Samstag, 13. Mai 2023
Was Geschenke bewirken können - Andacht vom 18.03.2023
Manchmal reicht es nicht aus, Versöhnung mit einem anderen Menschen nur durch Worte anzustreben. Manchmal muss man sich noch auf eine andere Ebene begeben. Sieh dir dazu Sprüche 18,16 an: "Ein Geschenk kann Türen öffnen; es kann dich mit wichtigen Menschen zusammenbringen!"

Manchmal könnte es nicht schaden, demjenigen etwas zu schenken, mit dem man sich versöhnen will. Eine andere Übersetzung sagt es so: "Ein Geschenk bahnt einen Weg."

Wenn ein Freund oder eine Freundin beleidigt ist und die Streitigkeiten wie eiserne Riegel vor einem verschlossenen Tor sind, dann kann ein Geschenk den Weg freimachen. Die Living Bible sagt: Ein Geschenk wirkt Wunder. In Sprüche 21,14 heißt es: "Eine Gabe im Verborgenen wendet Zorn ab ..."

Es ist wichtig zu verstehen, dass beide Stellen, Sprüche 18,16 und 21,14, eigentlich im negativen Sinn gemeint sind. Sie sprechen von der Wirkung eines Geschenks zur Bestechung. Das Buch der Sprüche ist in dieser Hinsicht vorbildlich, indem es uns die positive und negative Perspektive zeigt. Es ist wahr (auch wenn ich es nicht gutheiße!), dass ein Bestechungsgeschenk Türen öffnen kann, die sich sonst nicht geöffnet hätten.

Aber auf positive Weise ist es auch wahr, dass ein Geschenk Wunder bewirken kann. Es geht nicht darum, die Gunst von jemandem zu erkaufen, aber ein aufrichtiges Geschenk kann ein sehr starkes Mittel der Kommunikation sein. Das Wichtige dabei ist deine Motivation.

Ein Geschenk kann sagen: "Du bist mir so wichtig, dass ich etwas von meinem hart verdienten Geld genommen und dies für dich gekauft habe." Ein Geschenk hat die Kraft, eine Situation auf eine andere Ebene zu bringen, um eine Beziehung wiederherzustellen.

Bayless Conley

Möchtest du das Thema vertiefen? Dann sieh dir die folgende Sendung an: "Tu anderen etwas Gutes": https://bayless-conley.de/sendung/tu-anderen-etwas-gutes/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=eb6deca3af-EMAIL_CAMPAIGN_DE_TA_2023_03_18&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-eb6deca3af-1204795358&mc_cid=eb6deca3af&mc_eid=f8d59153c2

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Andachtsbuchs 'Antworten für jeden Tag' von Bayless Conley,
erhältlich unter https://bayless-conley.de/

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Hörst du dem anderen wirklich zu? - Andacht vom 17.03.2023
In Sprüche 18,2 wird uns eine wichtige Warnung gegeben: "Ein Dummkopf bemüht sich erst gar nicht, etwas zu begreifen – er will bloß zu allem seine Meinung sagen."

Wir verfallen nur allzu leicht in die Rolle solch eines Dummkopfes, wenn es um Konflikte geht. Anstatt, dass wir versuchen, den anderen zu verstehen, wollen wir ihm eher unseren eigenen Schmerz begreiflich machen.

Genau wie ich hast du vermutlich auch schon öfter sowas gesagt, wie: "Sieh die Sache doch mal mit meinen Augen. Du musst verstehen, warum ich verletzt bin. Du musst verstehen, warum ich so reagiert habe, wie ich reagiert habe. Du musst doch begreifen, dass ich recht habe."

Wenn wir so reden, zeigt das, dass wir eigentlich nicht daran interessiert sind, den Standpunkt der anderen Person wirklich zu verstehen und zu einvernehmlichem Frieden zu gelangen. Wir wollen nur unsere Meinung, unseren Schmerz und unsere Argumente zum Ausdruck bringen.

Die Bibel sagt, dass sich so nur ein dummer Mensch verhält. Ich gebe gern als Erster zu, dass ich mehr als einmal dieser Dummkopf war. Aber wir sollten lernen, zuzuhören und zu verstehen.

