Die Formulierung „tiefe Sorge“ bedeutet wörtlich „Angst und Sorgen“. Und die Worte „auf mich eindringen“ bedeuten wörtlich „es verschwört sich gegen mich, um mich umzuwerfen“.
Die Aufgabe des Apostel Paulus war die Aufsicht über Gemeinden, zu deren Gründung Gott ihn gebraucht hatte. Und in diesem Vers bekennt er: „Ich kämpfe täglich mit Sorge um diese Gemeinden. Wie geht es ihnen? Werden sie durch falsche Propheten vom Weg abgebracht? Bleiben sie der gesunden Lehre treu?“
Er kämpfte mit Sorgen um diese Gemeinden. Jeden Tag rang er mit diesen Sorgen und er musste sie bewusst ablegen. Wir alle machen uns nur allzu leicht Sorgen um unsere Arbeit. Manche Menschen lassen ihre Arbeit nie hinter sich, nicht einmal, wenn sie zu Hause sind. Sie tragen die Last vierundzwanzig Stunden am Tag mit sich herum, sieben Tage die Woche.
Sie sorgen sich ständig wegen der Arbeit, selbst wenn sie daheim bei ihrer Familie sind: „Wie läuft es wohl bei der Arbeit? Was sagen wohl die anderen? Was macht wohl die Konkurrenz? Wie sieht es mit der Verkaufsquote aus? Wie sicher ist mein Job? Was wird morgen sein?“
Folglich nehmen sie diese Last der Arbeit mit nach Hause. Dadurch berauben sie aber ihre Familie und ihr eigenes geistliches Leben, oftmals fast bis zum Bankrott.
Lass nicht zu, dass deine Familie beraubt wird. Erlaube nicht, dass dein persönliches und geistliches Leben beraubt wird, weil du die Sorgen um deinen Job mitschleppst. Gib sie stattdessen Gott.
Bayless Conley
Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Gott, der überreich beschenkt 2/2“:
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Ich möchte dir dazu einen Vers aus Daniel 12,3 zitieren: „Und die Verständigen werden leuchten wie der Glanz der Himmelsfeste; und die, welche die vielen zur Gerechtigkeit gewiesen haben, leuchten wie die Sterne immer und ewig.“
Es gibt eine künftige Belohnung für diejenigen, die Menschen den Weg zur Gerechtigkeit gewiesen haben.
Am allermeisten liegt es Gott am Herzen, die Menschheit für sich zu gewinnen und sie in seine Familie zu bringen. Nichts ist wichtiger für Gott. Er hat dem Himmel das Wertvollste genommen und seinen einzigen Sohn gegeben, um die Menschheit zu erretten.
Die Bibel lehrt uns, dass es eine Belohnung gibt: Handlungsvollmacht im Himmel, einen Platz im Himmel, Ehre im Himmel. Zusätzlich möchte ich aber auch hören, wie Gott zu mir sagt: „Gut gemacht, mein guter und treuer Diener!“
Eines Tages wird es im Himmel Freude und Erfüllung geben. Doch nicht alle werden das gleiche Maß an Freude erleben.
Es wird berichtet, dass Cyrus, der König von Persien, der Babylon besiegte und den gefangenen Juden die Freiheit schenkte, eines Tages mit einem Besucher durch seine Gärten ging. Der Besucher sah sich all die wunderschönen Bäume und Sträucher an und sagte voller Begeisterung, wie viel Freude ihm dieser Garten bereitete. Cyrus erwiderte: „Nicht annähernd die Freude, die er mir bereitet, denn ich habe jeden einzelnen dieser Bäume selbst gepflanzt.“
Ich glaube, es wird etwas ganz Besonderes sein, wenn du im Himmel deine Fingerabdrücke auf dem Leben von Menschen siehst, die deinetwegen im Himmel sind – weil du ihnen deinen Glauben bezeugt hast, weil du Zeit und Geld gegeben hast und weil du gebetet hast. Ich glaube, einige werden größere Freude erleben, weil sie mehr für den Himmel getan haben als andere, während sie auf der Erde waren. Es gibt eine zukünftige Belohnung!
Bayless Conley
Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Gangarten des Glaubens 2/2“:
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Wir haben eine wichtige Botschaft und sollten sie unbedingt weitersagen. Doch auch wenn Menschen sich davon bewegen und beeinflussen lassen, müssen sie letztlich verstehen, dass sie ihr Vertrauen auf die Verheißungen Gottes gründen müssen. Ein Gefühl reicht nicht. Es reicht nicht aus, wenn sie sich beeinflusst und bewegt fühlen – selbst wenn dies durch den Heiligen Geist geschah.
