Mittwoch, 10. Juli 2019
Der Ort, an dem keiner ungläubig bleibt - Andacht vom 10.07.2019
In Lukas 16 erzählt Jesus eine ernste Geschichte: „Es starb aber auch der Reiche und wurde begraben. Und als er im Hades seine Augen aufschlug und in Qualen war, sieht er Abraham von Weitem und Lazarus in seinem Schoß. … Da sagte er: Ich bitte dich nun, Vater, dass du ihn in das Haus meines Vaters sendest, denn ich habe fünf Brüder, dass er ihnen eindringlich Zeugnis ablege, damit sie nicht auch an diesen Ort der Qual kommen.“ (Lukas 16,22b-23 und 27-28)

Jeder in der Hölle glaubt an Evangelisation. Alle erheben ihre Stimme dafür, dass ihre Angehörigen nicht auch dort mit ihnen enden.

Zweitausend Jahre sind vergangen, doch dieser reiche Mann hat noch keine Erleichterung gefunden. In einer Milliarde Jahren wird er erst am Anfang seines Leidens und seiner Qual sein. Höre, was er ruft: „Meine Brüder! Schickt jemanden zu meiner Familie!“ Die Hölle ist für Ungläubige, aber es gibt keine Ungläubigen in der Hölle!

Vor mehreren Jahren kam ein Mann in unserer Gemeinde weinend nach vorn zum Podium. In der Predigt war es um genau diese Bibelstelle gegangen. Nachdem er Jesus sein Leben anvertraut hatte (und nachdem er längere Zeit kaum aufhören konnte zu weinen), erzählte er uns seine Geschichte. Er sagte: „Ich starb bei einer Herzoperation zweimal auf dem OP-Tisch. Beide Male verließ ich meinen Körper und ging in die Hölle. Es war so erschreckend, dass ich versuchte, es aus meinen Gedanken zu verbannen. Bei der Predigt heute Abend kamen alle Erinnerungen daran wieder zurück, in allen Einzelheiten.“ Er musste nicht davon überzeugt werden, dass die Hölle real ist. An jenem Abend nahm er Jesus an und wurde von der Furcht befreit, an diesen Ort der Qual zurückkehren zu müssen.

Jesus allein kann uns vor den Schrecken der Hölle retten und uns sicher in den Himmel bringen. Sollten wir den Menschen nicht erzählen, dass es einen Himmel zu gewinnen und eine Hölle zu meiden gibt? Sollten wir sie nicht warnen und dazu ermutigen, Jesus anzunehmen, solange noch Zeit dazu ist?

Bayless Conley

Hier die Sendung zur Andacht anschauen: „Der große Auftrag“:
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Andachtsbuchs 'Antworten für jeden Tag' von Bayless Conley,
erhältlich unter https://bayless-conley.de/

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Dienstag, 9. Juli 2019
Gottes Existenz durch die Natur begreifen - Andacht vom 09.07.2019
Gott hat sich der Menschheit in einer unübersehbaren (allerdings oftmals ignorierten) Art und Weise offenbart – durch seine Schöpfung.

Römer 1,18-20 sagt uns: „Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbart. Denn sein unsichtbares Wesen, sowohl seine Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien.“

Gott spricht durch die Natur, durch seine Schöpfung zu den Menschen. Ich bin überzeugt davon, dass es im Leben jedes Menschen einen Punkt gibt, an dem er ein Bewusstsein für Gott bekommt. Ob es beim Anblick einer Sternschnuppe, eines Sonnenuntergangs oder eines Grashalms ist – irgendwo kommt jedem der Gedanke: „Das ist nicht einfach aus Zufall hier. Es ist nicht einfach so passiert. Es muss einen Gott geben.“

Die Schöpfung redet zu uns über Gott. Sie ist eine Offenbarung Gottes. In den Psalmen heißt es: „Nacht für Nacht offenbart sich seine Kunde.“ Und es heißt, dass die Himmel die Herrlichkeit Gottes verkünden. Der Himmel zeigt seine Handschrift. Die Schöpfung erzählt uns von Gott.