Im Anschluss an das Zuhören und Verstehen sollten wir sagen: "Ich kann verstehen, was du meinst und es tut mir leid." Dieser Satz bedeutet nicht: "Ich verstehe, was du meinst und es tut mir leid, dass du so ein Idiot bist." Es bedeutet: "Ich habe dir zugehört, ich kann dich verstehen und es tut mir leid." Nicht mehr und nicht weniger. "Bitte vergib mir."

Es ist erstaunlich, wie schwer manchen Menschen diese Worte über die Lippen kommen. In der Tat ist es schockierend festzustellen, wie wenige Menschen wissen, wie man um Verzeihung bittet. Sie bieten dem anderen die Rose einer Entschuldigung an, überreichen sie aber mit dem dornigen Stiel zuerst.

Sei kein Dummkopf. Höre zu, um zu verstehen.

Bayless Conley

Möchtest du das Thema vertiefen? Dann sieh dir die folgende Sendung an: "Neustart zum Frieden": https://bayless-conley.de/sendung/neustart-zum-frieden-bayless-conley-2/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=2dc34b08c9-EMAIL_CAMPAIGN_DE_TA_2023_03_17&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-2dc34b08c9-1204795358&mc_cid=2dc34b08c9&mc_eid=f8d59153c2

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Wie Gott Beziehungen heilt - Andacht vom 16.03.2023
Sprüche 18,19 sagt uns: "Sich mit einem gekränkten Bruder zu versöhnen ist schwieriger, als eine stark befestigte Stadt einzunehmen. Ein Streit trennt zwei Freunde wie ein Tor mit eisernen Riegeln."

Die "befestigte Stadt", von der hier die Rede ist, ist eine Stadt mit Stadtmauern, die bewacht wird. Man kann also nicht einfach vor das Tor einer befestigten Stadt ziehen und die Kapitulation verlangen. Es bedarf einer durchdachten Strategie, um solch eine Stadt einzunehmen. Man muss alles durchdenken und einen Plan entwickeln.

Es bedeutet auch, dass unermüdlicher Einsatz nötig sein wird. Und sehr wahrscheinlich wird man sich dabei in Gefahr begeben. Ja, es ist unmöglich, eine befestigte Stadt einzunehmen, ohne Risiken einzugehen, ohne sich selbst angreifbar zu machen.

Das trifft auch zu, wenn ein guter Freund oder eine gute Freundin gekränkt ist. Es bedarf sorgfältiger Planung und ernsthafter Bemühungen, und manchmal müssen wir uns auch verletzbar machen, obwohl wir das nicht wollen.

Vielleicht hast du heute mit einer zerbrochenen Beziehung zu kämpfen. Vielleicht hast du dich noch nicht um Heilung in dieser Beziehung bemüht, weil du nicht weißt, wie du das machen sollst. Es fängt immer mit Gebet an. Du solltest mit Gott über den anderen und über dich selbst sprechen und dann gehe hin und rede mit der betreffenden Person.

Wenn du es dann tust – bitte lies jetzt sehr genau –, sollte es nicht mit der Absicht geschehen zu beweisen, dass du im Recht bist. Recht zu haben ist nicht das Ziel. Das Ziel ist Frieden. Meistens ist es wichtiger, barmherzig zu sein, als recht zu haben.

Wenn du dich um eine Lösung bemühst, damit der andere deine Sichtweise versteht und du beweisen kannst, dass du recht hast, behältst du vielleicht recht, schließt aber nie Frieden.

Wenn du dich bemühst, eine gekränkte Person zu gewinnen, dann höre ihr gut zu und versuche, ihre Sichtweise nachzuvollziehen. Sei bereit zu hören und nicht nur gehört zu werden. Auch wenn es schwierig ist, kannst du so zu Frieden gelangen und erleben, dass eine zerbrochene Beziehung heil wird.