Warum? Weil Gefühle sich ändern. Unsere Gefühle können auf und ab gehen wie eine Achterbahn. Heute spürst du Gott vielleicht und morgen hast du das Gefühl, dass er nirgendwo zu finden ist. Kennst du das?
Ich hatte Tage, an denen ich aufgewacht bin und Gott überhaupt nicht gespürt habe, obwohl ich am Abend zuvor eine gute Zeit mit ihm hatte. Wäre ich in solchen Zeiten nach meinen Gefühlen gegangen, hätte ich gesagt: „Gott, du hast mich heute Morgen verlassen.“
Aber ich wusste, dass er immer noch da ist, denn Gottes Wort sagt ganz deutlich, dass er uns nie verlässt oder im Stich lässt. Wenn ein Mensch Christ ist, muss er seinen Glauben in den Verheißungen Gottes verankern, nicht in seinen Gefühlen.
Er muss sie in Verheißungen verankern, wie wir sie in Römer 10,9-10 finden: „Wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, wirst du errettet werden … Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Mund wird bekannt zur Rettung.“
Wenn wir also Menschen von Jesus erzählen, müssen wir ihnen den Rat Gottes, die Verheißungen von Gottes Wort weitersagen.
Bayless Conley
Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Helden des Glaubens – Abel und Henoch 2/2“:
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In Apostelgeschichte 1,4-5, nach der Auferstehung, sagte Jesus etwas sehr Interessantes zu seinen Jüngern: „Und als er mit ihnen versammelt war, befahl er ihnen, sich nicht von Jerusalem zu entfernen, sondern auf die Verheißung des Vaters zu warten – die ihr, sagte er, von mir gehört habt; denn Johannes taufte mit Wasser, ihr aber werdet mit Heiligem Geist getauft werden nach diesen wenigen Tagen.“
Er hatte ihnen bereits aufgetragen, in die ganze Welt zu gehen, aber jetzt sagt er ihnen: „Ihr müsst allerdings auf etwas warten. Es gibt eine Ausrüstung, die ihr braucht, bevor ihr gehen könnt. Gründet noch keinen Bibelkreis, verteilt keine Traktate, tut überhaupt noch nichts. Ihr braucht zuerst etwas. Ihr müsst mit dem Heiligen Geist getauft werden.“
Dann schau, was Jesus in Vers 8 sagte: „Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde.“
Der Heilige Geist gibt uns die Kraft, Zeugen für Jesus zu sein. Es gibt etwas, das über ein Leben voller Integrität hinausgeht. Es kommt ein übernatürliches, anziehendes Element hinzu, wenn eine Person mit dem Heiligen Geist erfüllt wird, durch das das Zeugnis vom Evangelium noch unwiderstehlicher wird.
Jesus betonte dies mit starkem Nachdruck, als er sagte: „Achtet darauf, dass ihr Jerusalem nicht ohne ihn verlasst!“ Gott hat uns den Heiligen Geist gegeben, den Tröster, um uns zu bevollmächtigen, unsere Generation mit Jesus bekanntzumachen.
Bayless Conley
Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Hilfe, Heiliger Geist 1/2":
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In 1. Korinther 9,24-27, insbesondere in Vers 27, erfahren wir etwas darüber, wie wichtig Charakter ist, wenn wir anderen Menschen von Jesus erzählen wollen: „Wisst ihr nicht, dass die, welche in der Rennbahn laufen, zwar alle laufen, aber nur einer den Preis empfängt? Lauft so, dass ihr ihn erlangt! Jeder aber, der kämpft, ist enthaltsam in allem; jene freilich, damit sie einen vergänglichen Siegeskranz empfangen, wir aber einen unvergänglichen. Ich laufe nun so, nicht wie ins Ungewisse; ich kämpfe so, nicht wie einer, der in die Luft schlägt; sondern ich zerschlage meinen Leib und knechte ihn, damit ich nicht, nachdem ich anderen gepredigt habe, selbst verwerflich werde.“
Paulus sagte, dass er in allen Dingen strenge Selbstdisziplin übt und dass er seinen Körper bezwingt. Immer wieder musste er seinen Körper bezwingen; das bedeutet indirekt, dass für ihn die körperliche Selbstdisziplin ebenso schwer war wie für dich und mich.
Jeder von uns hat eine Neigung zu bestimmten Sünden. Es ist jedoch wichtig, dass wir unser Fleisch beherrschen und in allen Dingen rein sind, weil unser Lebensstil sich auf unsere Botschaft auswirkt.
Nimm dir einen Moment Zeit und mache folgende Übung. Stell dir vor, du bist ein Arbeitgeber. Wenn du einen effizienten, vertrauenswürdigen, kompetenten Mitarbeiter anstellen willst, würdest du dich selbst für das gegenwärtige Gehalt anstellen?