Aber beachte, was dieser Text noch sagt. Gott hat sich den Menschen offenbart, doch einige haben versucht, diese Offenbarung zu verdrängen. Sie standen vor der Wahrheit und dachten sich: „Wenn ich mich damit näher beschäftige, bin ich in die Verantwortung genommen. Daher will ich das gar nicht so genau wissen.“

Die natürliche Neigung des Menschen ist es, die Wahrheit zu verdrängen, aber Gott redet laut und deutlich durch seine Schöpfung von seiner Größe und Realität zu uns. Lobe Gott heute dafür, dass er seine Schönheit und Kraft durch die Natur offenbart hat und weise anhand der Schöpfung auch andere Menschen auf ihn hin.

Bayless Conley

Hier die Sendung zur Andacht anschauen: „Lerne Gott kennen“:
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Montag, 8. Juli 2019
Forsche in der Bibel! - Andacht vom 08.07.2019
Nachdem Paulus den Einwohnern von Beröa das Evangelium gepredigt hatte, taten sie etwas, das andere nicht getan hatten – sie erforschten die Schriften.

„Diese aber waren edler als die in Thessalonich; sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf und untersuchten täglich die Schriften, ob sich dies so verhielte.“ (Apostelgeschichte 17,11)

Dem nächsten Vers zufolge war das Ergebnis ihrer Suche, dass viele von ihnen zum Glauben an Jesus kamen.

Jesus sagte in Johannes 5,39: „Ihr erforscht die Schriften, denn ihr meint, in ihnen ewiges Leben zu haben, und sie sind es, die von mir zeugen.“

Ich hörte einmal das Zeugnis eines messianischen Juden. Seine Tochter, die zum Glauben an Jesus gekommen war, schlug ihm vor, einmal das Neue Testament durchzulesen. Er fing in Matthäus an und war erstaunt, so viele Bibelstellen aus dem Alten Testament über den Messias zu finden, die durch Jesus erfüllt worden waren. Zunächst hatte er nur begonnen, die Bibel zu erforschen, um seiner Tochter zu beweisen, dass sie falsch lag. Stattdessen schenkte er am Ende Jesus sein Herz. Die Bibelstellen bezeugten Jesus Christus!

Halte nach ihm Ausschau, wenn du die Bibel liest, und ermutige andere dasselbe zu tun.

Bayless Conley

Hier die Sendung zur Andacht anschauen: „Was tun, wenn guter Rat teuer ist? 1/2":
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Jesus hat uns erlöst! - Andacht vom 07.07.2019
Die Bibelstelle, über die ich heute mit dir nachdenken will, ist Epheser 4,8-10: „Darum heißt es: Hinaufgestiegen in die Höhe, hat er Gefangene gefangen geführt und den Menschen Gaben gegeben. Das Hinaufgestiegen aber, was besagt es anderes, als dass er auch hinabgestiegen ist in die unteren Teile der Erde? Der hinabgestiegen ist, ist derselbe, der auch hinaufgestiegen ist über alle Himmel, damit er alles erfüllte.“

Bevor Jesus hinaufstieg, was tat er da? Er stieg hinab. Diese Worte stammen nicht von mir. Die Bibel sagt das. Als er hinabstieg, was tat er da? Er „führte die Gefangenen gefangen“. Das bezieht sich auf die Heiligen des Alten Testaments, die an dem Ort ruhten, der „Abrahams Schoß“ oder Paradies genannt wird.

Jesus ging dort hinunter. Die alttestamentlichen Heiligen waren in dem Sinn in Gefangenschaft, dass sie nicht in den Himmel gehen konnten, bis sich Jesus opferte. Aber nachdem Jesus gestorben war, ging er hinab und „leerte“ das Paradies und nahm diese Heiligen mit sich in den Himmel hinauf.