Bayless Conley

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Freunde https://bayless-conley.de/sendung/freunde-2/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=9289548854-EMAIL_CAMPAIGN_DE_TA_2023_03_16&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-9289548854-1204795358&mc_cid=9289548854&mc_eid=f8d59153c2

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Strebe nach Frieden mit deinen Mitmenschen - Andacht vom 15.03.2023
In 1. Petrus 3,10-11 gibt uns Petrus eine wichtige Anweisung für unsere Beziehungen zu anderen Menschen: Denn in der Schrift heißt es: "Wenn du ein glückliches Leben führen und gute Tage erleben willst, dann hüte deine Zunge vor bösen Worten und verbreite keine Lügen. Wende dich ab vom Bösen und tue Gutes. Bemüht euch, mit anderen in Frieden zu leben."

Ich möchte unsere Aufmerksamkeit auf das Ende des Verses lenken: Bemüht euch, mit anderen in Frieden zu leben.

Dieser Befehl wird in Hebräer 12,14 bekräftigt: "Jagt dem Frieden nach mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird."

Bitte achte auf den Anfang des Verses: "Jagt dem Frieden nach ... " Dem Frieden mit wie vielen Menschen sollen wir nachjagen? Mit jedem Menschen. Schließt das deine Nachbarn mit ein? Was ist mit deiner Mutter? Mit deinem Vater? Was ist mit deinen Kindern? Deinem Chef? Deinen Verwandten? Wie ist es mit der Person, die die besondere Gabe zu haben scheint, dir auf die Nerven zu gehen? Was ist mit denen, die gemein und unausstehlich sind?

Uns wird gesagt, wir sollen dem Frieden mit allen Menschen nachjagen. Das ist kein Vorschlag. Das ist eine Anweisung.

Diese Anweisung wird in Römer 14,19 noch weiter erläutert: "So lasst uns nun dem nachstreben, was dem Frieden und dem, was der gegenseitigen Erbauung dient."

Dinge, die ermutigen oder aufbauen, schaffen Frieden. Dinge, die niedermachen und herunterziehen, zerstören Frieden. Erinnere dich daran, wenn du das nächste Mal eine hitzige Diskussion mit deiner Ehefrau oder deinem Ehemann führst. Frag dich selbst: "Bauen diese Dinge, die ich gerade sage, meinen Partner auf? Oder ziehen sie ihn herunter?"

Jage dem Frieden mit allen Menschen nach, indem du dich für Worte und Taten entscheidest, die dein Gegenüber aufbauen.

Bayless Conley

Möchtest du das Thema vertiefen? Dann sieh dir die folgende Sendung an: "Suche Frieden und jage ihm nach": https://bayless-conley.de/sendung/suche-frieden-und-jage-ihm-nach/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=2b2f1c7f06-EMAIL_CAMPAIGN_DE_TA_2023_03_15&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-2b2f1c7f06-1204795358&mc_cid=2b2f1c7f06&mc_eid=f8d59153c2

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Wenn Gottes Pläne uns unsinnig erscheinen - Andacht vom 14.03.2023
In Josua 6,1-5 finden wir einen der seltsamsten Schlachtpläne aller Zeiten, der jedoch eine wichtige Lektion für uns enthält: Die Tore von Jericho waren fest verschlossen, weil sich die Bewohner vor den Israeliten fürchteten; niemand durfte hinein oder hinaus. Da sagte der Herr zu Josua: "Ich habe Jericho, seinen König und dessen starke Krieger in deine Hand gegeben. Dein Heer soll die Stadt einmal am Tag umrunden. Das soll sechs Tage lang geschehen. Dabei sollen sieben Priester vor der Lade hergehen, und jeder von ihnen soll ein Widderhorn tragen. Am siebten Tag sollt ihr die Stadt siebenmal umrunden und die Priester sollen in die Hörner stoßen. Wenn ihr hört, dass die Priester ihre Hörner blasen, soll das ganze Volk lautes Kriegsgeschrei anstimmen. Daraufhin werden die Stadtmauern zusammenbrechen, und das Volk kann geradewegs in die Stadt eindringen."