Oder stell dir einmal vor, du müsstest den Rest deines Lebens mit jemandem verbringen, der genau wie du selbst ist. Würdest du dich darauf freuen, weil es eine großartige Gelegenheit und ein Vorrecht wäre? Oder nicht?
Wenn dein Charakter Mängel aufweist, wird es anderen Menschen sehr schwer fallen, auf das zu hören, was du zu sagen hast. Charakter zählt!
Bayless Conley
Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Strebe nach Gerechtigkeit, Gottesfurcht, Glaube und Liebe 1/2“:
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In 1. Korinther 9,19-24 sagt der Apostel Paulus: „Denn obwohl ich allen gegenüber frei bin, habe ich mich allen zum Sklaven gemacht, damit ich so viele wie möglich gewinne. Und ich bin den Juden wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne; denen, die unter Gesetz sind, wie einer unter Gesetz – obwohl ich selbst nicht unter Gesetz bin – , damit ich die, welche unter Gesetz sind, gewinne; denen, die ohne Gesetz sind, wie einer ohne Gesetz – obwohl ich nicht ohne Gesetz vor Gott bin, sondern unter dem Gesetz Christi – damit ich die, welche ohne Gesetz sind, gewinne. Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise einige errette. Ich tue aber alles um des Evangeliums willen, um an ihm Anteil zu bekommen. Wisst ihr nicht, dass die, welche in der Rennbahn laufen, zwar alle laufen, aber nur einer den Preis empfängt? Lauft so, dass ihr ihn erlangt!“
In diesem Text spricht Paulus über seinen „Laufstil“, über die Methoden, die er einsetzte, um Menschen für Jesus zu erreichen. Die Living Bible formuliert Vers 22 so: „Ja, ich versuche, eine gemeinsame Grundlage mit jedem zu finden, damit ich ihn zu Jesus bringen kann.“
Paulus rannte nicht ziellos umher. Und wie Paulus musst auch du einen Einstiegspunkt finden, um mit Menschen in Beziehung zu treten, damit du eine Brücke bauen kannst, über die das Evangelium kommen kann.
Ich ermutige dich heute, einen gemeinsamen Interessenbereich zu finden, eine gemeinsame Grundlage, um mit Menschen in Beziehung zu treten, damit du ihnen von Jesus erzählen kannst.
Bayless Conley
Jetzt die Andacht zur Sendung anschauen: „Deinen Freunden Gott näher bringen“:
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In Markus 16,16 sagte Jesus: „Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird errettet werden; wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden.“
Verdammt sein bedeutet, ewig von Gott getrennt zu sein, ohne eine Gelegenheit der Rettung oder Wiedergutmachung zu haben. Für immer verloren. Denk bitte gut darüber nach!
Erinnere dich an die Geschichte, die Jesus über den reichen Mann erzählte, der starb. Sie sollte selbst durch das Herz des hartnäckigsten Sünders einen Schauer senden. Jesus berichtet uns, dass der reiche Mann starb und voller Qualen im Feuer der Hölle saß. Jesus sagt weiter, dass der reiche Mann den Blick nach oben richtete und um Erbarmen flehte. Aber es kam kein Erbarmen, denn Offenbarung 14,11 sagt: „Der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit.“
Ich weiß, dass es in der Kirche kein beliebtes Thema ist, über die Hölle zu reden, aber Jesus sprach mehr über die Hölle als über den Himmel. Es ist ein sehr realer Ort. Wenn wir nur einen Moment lang das Ende des Mannes oder der Frau bedenken, die Jesus ablehnen, dann sollte es unser Herz mit Erbarmen erfüllen.
Wann war das letzte Mal, dass du und ich eine Träne über die verlorene Menschheit vergossen haben? Wann war das letzte Mal, dass die Dinge, die Gott das Herz brechen, auch dir und mir das Herz gebrochen haben?
Unser Erbarmen für die Verlorenen sollte uns bewegen, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um ihnen von Jesus zu erzählen!
Bayless Conley
Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Wie nur kann ich beten? 3/5“:
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Der erste ist der Befehl, den wir in Markus 16,15 finden. Diese Worte gehören zu den letzten, die Jesus kurz vor seiner Himmelfahrt sagte: „Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!“
Deutlicher geht es doch nicht, oder? Jesus sagte: „Geht hin!“ Können wir es wagen, Nein zu sagen? Er sagt: „Geht.“ Das ist das Gegenteil von „bleiben“, nicht wahr? Geht! Gott will, dass du und ich anderen das Evangelium bringen!