Stell dir einmal Folgendes vor: Jesus besiegte durch seinen Tod und seine Auferstehung die Hölle und den Tod. Er nahm dem Teufel die Schlüssel weg, entzog ihm seine Macht und Herrschaft und brachte die Erlösung für die ganze Menschheit. Dann ging er ins Paradies und sah dort Abraham, David, Mose, Hesekiel, Josua, Ester, Rut – alle, die Gott unter dem alten Bund gedient hatten.

Er öffnete die Tür und sagte: „Hallo Leute! Auf nach Hause! Es ist vollbracht! Das, was die Propheten vorausgesagt haben, ist geschehen. Hier bin ich! Es ist so weit: Kommt mit mir in den Himmel!“

Dann stieg er, der hinabgestiegen war, hinauf und nahm all diese alttestamentlichen Heiligen mit sich in den Himmel! Dann sandte Jesus am Pfingsttag den Heiligen Geist, um uns die Kraft zu geben, der ganzen Welt von seiner Auferstehung und seinem Sieg zu erzählen.

Dafür soll unser ganzes Herz schlagen: den auferstandenen Jesus zu verkündigen, der den Preis für unsere Erlösung bezahlt hat!

Bayless Conley

Hier die Sendung zur Andacht anschauen: „Der wunderbare Sohn Gottes“:
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Sei mit deinem Posten zufrieden! - Andacht vom 06.07.2019
Jesaja 14,12-15 berichtet vom Fall Satans. Gott hatte ihn als Erzengel erschaffen, doch damit war er unzufrieden – und genau diese Unzufriedenheit war sein Verderben: „Wie bist du vom Himmel gefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! Wie bist du zu Boden geschmettert, Überwältiger der Nationen! Und du, du sagtest in deinem Herzen: Zum Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über den Sternen Gottes meinen Thron aufrichten und mich niedersetzen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden. Ich will hinaufsteigen auf Wolkenhöhen, dem Höchsten mich gleichmachen. Doch in den Scheol wirst du hinabgestürzt, in die tiefste Grube.“

Sein Problem war eindeutig der Stolz. „Ich will, ich will, ich will – ich will wie Gott sein.“ Er war nicht damit zufrieden, der Erzengel zu sein, als den Gott ihn erschaffen hatte. Er wollte Gottes Platz einnehmen.

Die Wurzel von Satans Stolz war die Unzufriedenheit mit seinem Posten und der Position, die ihm der allmächtige Herrscher des Universums zugewiesen hatte. Er meinte, er habe Besseres verdient.

Jeder von uns hat seinen Einflussbereich und wir alle haben eigene Gaben von Gott. Dein Einflussbereich und deine Gaben sind anders als meine und meine sind anders als deine. Es ist nicht klug, nach etwas zu verlangen, das ein anderer Mensch hat, statt das zu erforschen, was Gott dir gegeben hat, um es zu seinem vollen Potenzial zu entfalten.

Wenn du über den Zaun schaust, sieht das Gras auf der anderen Seite möglicherweise grüner aus – doch wenn du über den Zaun hüpfst, wirst du feststellen, dass es nur Kunstrasen ist!
Du wirst nur dann zufrieden sein, wenn du das, was Gott in dein Inneres gelegt hat, so weit wie möglich entfaltest und ausbaust. Dafür wirst du belohnt.

Bayless Conley

Hier die Sendung zur Andacht anschauen: „Eine dankbare Haltung“:
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Zeiten, in denen wir Gott suchen sollten – Teil 2 - Andacht vom 05.07.2019
In der gestrigen Andacht haben wir über drei Situationen nachgedacht, in denen wir Gott suchen sollten. Heute werden wir uns drei weitere anschauen:

4. Wenn du Probleme hast:

„Am Tag meiner Drangsal suchte ich den Herrn. Meine Hand war des Nachts ausgestreckt und ließ nicht ab. Meine Seele weigerte sich, getröstet zu werden.“ (Psalm 77,3)

In Hosea 5,15 sagt Gott: „… in ihrer Not werden sie mich suchen.“

Ich gebe es ungern zu, aber in Zeiten, in denen ich Probleme hatte, habe ich Gott ernsthafter gesucht. Probleme zwingen uns nicht nur in, sondern auch auf die Knie. Wenn du heute Nöte und Probleme hast – wende dich an Gott.