Wenn wir das heute lesen, drängt sich uns leicht der Gedanke auf: „Bestimmt war das für Josua etwas ganz Normales und Selbstverständliches.“ Aber das war es nicht. Es leuchtete Josua genauso wenig ein wie dir und mir.

Stell dir vor, wie Gott Josua zur Seite nimmt und ihm sagt, dass das Volk lediglich sechs Tage lang einmal täglich um die Stadt marschieren muss. Dann, am siebten Tag, sollen sie siebenmal um die Stadt herumlaufen und laut rufen. Das war menschlich betrachtet völlig lächerlich!

Viele von uns haben vielleicht schon mal so ein Jericho erlebt. Manchmal erscheinen uns Gottes Pläne unsinnig. Aber es ist unsere Aufgabe, Gott zuzuhören und ihm zu gehorchen – auch wenn seine Anweisungen für unseren menschlichen Verstand nicht einleuchtend erscheinen. Er hat viel mehr Erfahrung damit, wie man Schlachten gewinnt als wir!

Bayless Conley

Möchtest du das Thema vertiefen? Dann sieh dir die folgende Sendung an: "Fußspuren des Glaubens 1/2": https://bayless-conley.de/sendung/fussspuren-des-glaubens-1-2/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=6ddece1b5e-EMAIL_CAMPAIGN_DE_TA_2023_03_14&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-6ddece1b5e-1204795358&mc_cid=6ddece1b5e&mc_eid=f8d59153c2

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Wenn Gottes Pläne uns unsinnig erscheinen - Andacht vom 14.03.2023
In Josua 6,1-5 finden wir einen der seltsamsten Schlachtpläne aller Zeiten, der jedoch eine wichtige Lektion für uns enthält: Die Tore von Jericho waren fest verschlossen, weil sich die Bewohner vor den Israeliten fürchteten; niemand durfte hinein oder hinaus. Da sagte der Herr zu Josua: "Ich habe Jericho, seinen König und dessen starke Krieger in deine Hand gegeben. Dein Heer soll die Stadt einmal am Tag umrunden. Das soll sechs Tage lang geschehen. Dabei sollen sieben Priester vor der Lade hergehen, und jeder von ihnen soll ein Widderhorn tragen. Am siebten Tag sollt ihr die Stadt siebenmal umrunden und die Priester sollen in die Hörner stoßen. Wenn ihr hört, dass die Priester ihre Hörner blasen, soll das ganze Volk lautes Kriegsgeschrei anstimmen. Daraufhin werden die Stadtmauern zusammenbrechen, und das Volk kann geradewegs in die Stadt eindringen."

Wenn wir das heute lesen, drängt sich uns leicht der Gedanke auf: „Bestimmt war das für Josua etwas ganz Normales und Selbstverständliches.“ Aber das war es nicht. Es leuchtete Josua genauso wenig ein wie dir und mir.

Stell dir vor, wie Gott Josua zur Seite nimmt und ihm sagt, dass das Volk lediglich sechs Tage lang einmal täglich um die Stadt marschieren muss. Dann, am siebten Tag, sollen sie siebenmal um die Stadt herumlaufen und laut rufen. Das war menschlich betrachtet völlig lächerlich!

Viele von uns haben vielleicht schon mal so ein Jericho erlebt. Manchmal erscheinen uns Gottes Pläne unsinnig. Aber es ist unsere Aufgabe, Gott zuzuhören und ihm zu gehorchen – auch wenn seine Anweisungen für unseren menschlichen Verstand nicht einleuchtend erscheinen. Er hat viel mehr Erfahrung damit, wie man Schlachten gewinnt als wir!

