist, schließ die Tür hinter dir und bete in der Stille zu deinem Vater. Dann wird dich dein Vater, der alle Geheimnisse kennt, belohnen. (Matthäus 6,6)

Als Nächstes befasst er sich mit unserer Herzenseinstellung beim Fasten: "Wenn du fastest, so salbe dein Haupt und wasche dir das Gesicht. Dann wird niemand auf den Gedanken kommen, dass du fastest, außer deinem Vater, der weiß, was du in aller Stille tust. Und dein Vater, der alle Geheimnisse kennt, wird dich dafür belohnen." (Matthäus 6,17-18)

Jesus will, dass du und ich mit der richtigen Haltung beten und nicht das Lob von anderen suchen. Und dasselbe gilt für das Fasten. Wenn du fastest, dann solltest du es nicht jeden wissen lassen.

Wenn jemand zu dir während des Fastens sagt: "Kommst du heute mit zum Mittagessen? " und du antwortest: "Ich kann nicht, ich faste", dann denkt der andere: "Wow, ist der geistlich!", aber das ist dann auch dein ganzer Lohn – genieße ihn also.

Was will Jesus damit sagen? Wenn wir den Armen etwas geben, wenn wir beten, wenn wir fasten, dann sollten wir es nicht tun, um Beifall oder Anerkennung von Menschen zu bekommen. Wir sollten es aus Gehorsam Gott gegenüber und aus Liebe zu unseren Mitmenschen tun oder weil wir einfach gerade jemandem helfen wollen, der versucht, den heutigen Tag zu überstehen.

Das ist der Grund, warum wir das alles tun sollten. Das ist die richtige Herzenshaltung.

Bayless Conley

Möchtest du das Thema vertiefen? Dann sieh dir die folgende Sendung an: "Gott sieht, weiß Bescheid und belohnt": https://bayless-conley.de/sendung/gott-sieht-weiss-bescheid-und-belohnt/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=deb21a2459-EMAIL_CAMPAIGN_DE_TA_2024_11_24&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-deb21a2459-1204795358&mc_cid=deb21a2459&mc_eid=f8d59153c2

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Wie sieht deine Herzenshaltung aus? - Andacht vom 23.11.2024
Matthäus 6,1-4 sagt uns einige wichtige Dinge über das Geben: "Nehmt euch in Acht! Wenn ihr Gutes tut, dann tut es nicht öffentlich, nur damit ihr bewundert werdet. In diesem Fall dürft ihr nicht erwarten, von eurem Vater im Himmel belohnt zu werden. Wenn du einem Bedürftigen etwas gibst, posaune es nicht heraus, wie es die Heuchler tun, die in den Synagogen und auf den Straßen mit ihren Wohltaten angeben, nur um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen! Ich versichere euch: Das ist der einzige Lohn, den sie jemals dafür erhalten werden. Wenn du jemandem etwas gibst, dann sag deiner linken Hand nicht, was deine rechte tut. Gib in aller Stille, und dein Vater, der alle Geheimnisse kennt, wird dich dafür belohnen."

Jesus weist uns auf eine Wahrheit hin, die für uns Christen sehr wichtig ist: Geben ist eine Sache des Herzens.

Gott wird dein Geben nicht anerkennen, wenn du beim Geben in deinem Herzen denkst: "Ich will, dass jeder weiß, was ich tue. Ich will Beachtung finden, wenn ich gebe. Ich will, dass jeder weiß, wie freigebig und gütig ich bin und was für ein großzügiges Herz ich habe."

Wir sollten mit unverfälschten Motiven geben. Und wenn wir geben, dann sollten wir nicht geben, um von Menschen gesehen zu werden. Wir sollten mit einem aufrichtigen Herzen geben. Dann wird Gott uns belohnen. Das mag sich nicht direkt in Geld auszahlen, aber es wird sich in spürbaren Segnungen bemerkbar machen, die andere Leute wahrnehmen können.

Wenn kein anderer weiß, dass du die zusätzlichen hundert Euro gegeben hast, mach dir deswegen keine Sorgen. Gott sieht es. Jeder wird erkennen, dass Gottes Segen in deinem Leben ist.

Wenn du also gibst, überprüfe dein Herz und vergewissere dich, dass du aus den richtigen Motiven herausgibst.

Bayless Conley

Möchtest du das Thema vertiefen? Dann sieh dir die folgende Sendung an: "Die Anatomie Gottes 1/2": https://bayless-conley.de/sendung/die-anatomie-gottes-1-2/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=922864e2b9-EMAIL_CAMPAIGN_DE_TA_2024_11_23&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-922864e2b9-1204795358&mc_cid=922864e2b9&mc_eid=f8d59153c2

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So denkt Gott über das Geben - Andacht vom 22.11.2024
In Markus 10,17-22 lesen wir Folgendes: Und als er auf den Weg hinausging, lief einer herbei, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: "Guter Lehrer, was soll ich tun, damit ich ewiges Leben erbe?" Jesus aber sprach zu ihm: "Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als nur einer, Gott. Die Gebote weißt du: Du sollst nicht töten; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst nichts vorenthalten; ehre deinen Vater und deine Mutter!" Er aber sagte zu ihm: "Lehrer, dies alles habe ich befolgt von meiner Jugend an." Jesus aber blickte ihn an, gewann ihn lieb und sprach zu ihm: "Eins fehlt dir. Geh hin, verkaufe alles, was du hast und gib den Erlös den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben, und komm, folge mir nach!" Er aber ging, entsetzt über das Wort, traurig weg, denn er hatte viele Güter.

Das ist ein interessanter Text, nicht wahr?! Dieser Mann besaß viele Güter und es liegt nahe, dass die Güter auch ihn besaßen. Traurig ging er von seinem Gespräch mit Jesus weg.

Als Jesus diesen Mann traf, kam er direkt auf den zentralen Punkt zu sprechen, auf das, was sein Leben kontrollierte. Es war die Einstellung, die der junge Mann zu seinem Besitz hatte. Dieser Mann liebte seinen Besitz, den Reichtum und die Dinge in seinem Leben mehr als Jesus.

Ich möchte dich heute fragen: Wo stehst du? Hast du dir von der Welt einreden lassen, dass du dein Leben auf die Güter gründen sollst, die du ansammelst? Oder liebst du Gott wirklich mehr als alles andere?

Bayless Conley

Möchtest du das Thema vertiefen? Dann sieh dir die folgende Sendung an: "Alles, was du brauchst: Jesus!": https://bayless-conley.de/sendung/alles-was-du-brauchst-jesus/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=b0c2d6f0ee-EMAIL_CAMPAIGN_DE_TA_2024_11_22&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-b0c2d6f0ee-1204795358&mc_cid=b0c2d6f0ee&mc_eid=f8d59153c2

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