5. Wenn alles gut läuft:

„Fragt nach dem Herrn und seiner Stärke, sucht sein Angesicht beständig!“ (Psalm 105,4)

Wenn du die Verse des Psalms davor liest, siehst du, dass im Zusammenhang des Textes von Segen und nicht von Problemen die Rede ist. Dies mag sogar die wichtigste Situation überhaupt sein, in der wir Gott suchen müssen. Wir sollten nie selbstgefällig werden und meinen, wir bräuchten Gott nicht, wenn alles gut läuft.

6. Ständig:

„Fragt nach dem Herrn und seiner Stärke, sucht sein Angesicht beständig!“ (1. Chronik 16,11)

Das Wort beständig in diesem Vers bedeutet unaufhörlich oder zu jeder Zeit. Wenn du gesündigt hast, wenn du durstig bist, wenn du Angst hast, wenn du in Problemen steckst, wenn alles in Ordnung ist und in jeder anderen Situation – suche Gott!

Bayless Conley

Hier die Sendung zur Andacht anschauen: „Vier Dinge, die wir zu Gott erheben sollen:“
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Zeiten, in denen wir Gott suchen sollten – Teil 1 - Andacht vom 04.07.2019
Dann wirst du dort den Herrn, deinen Gott, suchen. Und du wirst ihn finden, wenn du mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele nach ihm fragen wirst. (5. Mose 4,29)

In der heutigen Andacht möchte ich mit dir die ersten drei Zeiten anschauen, in denen du den Herrn suchen solltest.

1. Wenn du gesündigt hast:

„Wenn mein Volk, über dem mein Name ausgerufen ist, sich demütigt und sie beten und suchen mein Angesicht und kehren um von ihren bösen Wegen, dann werde ich vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.“ (2. Chronik 7,14)

Wenn du sündigst, dann lauf nicht von Gott weg, laufe zu ihm hin. Erlaube deinen Schamgefühlen nicht, dich von Gott fernzuhalten.

2. Wenn du dich geistlich ausgetrocknet fühlst:

„Gott, mein Gott, bist du, nach dir suche ich. Es dürstet nach dir meine Seele, nach dir schmachtet mein Fleisch in einem dürren und erschöpften Land ohne Wasser.“ (Psalm 63,2)

Wenn du eine Distanz zwischen dir und Gott spürst, dann zögere nicht! Wende dich gleich an ihn! Wenn meine Topfpflanzen trocken wirken, gieße ich sie. Ich warte nicht, bis sie braun werden und halb tot sind. Wenn die Erde trocken ist und die Blätter herunterhängen, dann brauchen sie sofort Wasser. So ist es auch mit dir, wenn du dich geistlich ausgetrocknet fühlst. Ein wichtiger Faktor, um Topfpflanzen sowie unser geistliches Leben gesund zu erhalten, ist beides rechtzeitig zu pflegen.

3. Wenn du Angst hast:

„Ich suchte den Herrn und er antwortete mir; und aus allen meinen Ängsten rettete er mich.“ (Psalm 34,5)

Wenn du Angst hast oder dich sorgst, dann ist es Zeit, Jesus zu suchen. Wenn du dich an ihn wendest, kannst du erwarten, dass er dich von deinen Ängsten befreit!