Bayless Conley

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Was bei Gott wirklich zählt - Andacht vom 13.03.2023
In 1. Samuel 16 kommt Samuel in Isais Haus, um den nächsten König von Israel zu salben. In dieser Bibelstelle sehen wir ein Kriterium, das Gott wichtig ist, wenn er sich Menschen in seinen Dienst wählt: Als sie kamen, sah Samuel Eliab an und dachte: "Sicher ist das der Gesalbte des Herrn!" Doch der Herr sprach zu Samuel: "Lass dich nicht von seinem Äußeren oder seiner Größe blenden, ich habe ihn nicht erwählt. Der Herr entscheidet nicht nach den Maßstäben der Menschen! Der Mensch urteilt nach dem, was er sieht, doch der Herr sieht ins Herz." (1. Samuel 16,6-7)

Das ist eine faszinierende Geschichte mit einer wichtigen Erkenntnis, die ich dir heute weitergeben möchte. Direkt nach dem, was in diesen Versen berichtet wird, ließ Isai all seine Söhne vor Samuel aufmarschieren – außer David. Isai wusste, warum Samuel da war, macht sich aber nicht die Mühe, David zu holen.

Davids eigener Vater hatte ihn abgeschrieben. Sein eigener Vater sah nicht genug Potenzial in ihm, um ihn Samuel vorzustellen. Dennoch wurde David an diesem Tag zum König gesalbt. Das passierte nicht aufgrund dessen, was Isai für wichtig hielt, sondern aufgrund dessen, was Gott wichtig war – Davids Herz.

Vielleicht hat dein eigener Vater dich abgeschrieben. Vielleicht haben dir deine Eltern gesagt, du würdest es nie zu etwas bringen. Vielleicht sagte dein Lehrer: "Du wirst keinen guten Beruf erlangen."

Gott kann in deinem Herzen Dinge sehen, die dein Vater nicht sehen kann, die deine Mutter nicht sehen kann, die deine Lehrer nicht sahen, die deine Familie nicht sieht und die auch die Menschen in deiner Umgebung nicht sehen.

Es ist nicht so, dass Gott Fähigkeiten, Talente oder Ausbildung ignoriert. All diese Dinge sind wichtig. Aber Gott sieht zuerst auf die wichtigste Eigenschaft für seinen Dienst. Und das ist das Herz.

Lass dein Leben nicht von Menschen vorherbestimmen. Lass allein Gott deine Lebensgeschichte schreiben.

Bayless Conley

Möchtest du das Thema vertiefen? Dann sieh dir die folgende Sendung an: "Wie wird man ein Mensch nach Gottes Herzen? 1/2": https://bayless-conley.de/sendung/wie-wird-man-ein-mensch-nach-gottes-herzen-1-2/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=8fac3fb79f-EMAIL_CAMPAIGN_DE_TA_2023_03_13&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-8fac3fb79f-1204795358&mc_cid=8fac3fb79f&mc_eid=f8d59153c2

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Wie aus Zweifeln Glaube wachsen kann - Andacht vom 12.03.2023
In Richter 6,11-15 lesen wir Folgendes über Gideon: Dann kam der Engel des Herrn und setzte sich unter die geweihte Eiche bei Ofra. Sie gehörte Joasch aus der Sippe Abiëser. Gideon, der Sohn von Joasch, drosch gerade Weizen unten in der Kelter, um es vor den Midianitern in Sicherheit zu bringen. Der Engel des Herrn erschien ihm und sagte: "Der Herr ist mit dir, tapferer Held!" "Ach, Herr," entgegnete Gideon, "wenn der Herr mit uns ist, warum ist uns dann all das passiert? Wo bleiben die Wunder, von denen unsere Vorfahren uns erzählten? Sagten sie nicht: `Der Herr hat uns aus Ägypten herausgeführt´? Jetzt hat der Herr uns verlassen und an die Midianiter ausgeliefert." Da wandte sich der Herr zu ihm und sagte: "Geh mit der Kraft, die du hast, und rette Israel vor den Midianitern. Ich sende dich aus!" "Aber mein Herr," antwortete Gideon, "womit kann ich Israel retten? Meine Sippe ist die schwächste im ganzen Stamm Manasse und ich bin der Jüngste in meiner Familie!"

Wir halten Gideon oft für einen großen Helden Israels. Das war er auch. Doch als er erwählt wurde, kauerte er hinter der Weinpresse. Er versteckte sich, er war voller Angst, er war negativ gestimmt, er zweifelte und stellte alles infrage.