Du und ich müssen in die Welt hinausgehen! Jesus wurde nicht zwischen zwei Kerzen auf einem Kirchenaltar gekreuzigt. Er wurde draußen auf den Wegen und Plätzen der Menschheit gekreuzigt, und dorthin müssen wir die Botschaft bringen.
Jesus sagte: Folgt mir nach und ich mache euch zu Menschenfischern! Das ist eine Verheißung. Aber weißt du was? Du musst zum Wasser gehen, wenn du Fische fangen willst. Du musst die vier Kirchenwände verlassen und dorthin gehen, wo die Menschen sind und sie mit dem Evangelium bekannt machen.
Vor einiger Zeit machte ich mit meinen zwei Söhnen eine Wandertour in eine sehr entlegene Gegend. Wir fanden einen unberührten See, wo wir fast jedes Mal einen Fisch fingen, wenn wir die Angelschnur ins Wasser warfen. Wir hatten auch einen fantastischen Platz zum Zelten. Aber weißt du was? Wenn wir Fische fangen wollten, dann mussten wir ans Wasser gehen. Niemand kann einen Fisch fangen, wenn er nur bei seinem Zelt sitzt.
Viele Christen halten sich nur beim Zelt auf. Sie tun sich in „Angelvereinen“ zusammen und reden darüber, wie wichtig es ist zu fischen. Aber sie fischen nicht. Gott will, dass wir fischen gehen!
Bayless Conley
Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Wie Kirche wachsen kann 2/2“:
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Niemand kann zwei Herren dienen, denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben oder er wird einem anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“
Auch wenn es vielleicht nicht so aussieht, spricht Jesus hier über das Herz. In den letzten Andachten sahen wir: wenn du Gott etwas aus den richtigen Motiven heraus gibst, gehört ihm dein Herz. Wenn Gott dein Herz besitzt, kann er dich führen. Das ist Gottes „Leitsystem“: Er leitet dich durch dein Herz.
Darum geht es im Grunde in dieser Illustration. Nichts anders meint Jesus, wenn er sagt: „Das Licht des Leibes ist das Auge.“
Überleg einmal, welche Rolle Licht spielt, wenn du versuchst, auf einem engen, unebenen Weg zu laufen. Wenn deine Augen Licht haben, kannst du den Weg erkennen. Deine Augen sind ein eingebautes Leitsystem, wenn Licht in sie eindringen kann, nicht wahr?
Und weißt du was? Du hast ein Leitsystem, das Gott benutzt, um dich zu führen. Dieses Leitsystem ist dein Herz. Wenn Gott deinen Schatz besitzt, dann hat er dein Herz. Aber Gott kann dich nicht durch dein Herz leiten, wenn er dein Herz nicht hat.
Wenn Gott jedoch dein Herz besitzt, kann er anfangen, dich dadurch zu leiten. Du kannst überall hingehen, wo er dich hinschickt. Und interessanterweise drückt sich die Treue unseres Herzens auch durch unser Geben aus. Sind Geben und Gottes Leitung miteinander verknüpft? Nach dem, was Jesus sagt – garantiert!
Bayless Conley
Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Sicher durchs Leben“:
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In Matthäus 6,19-21 befasst sich Jesus weiter mit Fragen des Herzens: „Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde, wo Motte und Fraß zerstören und wo Diebe durchgraben und stehlen; sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Fraß zerstören und wo Diebe nicht durchgraben noch stehlen! Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.
Wie sammelt man Schätze im Himmel? Jesus sagte dem reichen Jüngling: Verkaufe, was du hast, gib es den Armen und du wirst einen Schatz im Himmel haben. Also geben, um Menschen zu helfen, den Armen geben, in einen christlichen Dienst geben, in Gottes Werk geben, anstatt Güter anzuhäufen; für Gott geben – so sammeln wir Schätze im Himmel.“
Aber beachte, dass Jesus weitersagte: „Wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.“ Jesus hat hier nicht das Thema gewechselt. Der Kern der Sache ist das Herz. Darum geht es bei dem, was Jesus hier lehrt.
Eine rechte Herzenshaltung – das richtige Herzensmotiv – ist das, was Gott am wichtigsten ist. Das gilt, ganz gleich ob du nun gibst, betest oder fastest. Er will, dass du diese Dinge aus den richtigen Gründen tust.
Der Wunsch, Menschen zu helfen; der Wunsch, deine Liebe zu Gott und seinem Reich zum Ausdruck zu bringen – das sind die richtigen Gründe.
Jesus sagt, wenn du von den richtigen Gründen motiviert bist, dann sammelst du Schätze im Himmel. Er sagt zu dir: Wo dein Schatz ist (im Himmel bei Gott), dort wird auch dein Herz sein. Was will er damit sagen? Es geht um dein Herz.
Bayless Conley
Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: „Den König anbeten“:
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