Bayless Conley

Hier die Sendung zur Andacht anschauen: „Neu erfrischt – Wege aus geistlich dürren Zeiten“:
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Gnadenzeit – sie bedeutet nicht, mit Vorsatz zu sündigen - Andacht vom 03.07.2019
Gestern lasen wir in Judas 1,4 Folgendes: „Denn gewisse Menschen haben sich heimlich eingeschlichen, die längst zu diesem Gericht vorher aufgezeichnet sind, Gottlose, welche die Gnade unseres Gottes in Ausschweifung verkehren und den alleinigen Gebieter und unseren Herrn Jesus Christus verleugnen.“

Bevor wir diesen Vers verlassen, möchte ich noch auf eine Formulierung hinweisen, die eine Gefahr für die heutige Kirche beschreibt: „Gottlose, die die Gnade unseres Gottes in Ausschweifung verkehren“.

Ausschweifung bedeutet wörtlich: ungezügelte Lust, Bosheit und Unmoral. Diese Personen glaubten, wenn man erst einmal gerettet wäre, könnte man leben, wie es einem gefällt.

Es gibt heutzutage in der Kirche Menschen mit derselben Denkweise. Sie glauben, wenn man durch Gnade gerettet ist und man sich durch gute Werke die Errettung eh nicht verdienen kann, dann könnte man alles tun, was man will.

Man kann schlafen, mit wem man will, Ehebruch begehen, betrunken sein und tun, was immer man will. „Wir leben doch unter der Gnade“, sagen sie sich. „Unser Handeln hat nichts damit zu tun. Wir können leben, wie wir wollen!“

Etwas, das ich in den letzten Jahren immer wieder höre, ist: „Es spielt doch keine Rolle. Es ist Gnadenzeit. Gott wird mir vergeben, darum werde ich es einfach trotzdem tun.“

So solltest du nicht leben! Glaube mir, auf diese Weise werden Schranken in deinem Inneren niedergerissen und du wirst irgendwann dafür bezahlen.

Wenn du die Gnade Gottes durch Unmoral oder irgendeine andere Sünde in Ausschweifung verkehrst, dann fordere ich dich heute auf, damit aufzuhören. Bekenne Gott deine Sünde, kehre von dem um, was du getan hast und bitte Gott, dass er dir hilft für ihn zu leben. Wenn du das tust, wirst du die wahre Gnade Gottes erfahren, die uns lehrt: Wir sollen besonnen, gerecht und gottesfürchtig leben im gegenwärtigen Zeitalter (Titus 2,11-12).

Bayless Conley

Hier die Sendung zur Andacht anschauen: „Gefäße der Ehre, der Unehre, der Gnade und des Zorns“:
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Wie sich Irrtum einschleicht - Andacht vom 02.07.2019
Judas 1,4 warnt uns vor einer Gefahr: „Denn gewisse Menschen haben sich heimlich eingeschlichen, die längst zu diesem Gericht vorher aufgezeichnet sind, Gottlose, welche die Gnade unseres Gottes in Ausschweifung verkehren und den alleinigen Gebieter und unseren Herrn Jesus Christus verleugnen.“

Judas gibt uns eine Vorstellung davon, wie der Teufel Irrtümer in eine Gemeinde bringt. Der Schlüsselsatz ist: „Menschen haben sich heimlich eingeschlichen.“ Dieser Satz bedeutet, dass sie mit List eingedrungen sind. Es vermittelt die Vorstellung von jemandem, der sich in eine Gemeinschaft einschleicht, der durch eine Seitentür eindringt.

Die Leute, von denen Judas spricht, sahen wie alle anderen aus, redeten wie alle anderen, waren aber nicht wie alle anderen.

Genau so bringt der Teufel Irrtümer und falsche Lehren in die Kirche. Es sieht wie Wahrheit aus, hört sich gut an, scheint wahr zu sein und ist auch teilweise wahr. Aber es enthält genug Gift, um dich zu töten.

Es ist wie mit dem Mann, der auf einen Hof mit gebrauchten Autoteilen einbrechen wollte. Das einzige Problem waren die beiden Wachhunde. In der folgenden Woche kam er daher jeden Abend mit einigen Stücken Fleisch, die er den Hunden brachte.