Wir mögen Gideon vielleicht kritisch sehen, aber ich habe festgestellt, dass die einzigen Menschen, die nie etwas infrage stellen, stark beeinflusst wurden. Manchmal muss man zweifeln. Manchmal muss man Dinge infrage stellen. Manchmal ist es tatsächlich so, dass Unsicherheit das Saatbeet ist, auf dem Glaube wächst.

Wenn du also heute mit Zweifeln kämpfst, wenn du echte Fragen hast, dann suche aufrichtig nach Antworten. Gott wird dir begegnen, und aus den Antworten, die du findest, wird Glaube hervorsprießen.

Bayless Conley

Möchtest du das Thema vertiefen? Dann sieh dir die folgende Sendung an: "Drei Geschichten des Glaubens": https://bayless-conley.de/sendung/drei-geschichten-des-glaubens/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=64452224d1-EMAIL_CAMPAIGN_DE_TA_2023_03_12&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-64452224d1-1204795358&mc_cid=64452224d1&mc_eid=f8d59153c2#

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Andachtsbuchs 'Antworten für jeden Tag' von Bayless Conley,
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Monatsbrief März 2023
Ich liebe die Geschichten der Bibel – Geschichten über Menschen wie dich und mich. Oft lesen wir dort von Menschen, die mit Problemen, Krankheiten oder Depressionen zu kämpfen haben. Und dann greift Gott ein und schenkt ihnen Gesundheit, Segen und Frieden.

Eine der erstaunlichsten Geschichten steht in Markus 5,1-5: "Jesus war kaum aus dem Boot gestiegen, als ihm von den Grabhöhlen her ein Mann entgegenlief, der von einem bösen Geist besessen war. Dieser Mann lebte in den Höhlen und war selbst mit einer Kette von niemandem mehr zu halten. Jedes Mal, wenn man ihn in Fesseln legte – was oft geschah –, streifte er die Ketten von den Handgelenken und zerriss die Fußfesseln. Niemand war stark genug, ihn zu bändigen. Tag und Nacht war er in den Grabhöhlen und wanderte durch die umliegenden Hügel, schrie und schlug sich selbst mit Steinen."

Dieser Mann war eine Gefahr für jeden, der ihm begegnete. Die Einheimischen hatten ihn oft wie ein Tier gejagt und in Ketten gelegt. Aber nichts konnte diesen armen Mann bändigen, der unter dem Einfluss böser Geister stand. Bis er Jesus begegnete.

Verse 6-8: Der Mann entdeckte Jesus schon von Weitem. Er lief auf ihn zu, warf sich vor ihm nieder, stieß einen schrecklichen Schrei aus und rief: "Was willst du von mir, Jesus, Sohn des höchsten Gottes? Ich beschwöre dich bei Gott: Quäle mich nicht!". Denn Jesus hatte schon dem Geist befohlen: "Verlass diesen Mann, du böser Geist!"

Vielleicht weißt du schon, wie die Geschichte weitergeht. Es stellt sich heraus, dass dieser Mann nicht nur von einem Dämon besessen ist, sondern eine ganze Horde unreiner Geister in ihm lebte. Jesus vertrieb diese Geister aus dem Mann. Sie fuhren in eine Schweineherde, welche einen steilen Berg hinabraste und in den See stürzte. Die Leute konnten es kaum glauben!

Verse 14 und 15: "Die Hirten flohen und erzählten in der Stadt und in der ganzen Gegend, was geschehen war. Da kamen die Menschen von überall herbeigelaufen, um es mit eigenen Augen zu sehen. Schon bald hatte sich eine große Menge um Jesus versammelt. Der Mann, der von Dämonen besessen gewesen war, saß ordentlich gekleidet da und war bei klarem Verstand."

Und dann sagte Jesus zu dem befreiten Mann: "Geh nach Hause zu deiner Familie und erzähle ihnen, was der Herr für dich getan hat und wie gnädig er gewesen ist." Da wanderte der Mann durch das Gebiet "… und erzählte allen Menschen von dem, was Jesus für ihn getan hatte; und alle staunten" (Markus 5,19-20).