Zuerst bellten die Hunde wie verrückt, aber nachdem der Mann gegangen war, fraßen sie das Fleisch. Gegen Ende der Woche bellten sie gar nicht mehr, sie wollten nur noch das Fleisch. Da er jetzt mit den Hunden vertraut war und wusste, dass sie keinen Alarm schlagen würden, ging er ein letztes Mal zu ihnen – diesmal mit vergiftetem Fleisch. Die Hunde fraßen es und er konnte auf den Hof gehen und alles stehlen, was er wollte.

So arbeitet der Teufel oftmals. Er schickt jemanden unter die Gläubigen, um sie von der Wahrheit abzulenken und abzubringen. Aber es ist alles berechnet und geschieht schrittweise. Erlaube daher deinem „inneren Alarmsystem“ nicht, sich aufgrund von Vertrautheit abzuschalten.

Bayless Conley

Hier die Sendung zur Andacht anschauen: „Mut, Charakterstärke und Einsatz 2/2“:
https://bayless-conley.de/blog/broadcast/mut-charakterstarke-und-einsatz-22/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=6639a088c5-RSS_TA_D&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-6639a088c5-1204659065&mc_cid=6639a088c5&mc_eid=f2e8c5e8f6

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Wir sind Plan A, es gibt keinen Plan B - Andacht vom 01.07.2019
Hast du schon einmal darüber nachgedacht, dass Gott schon die ganze Ewigkeit lang geplant hat, dass du und ich samt allen Gläubigen sein Plan A sind, um der Menschheit seine Errettung zu bringen?

Lesen Sie die Worte in Judas 1,3: „Geliebte, da ich allen Fleiß aufwandte, euch über unsere gemeinsame Rettung zu schreiben, war ich genötigt, euch zu schreiben und zu ermahnen, für den ein für alle Mal den Heiligen überlieferten Glauben zu kämpfen.“

In diesem Vers sagt Judas den Empfängern seines Briefes: „Ich habe euch geschrieben, um euch zu ermahnen und euch in Gottes Nähe zu rufen, damit ihr für den Glauben streitet (wörtlich: kämpft), der allen Heiligen ein für alle Mal überliefert wurde.“

Er bezieht sich auf die Lehre über Jesus: seine Kreuzigung, sein Leiden für unsere Sünden, seine Auferstehung von den Toten, seine Himmelfahrt zum Vater und seine bevorstehende Wiederkehr.

Beachte die Formulierung, dass dies „ein für alle Mal überliefert wurde“. Mit anderen Worten wird Gott seinen Plan jetzt nicht ändern. Er wurde uns anvertraut, um ihn zu verteidigen und zu verkündigen, ein für alle Mal. Es gibt keinen Plan B. Wir sind sein Plan A.

Das bedeutet, dass das Evangelium uns als Gemeinde, also dir und mir, anvertraut wurde, dem Leib von Jesus. Gott hat entschieden, dass durch die Torheit der Predigt alle Menschen gerettet werden sollen.

Die gute Nachricht von Jesus, Gottes einzige Methode, um einer verlorenen Welt Errettung zu bringen, die einzige Methode, um den ewigen Bestimmungsort der Menschen zu ändern, wurde uns anvertraut.

Ist das nicht ein unglaublicher Gedanke? Darum setze ich mich leidenschaftlich dafür ein, einer verlorenen Welt Jesus zu bringen. Denn es gibt keinen Plan B.

Bayless Conley

Hier die Sendung zur Andacht anschauen: „Das Kreuz – ein Ärgernis? 1/2":
https://bayless-conley.de/blog/broadcast/das-kreuz-ein-aergernis-12-2/?utm_source=bayless-conley.de&utm_campaign=b52c94f67c-RSS_TA_D&utm_medium=email&utm_term=0_a8138ebb06-b52c94f67c-1204659065&mc_cid=b52c94f67c&mc_eid=f2e8c5e8f6

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