Stell dir vor, wie das gewesen sein muss. Die Leute kannten diesen Mann. Sie wussten, dass er wie ein wildes, verletztes Tier war. Alle hatten Angst vor ihm. Doch dann tauchte er auf und alles an ihm hatte sich verändert. Er war angezogen und sauber; seine Haare und sein Bart waren gekämmt. Er hatte sogar ein Lächeln im Gesicht. Was für eine Geschichte konnte er über den Einen erzählen, der dieses unglaubliche Wunder der Heilung und Befreiung vollbracht hatte! Alle, die es hörten, staunten. In der Geschichte dieses Mannes lag Kraft.

Auch in deiner Geschichte liegt Kraft! Du denkst vielleicht, dass deine Geschichte nicht ganz so dramatisch ist wie die dieses Besessenen. Aber auch du kannst eine Geschichte darüber erzählen, wie Gott in deinem Leben eingegriffen und dich "aus der Macht der Finsternis gerettet und in das Reich des geliebten Sohnes versetzt" (Kolosser 1,13) hat. Du kannst anderen Menschen erzählen, was Jesus für dich getan hat, wie kein anderer!

Ich möchte dich ermutigen: Wenn Gott dir die Gelegenheit dazu schenkt, dann geh los und erzähle deine Geschichte. Wenn du mutig bist und den Mund aufmachst, sobald Gott dich dazu auffordert, können im Leben anderer Menschen gewaltige Dinge geschehen.

Bayless Conley

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Gott möchte dich gebrauchen – trotz deiner Vergangenheit! - Andacht vom 11.03.2023
In 1. Korinther 1,26 heißt es: "Erinnert euch, liebe Brüder, dass nur wenige von euch in den Augen der Welt weise oder mächtig oder angesehen waren, als Gott euch berief."

Gott beruft nicht viele Menschen, die in der Welt als weise, ehrbar oder mächtig gelten. Er beruft einige, aber nicht viele. Tatsache ist, dass Gott jeden gebrauchen wird, der sich ihm völlig hingibt.

Paulus will uns damit sagen, dass die überwiegende Mehrheit der Menschen, die Gott beruft, für alle anderen eine Überraschung ist. Die von Gott erwählten Menschen sind in der Regel nicht unsere Favoriten.

Denke zum Beispiel an den Apostel Paulus, der in 1. Korinther 15,9-10 folgende Worte schrieb: "Denn ich bin der geringste der Apostel, der ich nicht würdig bin, ein Apostel genannt zu werden, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe." Die nächsten Worte aus seinem Mund sind besonders bedeutungsvoll: "Doch was immer ich jetzt bin, das bin ich durch die Gnade Gottes."

Paulus verfolgte die Christen. Er war in der Tat so von Hass erfüllt, dass er sogar in fremde Städte ging, um Christen festzunehmen. Er ließ sie ins Gefängnis werfen und Familien auseinanderreißen, um sie zu schlagen und manchmal sogar töten zu lassen. Dennoch erwählte Gott Paulus als sein Sprachrohr.

Das hat viele Christen in den ersten Gemeinden derartig erstaunt, dass sie Paulus gar nicht aufnehmen wollten, als er frisch bekehrt war. Sie hielten es für einen Trick. Sie brauchten eine Weile, um zu verstehen, dass Gott ihn tatsächlich errettet hatte und ihn gebrauchte.

Paulus wäre für sie als ein Gefäß Gottes nicht in die engere Wahl gekommen. Aber das ist so wunderbar an Gott. Er gebraucht Menschen, von denen es niemand erwarten würde und die wir wohl übergangen hätten, um einige seiner wichtigsten Aufträge auszuführen.

Bayless Conley

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Deine Vergangenheit bestimmt nicht deine Zukunft https://bayless-conley.ch/blog/broadcast/deine-vergangenheit-bestimmt-nicht-deine-zukunft/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=738b0229a6-EMAIL_CAMPAIGN_DE_TA_2023_03_11&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-738b0229a6-1204795358&mc_cid=738b0229a6&mc_eid=f8d59153c2

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